Platz 1 der teuersten Oldtimer des Jahres 2012 ist dieser
Mercedes 540 K Krieger Special Roadster, Baujahr 1936. Beim Auktionshaus Gooding & Co. kam das Auto im Rahmen der Pebble Beach Week in Kalifornien für 11,77 Millionen US-Dollar (etwa 9 Millionen Euro) unter den Hammer. Dieser exklusive Mercedes ist seit dem 18. August 2012 das teuerste jemals bei einer Auktion versteigerte Vorkriegsauto.
Platz 2: Ebenfalls in Pebble Beach wurde von Gooding & Co. ein ganz besonderes Stück für einen spektakulären Preis versteigert: 11,275 Millionen US-Dollar (etwa 8,6 Millionen Euro) erzielte der
Ferrari 250 GT LWB California Spider Prototyp von 1960 mit der Chassisnummer 0769 GT. Gooding & Co. hatten in Pebble Beach noch einen weiteren Ferrari 250 GT California Spider LWB von 1957 im Angebot, der es ebenfalls in die Top Ten schaffte – diehe Platz Neun.
Platz 3: Diesen gulfblauen
Ford-GT40 von 1968 mit der Chassisnummer P/1074 versteigerte RM Auctions in Pebble Beach. Jackie Ickx gewann mit ihm in Spa. Später wurde der GT40 während der Dreharbeiten zu Steve McQueens Rennfahrerepos "Le Mans" als Kameraauto eingesetzt. Bei der Auktion brachte er 11 Millionen US-Dollar (8,4 Millionen Euro), damit ist er der teuerste Ami aller Zeiten.
Platz 4: Dieser
Ferrari 250 GT California Spider SWB mit kurzem Radstand (Bj. 1962, Chassisnummer 3119 GT) wurde von RM Auctions im kalifornischen Monterey für 8,58 Millionen US-Dollar (6,4 Millionen Euro) versteigert.
Platz 5: Ebenfalls in Monterey wechselte dieser
Ferrari 410 S Berlinetta (Bj. 1955, Chassisnummer 0594 CM) bei RM Auctions für 8,25 Millionen US-Dollar (6,16 Millionen Euro) den Besitzer. Es handelt sich hier um den einzigen Ferrari 410 mit einer Karosserie der Carrozzeria Scaglietti.
Platz 6: Dieser 4,5-Liter
Bentley Blower des Rennfahrers Tim Birkin von 1929 brachte bei einer Bonhams-Auktion im Rahmen des britischen Goodwood Festival of Speed 2012 einen Rekordpreis von 7,86 Millionen US-Dollar (5,87 Millionen Euro). Damit ist dieses Fahrzeug der bislang teuerste britische Oldtimer.
Platz 7: Bei derselben Auktion fand dieser
Rolls-Royce Silver Ghost "The Corgi" von 1912 für 7,34 Millionen US-Dollar (5,48 Millionen Euro) einen Käufer. Seinen Namenszusatz "Ghost" erhielt das Fahrzeug wegen seines Motors, der vor 100 Jahren als besonders leise galt. Später produzierte die Firma "Corgi Toys" das Modell als Spielzeugauto und sorgte so für einen weiteren Beinamen.
Platz 8: 6,7 Millionen US-Dollar (5 Millionen Euro) gab es für den
Ferrari 250 GT LWB Berlinetta von 1956 bei RM Auctions in Monterey. Der Beiname "Tour de France" soll nicht an das bekannte Radrennen, sondern an ein GT-Rennen erinnern, das das Modell in den 50er-Jahren viermal gewann.
Platz 9: Dieser
Ferrari 250 GT California Spider LWB von 1957 brachte bei Gooding & Co. in Pebble Beach "nur" 6,6 Millionen US-Dollar (4,9 Millionen Euro). Bei derselben Auktion hatte Gooding mit einem 250 GT von 1960 fast den doppelten Erlös erzielt (siehe Platz 2).
Platz 10: "Schlusslicht" in den Top Ten der teuersten Oldtimer des Jahres 2012 ist dieser
Ferrari 625 TRC von 1957. Angeblich existieren von diesem Modell nur zwei Exemplare. Die Rarität wechselte bei RM Auctions in Monaco für 6,5 Millionen US-Dollar (4,86 Millionen Euro) den Besitzer.
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