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Bilder: Mercedes G W 463

Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Kaum ein Graben ist ihm zu tief, kein Hügel zu steil: Der 1979 auf den Markt gekommene Mercedes G schuf sich mit seinem Klettertalent viele Freunde. Mercedes hat es geschafft, den Charakter des G im Laufe von mehr als drei Jahrzehnten nicht zu verwässern.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Beste Wahl für den Alltagseinsatz: die ab 1990 angebotene Baureihe W 463 mit permanentem Allradantrieb. Der modellgepflegte G sah aus wie immer, bot aber deutlich mehr Komfort und Sicherheit als der spartanische Vorgänger W 460. ABS, Leder, Wurzelholz, Airbags, einen bulligen V8 – all das gab es ab 1990 im G.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Der G kann ein Auto fürs Leben sein. Der Rahmen ist unverwüstlich, die Karosserie hat nur wenige Hohlräume und ist gut vor Korrosion geschützt, die Technik ist bis auf wenige Ausnahmen (G 400 CDI) problemlos. Die Folge: Der G ist gefragt, der Gelände-Benz hat nie ein Preistief durchfahren, günstige Angebote sind sehr rar.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Der G, ein simpler Kasten? Nein, die Auswahl ist riesig: Stationswagen lang oder kurz, ein Cabrio, ein fensterloser Lieferwagen, ein Pick-up, drei Baureihen, Motoren von 72 Diesel-PS (240 GD) bis zu 507 PS im G 55 AMG. Dazu zahllose Sonderausstattungen. Wer seinen gebrauchten Traum-G sucht, sollte viel Geduld bei der Suche haben.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Ab 1990 kam der Luxus in den G. Den Innenraum veredelte Mercedes mit Teilen aus den Pkw-Baureihen, die Preisliste mit Sonderausstattungen nahm abenteuerliche Längen an. Der AUTO BILD-Testwagen, ein G 350 Turbodiesel mit 136 PS, kostete 1995 107.008 D-Mark – ohne Extras! Für einen guten Gebraucht-G sollte man heute mindestens 10.000 Euro kalkulieren.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
G wie Geländemeister: Starrachsen, lange Federwege, üppige Bodenfreiheit, knappe Überhänge, ein Reduktionsgetriebe und drei zuschaltbare Differentialsperren (Bild) machen den G zum Allesüberwinder. Es klingt banal, stimmt aber: Der G ist der Mercedes unter den Geländewagen.
Mercedes-Benz G 350 Turbodiesel
Welcher Motor passt am besten zum G? Die 5,0- und 5,5-Liter-V8 haben leichtes Spiel mit dem schweren G und sind problemlos, allerdings auch trinkfest. Eine gute Wahl und sehr gefragt sind die Sechszylinder-Diesel, die einen guten Kompromiss zwischen Wirtschaftlichkeit und alltagstauglichen Fahrleistungen bieten.
Mercedes G W 460
1979 wurden die zivilen Versionen (240 GD, 300 GD, 230 G und 280 GE) in Südfrankreich der Presse vorgestellt.
Puch G
Parallel zum Mercedes G krabbelt 1979 auch der Puch G in Graz vom Band. Unter diesem Namen wird der G in Österreich, der Schweiz und in sozialistischen Ländern vertrieben. So besaß Erich Honecker einen Puch G.
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Viel nacktes Blech findet sich am Armaturenbrett des Puch G, das an die Mercedes-Transporter erinnert.
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1981 bekommt Papst Johannes Paul II. seinen G – ursprünglich allerdings ohne kugelsicheres Gewächshaus.
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Die Bundeswehr muss bis 1989 warten, um endlich den Alleskönner in den Fuhrpark aufzunehmen. Beim Bund heißt der G "Wolf". Heute nutzen den G weltweit rund 70 Armeen.
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Schwimmen, klettern, fahren – wer sagt eigentlich, dass so ein G nicht auch fliegen kann? Kann er wohl. Als 388 PS starker G 500 mit 5,5-Liter-V8, und erst recht ...
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 ... als 507 PS starker G 55 AMG! 2002 legt AMG sogar eine Kleinserie eines G mit V12 auf: Der G 63 AMG mit 6,3-Liter-V12 leistet jedoch "nur" 444 PS.