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Bilder: Citroën HY

Citroën HY
Der Citroën Typ H ist gewissermaßen der französische Bulli, aber noch viel erfolgreicher. Unglaubliche 34 Jahre lang hielt er sich im Citroën-Programm: 1947 ging der Wellblech-Citroën mit zeitgemäßer Optik und Technik an den Start, 1981 rollten die letzten Exemplare von 500.000 Stück als fabrikneue Oldtimer vom Band.
Bild: Emmerling
Citroën HY
Einen hohen Wiedererkennungswert hat das faltige Wellblechgesicht, das von den Franzosen auch "Schweinsnase" genannt wurde. Die einteilige Frontscheibe gab's erst ab 1964 ...

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Citroën HY
... die praktische Schiebetür jedoch schon von Anfang an. Schön musste der Citroën Typ H auch nicht sein, aber praktisch, zuverlässig und vor allem erschwinglich für seine Kundenzielgruppe! Als Lastenfahrzeug eingesetzt wurde der Typ H vor allem von Handwerkern, Bauern und Händlern, aber auch als Feuerwehr- und Krankenwagen sowie als Postauto kam er zum Zug.
Bild: Emmerling
Citroën HY
Übrigens: Die "Selbstmördertüren" des Citroën Typ H mögen anachronistisch sein, aber sie ermöglichen sportliches Rein- und Raushüpfen am Bordsteinrand, wenn es mal wieder schneller gehen soll. Noch ein "Übrigens": Er heißt Typ H, und es gab verschiedene Ausführungen namens HX, HY, HZ (und andere). Die landläufige Bezeichnung HY für alle H-Fahrzeuge ist also nicht ganz richtig.
Bild: Emmerling
Citroën HY
Nicht nur an der Karosserie, sondern auch der Ausstattung des Innenraums des Typ H hat Citroën gründlich gespart. Simpler geht es kaum noch. Lediglich die ...
Bild: Emmerling
Citroën HY
... schicken roten Sitzbezüge peppen die Optik etwas auf. Sie sind aber neueren Datums.
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Aber die Fahrer des Citroën Typ H sollten auch gar nicht bequem sitzen, sondern mit dem Auto einfach nur so viel Ladung wie möglich von A nach B transportieren.
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Citroën HY
Entsprechend willkommen war der üppige Frachtraum des Typ H ...
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Citroën HY
... den auch groß gewachsene Lademeister aufrecht über ein dreiflügeliges Heckportal betreten können. Wichtig auch: Der Boden des Laderaums liegt sehr tief. Was für eine Erleichterung bei schwerer körperlicher Arbeit!
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Citroën HY
Die ersten Typ H-Modelle waren 1947 mit bescheidenen 35 PS gestartet. Erst 1964 gönnte Citroën dem H 42 PS. Unser Fotoauto hat sogar 58 PS, aber das ist dann auch schon der Leistungs-Höchststand. Über dem Motor gibt’s eine praktische Blech-Schublade. Das Triebwerk selbst ist ein extrem lärmender Passagier, der aus dem Souterrain jedes Gespräch überbrüllt.
Bild: Emmerling
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Vor allem in Frankreich ist die Nachfrage der Klassiker-Freunde nach dem Citroën Typ H mittlerweile sehr groß. Sehr gut erhaltene Exemplare sind ungeachtet der langen Bauzeitraums und der hohen Produktionszahl rar. Für einen Typ H im Zustand 2 muss man 2012 mindestens 17.000 Euro auf den Tisch legen.
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Der von 1939 bis 1941 nur in 1750 Exemplaren gebaute Citroën TUB gilt als Vorläufer des Typ H. Dieses Modell ist heute leider völlig vergessen.
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https://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/8/3/2/8/Citro-n-Typ-H-Langversion-729x486-eb7182880e0d6a1d.jpg
Das hier ist die Langversion des Typ H, die gegen einen moderaten Aufpreis ab Werk bestellbar war.
Bild: Hersteller
https://i.auto-bild.de/ir_img/1/0/4/8/3/2/8/Citro-n-Typ-H-Kurzversion-729x486-752f74c34ba06d2b.jpg
Den Typ H gab es außerdem in der offenen Kurzversion, die bei der Kundschaft allerdings nicht sehr populär war. Heute ist der kurze Typ H der günstigste unter den Kulttransportern.
Bild: Hersteller
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Auch die französische Polizei schätzte den Typ H und bekam ihre eigenen Ausführung, die in Frankreich auch etwas geringschätzig "Salatkorb" genannt wurde.
Bild: Hersteller