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Bilder: Mercedes 300 SE (W 140)

Mercedes 300 SE W 140
Der Mercedes W 140 war das richtige Auto. Er kam im Grunde nicht einmal zur falschen Zeit, sondern stolperte – man möchte beinahe sagen, unfreiwillig – als Elefant in einen Porzellanladen.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Understatement war nie die Sache von Mercedes in den frühen 90ern. "Ist halt ’n bisschen größer geworden", feixte Vorstandschef Werner Niefer bei der S-Klasse-Präsentation 1991.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Über 20 Jahre Distanz lassen die Aufregung von einst zudem als das erscheinen, was sie eigentlich schon damals war: ein Sturm im Wasserglas. Der Längenzuwachs zum Vorgänger W 126 betrug überschaubare 9,3 Zentimeter, bei der Langversion sogar nur 5,3. Und auch die Breite (1,89 Meter) sprengte kaum die gängigen Dimensionen
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Während die Deutschen mit dem Topmodell aus Stuttgart haderten, standen die Amis auf den "Wagen 140" und die Japaner, wie man damals witzelte, sogar darin.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Die Abmessungen des W 140 wirken heute weit weniger furchteinflößend als vor 20 Jahren. Moderne Fahreigenschaften und neuzeitliches Sicherheitsniveau prädestinieren die Kanzler-Karosse für den Alltag.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Heute braucht es zum Rangieren keine Peilstäbe mehr, die wie Miniantennen aus den hinteren Kotflügeln herausfahren. Ihren Job erledigen längst Ultraschallsensoren. Aber ein W 140 wirkt im Alltag auch nicht mehr so elefantös wie früher. Er ist nicht geschrumpft, die anderen Autos sind seither gewachsen!
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Der Erstbesitzer, der 1992 für diesen 300 SE inklusive Extras 119.511,70 Mark zahlte, begnügte sich mit Stoffsitzen, gönnte sich aber die Pracht von Wurzelholz und überließ das Schalten einer fünfstufigen Automatik.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Wenn die Türen schmatzend ins Schloss schnappen und die Doppelglasscheiben den Krach des fahrenden Volks auf Flüsterlautstärke herabdämmen, bemächtigt sich der reisenden Familie ein Gefühl tiefer Geborgenheit.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Die "Holzausführung Wurzelnuss" (205,20 Mark) veredelte das sonst mit taximäßigem Zebrano vertäfelte Cockpit. Für die Fünfstufenautomatik waren 1992 4788 Mark Aufpreis fällig.
Bild: Götz von Sternenfels
Mercedes 300 SE W 140
Ingenieurauto S-Klasse: Der verchromte Kofferraumgriff wird pneumatisch ausgefahren und zieht sich nach dem Schließen des Heckdeckels diskret wieder zurück.
Bild: Götz von Sternenfels
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300 SE bzw. S320 – ein solcher W 140 ist heute die vernünftigste Wahl, denn je weniger drin und dran ist, desto weniger kann kaputtgehen. Pneumatische Tür-Zuziehhilfen oder adaptive Stoßdämpfer – wer braucht das schon?
Bild: Götz von Sternenfels
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Es muss auch kein V8 sein und erst recht nicht der sechs Liter große Zwölfzylinder. Sechs Zylinder reichen, sofern man nicht den falschen Ehrgeiz hat, sich auf der linken Spur mit wild gewordenen Vertreterkombis anzulegen.
Bild: Götz von Sternenfels
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Abmessungen und Verbrauch stießen auf Ablehnung. Aber unstrittig ist, dass alles, was nach dem Mercedes W 140 kam, nicht mehr so kompromisslos selbstverständlich dem High-End-Gedanken folgte.
Bild: Götz von Sternenfels
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Vorgänger des W 140 war legendäre W 126, der ab 1979 auch schon Maßstäbe in der Oberklasse gesetzt hatte. Die zweite S-Klasse gab es als viertürige Limousine mit Motoren von 156 bis 300 PS und und als Coupé (C 126).
Bild: Werk
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Ein Facelift brachte 1994 bei einer ersten Modellpflege leichte kosmetische Retuschen: Die "Sacco-Bretter" trugen jetzt Sicken, und es gibt Retuschen am Heckdeckel.
Bild: Werk
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1996 erfolgte eine zweite Modellpflege am W 140: Bichromatische Rückleuchten, Anbauteile in Wagenfarbe. 406.717 Autos der S-Klasse Generation W 140 wurden gebaut, 1998 folgte der W 220.
Bild: Werk
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Den S 500 Landaulet baute Mercedes 1997 für Papst Johannes Paul II mit Papstthron und Marien-Ikone im Fond.
Bild: Werk