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Beinahe-Crash von E-Type mit Ferrari 250 GTO

Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
Der liebe Gott behütet nicht nur alle Menschen, er ist offenbar auch Ferrari- und Jaguar-Liebhaber. Beim Goodwood Revival 2016 kamen sich zwei mega-wertvolle Klassiker auf der Rennstrecke in stattlichem Tempo bedrohlich nahe, um am Ende aber ...
Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
... unversehrt zu bleiben. Wie die Insassen glücklicherweise auch. Geschätzter Wert der beteiligten Fahrzeuge: mehr als 30 Millionen Pfund, umgerechnet 35 Millionen Euro. Ein Video zeigt, ...
Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
... wie sich der Fahrer eines 1961er Jaguar E-Type Low Drag Cut 7 vor einer Kurve verbremst, ...
Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
... mit der Raubkatze ins Schlingern gerät und sich schließlich ...
Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
... quer über die Strecke dreht. Dabei geht er mit einem vor sich fahrenden, rund 30 Millionen Pfund teuren Ferrari 250 GTO fast auf Tuchfühlung, aber eben nur fast. Wenige Zentimeter ...
Beinahe-Crash von Jaguar E-Type und Ferrari 250 GTO
... trennen die Karosserien voneinander, ehe der Jag rückwärts ausrollt. Auch er ist eine Rarität, manche Quellen sprechen von nur zwei jemals gebauten Exemplaren. Sein Wert dürfte gleichsam im siebenstelligen Bereich liegen. Der E-Type hat eine besondere Geschichte: ...
Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS Jaguar E-Type V12 Roadster
In den 14 Jahren seiner Bauzeit wurde der legendäre Roadster deutlich fortentwickelt. Wer heute einen kaufen will, stet vor der Wahl "Slim fit" oder "Comfort fit“. Den der E-Type ist von der rassigen Raubkatze zum sanften Kuscheltier herangereift.
Bild: Charlie Magee
Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS
Mit kurzem Radstand, flachen Bodenblechen ("flat Floor“) und Sitzschalen fängt alles an. Dieser Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS, schon 1960 gebaut, ist der älteste erhaltene E-Type.
Bild: Charlie Magee
Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS
Zur Haubenöffnung dienen beim 3.8 Litre OTS bis August 1961 Schlösser, die mit einem T-förmigen Vierkant von außen entriegelt werden müssen.
Bild: Charlie Magee
Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS
Die Vorderräder sind an doppelten Dreiecks-Querlenkern aufgehängt.
Bild: Charlie Magee
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Mit breiter Spur, Servolenkung und monumentalem 5,3-Liter-Motor beendete der E-Type seine Karriere. Dieser schwarze V12 Roadster lief als Allerletzter im Juni 1974 vom Band.
Bild: Charlie Magee
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Leichtmetallräder mit 72 Speichen sind 1961 beim 3.8 Litre OTS Serie. Statt in Mattsilber gibt es sie auf Wunsch verchromt.
Bild: Charlie Magee
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Ab 1973 rollt der E-Type auf voll verchromten Stahlscheibenrädern.
Bild: Charlie Magee
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Wer sich in die ledernen Sitzschälchen gezwängt hat und über die endlose Haube mit ihrem schwellenden Powerdome nach vorn peilt, der kommt sich vor, als säße er im Innern eines Projektils. Doch spätestens ab 1,80 Meter Körpergröße gerät das Entern der schmalen Sitznische zur beschwerlichen Turnübung.
Bild: Charlie Magee
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Die Spätlese von 1974 hat mit dem knochentrockenen 61er Jahrgang charakterlich nur wenige Gemeinsamkeiten. Statt winziger Hocker gibt es leidlich bequeme, richtige Sitze. Das Lenkrad dreht sich servounterstützt, und beim Bremsen muss man nicht mehr reintreten wie Wayne Rooney beim Elfmeterschießen.
Bild: Charlie Magee / AUTO BILD
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Der Sechszylinder im 3.8 Litre zündet auf Knopfdruck. Er brüllt nicht los, sondern grollt nur gedämpft. Aber sein dunkles Timbre reicht, um Männern mit Benzin im Blut die Nackenhaare aufzustellen. Das schon zu Lebzeiten antiquierte Moss-Getriebe mit dem unsynchronisiertem Ersten verlangt Kraft und Fingerspitzengefühl.
Bild: Charlie Magee
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Da es den V12, anders als im Nachfolger XJ-S, auch mit Schaltgetriebe gibt, versumpft kein einziges der 272 Pferde im zähen Automatiköl. Spurts schüttelt der E-Type aus dem Ärmel, der Drehzahlhorizont reicht weiter als beim Sechszylinder, im V12 beginnt die rote Skala erst bei 6500 U/min.
Bild: Charlie Magee
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Beim Zwölfzylinder sorgt ein Gasgestänge über einen Drehmechanismus für die exakt gleiche Drosselklappenstellung an beiden Zylinderbänken.
Bild: Charlie Magee
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Die zunächst vierflutige Auspuff-Tatze schrumpft zuletzt wieder auf zwei Rohre.
Bild: Charlie Magee
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Die 50 letzten E-Type erhielten eine vom Chef persönlich signierte Plakette.
Bild: Charlie Magee
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Der grundverschiedene, in vielen Punkten geradezu gegensätzliche Charakter der Früh- und Spätversion macht die Fahrzeugwahl zu einer Sache der persönlichen Vorlieben. Sowenig für Puristen die gezähmte Serie 3 infrage kommt, werden sich Fahrer mit einem gewissen Anspruch an Komfort und Alltagsnutzen für den 3,8-Liter-Flat Floor erwärmen können.
Bild: Charlie Magee