Weil die alten Karossen den Klassik-Fans unterm Hintern wegrosten, liefert
Ford einfach eine neue Rohkarosserie frisch aus dem Presswerk.
Jüngster Coup aus Dearborn: die Karosserie des 67er
Mustang Cabrio, optisch 100 Prozent identisch mit dem kultigen Original, aber sogar zusätzlich versteift und aus hochwertigem Stahl. Als Partner für den Bau der Karosserien hat Ford den Spezialisten Dynacom International ins Boot geholt.
Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht: 15.990 Dollar (rund 12.200 Euro) kostet die Rohkarosserie, danach muss fleißig gebastelt werden.
Auch andere lassen den Mustang wieder aufleben: Steve McQueen und sein 1968er
Ford Mustang Fastback sind spätestens seit dem Film Bullitt echte Legenden. Ihnen erweisen nun die Spezialisten des amerikanische Restaurationsbetriebes "Gateway Classic Mustang" ihre Ehre und legen eine limitierte Kleinserie von Nachbauten des berühmten Filmautos auf.
Durchschlagender Erfolg: Regisseur Peter Yates kombinierte einen der männlichsten Männer seiner Zeit mit dem coolsten Auto derselben und sorgte dafür, dass beide zusammen eine derart spektakuläre Verfolgungsjagd hinlegen, dass der Zuschauer vor Wonne nicht mehr weiß, wohin. Da ist ein Ehrenerweis an das Auto und seinen großen Fahrer durchaus gerechtfertigt.
Das Ergebnis der Nachbauarbeiten bei Gateway Classic Mustang trägt den stolzen Namen "Limited Edition 1968 Steve McQueen™ Signature Mustang" und dürfte größte Begehrlichkeiten bei den Fans wecken.
"Dieser Mustang kombiniert die klassische Karosserieform der späten 1960er Jahre mit moderner Performance-Technologie und bietet ein fantastisches Fahrerlebnis", verspricht Jason Childress, Mitinhaber von Gateway Classic Mustang.
Als Basis dienen den Amerikanern Mustangs der Modelljahre 1967 und 1968.
Jedem Kandidaten wird ein 450 PS starker Roush-V8 eingepflanzt, der 27 PS mehr zur Verfügung stellt als das Original.
Auch das Fahrwerk wurde erneuert und verfügt jetzt über verstellbare Dämpfer vorne und hinten. Dazu gibt es ...
... unter anderem ein Keisler-Fünfgang-Getriebe, eine hydraulische Kupplung und natürlich die charakteristische Lackierung in Highland Green.
Das Prinzip von "Klassik trifft Moderne" setzt sich auch ...
... im Innenraum fort. Neumodischer Kram wie etwa ein MP3-Radio, ...
... eine Klimaanlage und eine bessere Schalldämpfung wurde in die 60er-Jahre-Landschaft integriert.
Selbst die Anschnallgurte sind den Originalen nachempfunden und helfen, die richtige Bullitt-Atmosphäre zu erzeugen.
Am 24. März 2011 wäre Steve McQueen 81 Jahre alt geworden. Angesichts der vierrädrigen Hommage, ...
... die seine Firma dem Rennfahrer und Bad Boy Hollywoods gewidmet hat, scheint Jason Childress glatt vor Ehrfurcht zu erschauern: "Wir fühlen uns geehrt, das Leben McQueens durch unseren Mustang feiern zu können."
Zu Preisen und Stückzahlen macht Gateway Classic Mustang keine Angaben. Allerdings geben uns die Amerikaner einen Tipp mit auf den Weg: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Noch mehr Lust auf Retro? Dann wartet hier noch ein weiteres Leckerchen:
Der Nachbau des Ur-911er von Singer. Ansonsten ...
... geht es hier weiter mit noch mehr tollen Fotos des Bullitt-Mustang-Nachbaus ...
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