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Anleitung Grauguss schweißen

Anleitung Grauguss schweißen
Guss lässt sich mit verschiedenen Verfahren schweißen – in der Praxis kommt heute oft das sogenannte Lichtbogenhandschweißen zum Einsatz, also Strom plus eine abbrennende Elektrode. Ob sich ein Gussteil gut schweißen lässt oder nicht, kann vorab niemand sagen. Erst ein Versuch gibt hier eine sichere Antwort. Dabei gilt: Je mehr Erfahrung der Schweißer hat, desto besser die Quote.
Anleitung Grauguss schweißen
So beginnt die Arbeit: Die Enden des Risses werden aufgebohrt (rechts unten) – das verhindert zuverlässig, dass sich der Riss noch erweitert. Mit einem Fräser legt man ihn dann v-förmig frei.
Bild: von Sternenfels
Anleitung Grauguss schweißen
Vor dem Schweißen wird das Bauteil langsam und gleichmäßig erwärmt. Das vermeidet Verzug. Aus dem gleichen Grund solte das Gussteil mit einer Stahlplatte verschraubt werden
Bild: von Sternenfels
Anleitung Grauguss schweißen
Einfach den Riss durchzuschweißen, wäre ein grober Fehler. Nach jedem kleinen Schritt wird gehämmert, das nimmt Spannung aus dem Teil.
Bild: von Sternenfels
Anleitung Grauguss schweißen
Bei diesem Grauguss-Krümmer kommt eine Nickel-Elektrode zum Einsatz. Der Profi stellt sein Gerät auf 80 Ampere – reine Erfahrungssache.
Bild: von Sternenfels
Grauguss schweißen: Ein Krümmer mit Riss
Schritt für Schritt wächst die Schweißraupe, der Riss schließt sich. Wichtig ist, dass der Guss in seiner gesamten Stärke durchgeschweißt wird.
Bild: von Sternenfels
Anleitung Grauguss schweißen
Nun ist Geduld gefragt: Erst wenn die Wärme aus dem Krümmer gewichen ist, darf die Platte abgenommen werden. Das minimiert den Verzug.
Bild: von Sternenfels