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Automobile Zeit-Reise im Opel Rekord P1

Opel Olympia Rekord
Eleganz in Grau und Weiß und Chrom: Der Olympia Rekord zeigt auf abendlicher Landstraße seine ganze Schönheit.
Opel Olympia Rekord
Der Motor: bewährte Technik mit Vierzylinder-Reihenmotor und einer Leistung von 40 kW und 55 PS.
Opel Olympia Rekord
Details wie die Auspufftatze sind Geschmacksache.
Opel Olympia Rekord
Der Innenraum verführt dazu, nur mit den Fingerspitzen zu arbeiten.
Opel Olympia Rekord
Der Verbrauch liegt bei 9,5 Liter Normalbenzin auf 100 Kilometer.
Opel Olympia Rekord
Die gestreckte Form, die Linienführung und die weit ...
Opel Olympia Rekord
... vorgezogenen Rundscheinwerfer – alles erinnert ein wenig an die großen Amerikaner. Die Lenkradschaltung sowieso.
Opel Olympia Rekord
An jeder Ampel, jeder Tankstelle, bei jeder Rast – bewundernde Blicke für den einstigen Taumwagen.
Opel Olympia Rekord
Der P1, am Start der Reise 90.820 Kilometer auf der Uhr, rollt auch nach 48 Jahren auf Autobahnen lässig im modernen Verkehr.
Opel Olympia Rekord
Filigraner Chromschmuck: Wir fahren die 1,7-Liter-Topmotorisierung. "Leicht gelenkt, kaum geschaltet. Keine Anstrengung, keine Aufregung." So steht es im Prospekt.
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Das Blaupunkt-Radio des 59er P1 passt perfekt zu den Etappenzielen der Reise. Alte Tankstellen, versteckte Motels, historische Parkhäuser. Fotograf Ulrich Sonntag und Redakteur Hauke Schrieber ...
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... begaben sich auf die Suche nach jenen geheimen Orten im Land, die noch heute den Charme der guten alten Zeit haben. Wie die Tachoskala: Bei 140 ist Schluss.
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Tausend Mal schöner als jeder TFT-Bildschirm: das Emblem in der Mitte des Lenrads.
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Die Formen, der Stil: Die Fahrt mit dem 59er Opel Rekord beginnt hoch im Norden. Hier steht der Wagen vor dem Autohaus Kittner in Travemünde. Herzstück des Autohauses ist der geschwungene Pavillon mit seiner Fensterfront.
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Mann der ersten Stunde: Ex-Lehrling Manfred Kohnke (72) besucht noch heute regelmäßig das Autohaus. Er ist bei der Eröffnung 17 Jahre alt, einer von zwei Lehrlingen und verdient 25 Mark im Monat.
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Auto-Franke wird 1951 am Stadtrand von Wolfsburg von Helene und Willy Franke eröffnet. Ein Rundbau, weiß, schlichte Eleganz. Er wird zu einem Markenzeichen der Stadt, er begrüßt den Gast auf der Fahrt ins Zentrum. Lange Zeit diente er als Tankstellengebäude.
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Edeltraut Preussner ist 16 Jahre alt, als sie nach der Schule in das Geschäft ihrer Eltern geht und hilft, Autos zu verkaufen. Ab Frühjahr 2008 wird die Tankstelle ein Ausstellungsraum für historische Automobile. Ein kleines Café wird darin entstehen, ein Treffpunkt für Oldtimerfans.
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Frankfurt am Main, mittendrin. Vier vollverglaste Etagen, hinter den Fenstern parken Wagen, seit 51 Jahren. Das ist Architektur von gestern und heute: die historische Fensterfront im Schatten der Banken-Türme.
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Das Parkhaus Hauptwache, erstes Parkhochhaus in Deutschland. 1956 als Monument des Fortschritts eröffnet, seit 1986 Kulturdenkmal, zehn Jahre später grundsaniert. Es bietet Platz für 392 Autos und 60 Motorroller.
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1957 parkte hier auch ein schwarzes Mercedes 190 SL Cabriolet mit roten Ledersitzen. Das Auto der Rosemarie Nitribitt, Edel-Dirne im Wirtschaftswunder-Deutschland.
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Ohne Geld, aber mit einem Plan kam das junge Paar Willy und Maly Hörtel 1954 in die Lüneburger Heide. Sie bauten am Straßenrand der B 4 zwischen Gifhorn und Uelzen aus Holzbrettern einen Pilzkiosk. Eine Brauerei versprach Startkapital, wenn ...
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... das Paar expandieren und ein Restaurant aufmachen würde. So entstand das Motel "Zum Pilz", unverwechselbar durch den Fliegenpilz im Reetdach. Maly Hörtel wohnt noch heute nebenan.
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Nur auf den zweiten Blick als Steilkurve auszumachen: die Opel-Rennbahn, östlich der B 519 zwischen Rüsselsheim und Trebur. Kaum einer würde hier freiwillig mit seinem Geländewagen fahren, aber der gut 50 Jahre alte Rekord kämpft sich tapfer durch das Gelände.
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Vollgas im Wald: Die Rennsport-Ära in Rüsselsheim auf der Alte Opel-Rennbahn dauert nur rund zehn Jahre. Kaum zu glauben, dass hier ab 1920 Autos mit bis zu 140 km/h ihre Runden drehten und Zehntausende fasziniert zusahen.
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Die erste permanente Rennstrecke in Deutschland, die alte Opel-Rennbahn, wurde von 1917 bis 1919 gebaut. Ein kleines Schild am Waldweg führt den Wanderer auf die richtige Fährte.
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Das älteste Autokino Europas: Noch heute ist die Einfahrt mit den Kassenhäuschen und der Programmanzeige im Originalzustand. 1960 gab es hier maximal 1088 Plätze. Heute sind es noch 800 Autos, die hineinpassen.
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Das Autokino hat auf einer Asphaltfläche mit leichten Wellen, auf denen die Vorderreifen stehen. So kann man im Auto sitzend die 30 mal 15 Meter große Leinwand besser sehen. Am 2. April 1960 warten hier 1456 Gäste in 585 Autos darauf, dass der Premierenfilm startet.
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Film ab: Der Opel P1 trifft im Autokino einen 67er Käfer im Herbie-Look.
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Früher war das Motel Hamburg ein Geheimtipp. Heute sind die 35 Zimmer in zentraler Lage oft ausgebucht. Zu jedem der 19 Zimmer gibt es gratis einen Parkplatz. Nicht wie in den Staaten davor, sondern darunter, in 2,40 Meter breiten Garagen.
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Die Zimmer sind so schmal wie die Garagen. Ein enges Bett, ein Tisch, ein Stuhl. Nachkriegstourismus. Heute liegt das Motel Hamburg in zweiter Reihe, hinter wieder aufgebauten Wohnblocks, die den Straßenlärm schlucken.
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Die Autos wachsen, ein Mercedes passt irgendwann kaum noch in eine Garage. Aber das Motel bleibt. Mundzu-Mund-Propaganda, heute sagt man: Insider-Tipp.
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Ein Hof mit einer kleinen bepflanzten Insel. Ein Springbrunnen plätschert. Abends wird er abgestellt, damit die Gäste nicht gestört werden. Ein Idyll mitten in der Stadt.
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Nicht idyllisch, aber ein Stück Industriegeschichte: das Goliath-Haus. Gebaut 1950 als Ersatzteilewerk für die Marken Borgward und Goliath. Auf vier Etagen Lärm und Dreck und Aufbruchstimmung. Monument eines deutschen Machers.
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Das Goliath-Haus ist im 21. Jahrhundert eine Flüster- Fabrik. Aber der Geist von Borgward ist noch immer da. Das Treppenhaus – Stufe für Stufe Zeitgeschichte. Auf halber Treppe zwischen Erdgeschoss und erster Etage hängt noch immer eine große Luftaufnahme des Werks.