BMW M1
Er ist das ideale Auto für Stammtisch-Diskussionen: Den BMW M1 meint jeder zu kennen, und für die meisten ist er der bayerische Lambo. Das Design des BMW M1 stammt von Giugiaro, die Rückleuchten vom BMW 6er.
Bild: Sven Krieger
BMW M1
Mit einem Grundpreis von 100.000 DM gehörte der BMW M1 1980 zum Teuersten, was man aus deutscher Produktion auf vier Rädern kaufen konnte.
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BMW M1
Ein Dreh am Zündschlüssel, ein bisschen Gas – schon erwacht der Reihensechszylinder fauchend zum Leben. Er will behutsam warm gefahren werden, bevor es auf die Piste geht.
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BMW M1
Nur Könner sollten den M1 im Grenzbereich bewegen. Er verfügt vorn und hinten über Doppelquerlenker, Schraubenfedern und Gasdruckstoßdämpfer sowie je einen Drehstabstabilisator. Ein Sperrdifferenzial (40 Prozent) ist serienmäßig.
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BMW M1
Gemessen an heutigen Maßstäben sind 277 PS angesichts von 1430 Kilo Leergewicht relativ wenig. Subjektiv ist der Schub sogar ein bisschen enttäuschend, irgendwie fehlt der Nachbrenner-Effekt.
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BMW M1
Auch beim Handling wirkt der M1 trotz Mittelmotor-Konzepts einen Tick zu schwerfällig. – Zwei BMW-Logos und die Lamellen über dem Heckfenster sind ein Zeichen der Zeit.
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BMW M1
Das Innere des M1 ist eng wie eine Röhrenjeans, die Verarbeitungsqualität mäßig. Da sich die Cockpit-Höhle zu allem Überfluss aufheizt wie ein Backofen, sind Schweißausbrüche programmiert.
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BMW M1
Wer sich hinter das steil stehende Sportlenkrad des M1 gequetscht und die Tür zugezogen hat, sitzt in einem verkappten Rennwagen. Die Pedalerie ist ein wenig nach rechts versetzt, also besser erst mal im Stand den Stepptanz auf den eng beieinanderstehenden Pedalen üben.
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BMW M1
Die fünf Vorwärtsgänge sind zwar perfekt abgestuft, wollen aber mit Nachdruck eingelegt werden. Auch die Zahnstangenlenkung erfordert kräftiges Zupacken.
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BMW M1
Billig wirkendes Plastik und grobe Schalter: Das Cockpit passt nicht unbedingt zu einem Supersportler.
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Gebaut wurde der M1 bei Baur in Stuttgart. Der Sechszylinder-Vierventiler mit Kugelfischer-Einspritzung hieß intern M88 und war weltweit einer der ersten Serienmotoren mit Vierventiltechnik.
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Wer den typischen BMW-Reihensechser-Klang erwartet, wird enttäuscht, denn der Vierventiler surrt nicht sonor, er röchelt. Und erinnert damit mehr an den Klang der alten Porsche-Boxermotoren.
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Heute ist der BMW M1 ein begehrter und damit teurer Exot. Ein knallharter Mittelmotor-Sportwagen, der einst zu den Schnellsten zählte. Doch auch Legenden kommen in die Jahre. Beim M1 ist das besonders spürbar.
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