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Alfa Romeo Giulia Super 1.6: Das lange Warten auf Giulia

Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Michael Lauer liebt eine Makellosigkeit der anderen Art: So original wie möglich soll der Alfa sein, der Lack, die Polster, das Reifenprofil. Tausende von Kilometern hat er auf der Suche nach dem Unberührten zurückgelegt. Und fünf Jahre gewartet. Auf eine Giulia, die nur ein paar Straßen weiter stand. Unverkäuflich, mit unglaublicher Geschichte.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Rudolf L., Jahrgang 1933, sparte sich eine Giulia Super 1.6 zusammen und erfüllte sich 1972 den Alfa-Traum. Und fuhr seine Giulia dann nicht. Jedenfalls nicht im Winter, nicht bei Regen. So kamen seit 1972 nur 69.000 Kilometer zusammen. Als Michael Lauer die Giulia in Erstbesitz nur wenige Straßen weiter entdeckte, traute er seinen Augen nicht.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
"Ich musste dieses Auto haben", sagt Michael Lauer. So wie viele der Alfa, die der Verlagskaufmann aus Ludwigshafen zuvor besessen hat. "Mercedes würde ich nicht fahren wollen", sagt er. Andere Marken auch nicht. Michael Lauer wuchs mit Alfa auf, sein Vater fuhr Giulia, sein Bruder einen 2000 GTV.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfasud
Michael Lauer begann 1986 mit einem gebrauchten Alfasud, kaufte sich für 6000 Mark einen 2000 GTV, tauschte den ersten Sud gegen einen jüngeren, kam zu einem Spoiler-Spider in modischem Hellgrünmetallic der 80er-Jahre und begann in den 90ern, die frühere Alfa-Geschichte aufzurollen.
Bild: Privat
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Schon oft zugeschlagen: Michael Lauer ist seit frühester Jugend Alfisti. Und immer auf der Suche nach dem etwas besseren Auto. Oder das beste. Meist fand er die besten Alfa in Italien, wo er bei Alfa-Romeo-Händlern in der Provinz nach raren Stücken forschte. Und es gab sie, die jungfräulichen Alfa aus Erstbesitz, gleich zum Mitnehmen.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
An der Giulia Super biss sich Michael Lauer jedoch die Zähne aus. Rudolf L. wollte einfach nicht verkaufen. Lauer schickte Grüße zum Geburtstag und Plätzchen zu Weihnachten, obwohl Rudolf L. nie vom Verkaufen gesprochen hatte.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Nach fünf Jahren rief Rudolf L. doch bei Michael Lauer an und sprach die erlösenden Sätze auf Pfälzisch: "Wenn Sie des Audo noch wollen, ich tät's Ihne jetzt gewwe." Lauer schlug sofort zu – zu einem fairen Kurs.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Hier wollen schnelle Familienvorstände sitzen: Mit 102 PS aus 1,6 Liter Hubraum fuhren Giulia-Liebhaber im Land der 40-PS-Käfer weit vorn mit.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Alterlose Schönheit ist es, die Michael Lauer so fasziniert: Seine Giulia Super von 1972 sieht aus wie ein Jahreswagen. Ihr erster Besitzer, ein Kfz-Handwerker, hütete sie wie einen Schatz.
Bild: Götz von Sternenfels
Alfa Romeo Giulia Super 1.6
Macht den Charakter eines Alfa aus: der herrlich schlürfende, röhrende und grollig drehende Doppelnockenweller. Hier geht es zu weiteren Klassikern aus 100 Jahren Alfa Romeo
Bild: Götz von Sternenfels