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Bilder: Opel Kadett Aero

Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
1976 stellte Opel  den Kadett C Aero auf dem Genfer Salon vor. Der klingende Name sollte an die GT-Studie von 1969 erinnern. Vollcabrios hatten es schwer in den 70ern, deshalb baute Karosserieschneider Baur in Stuttgart den Kadett C zum "Sicherheits-Cabrio" mit Überrollbügel, Targa-Dach und hinterem Faltverdeck um.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
"Ein Cabrio für die ganze Familie", säuselte die Werbung. "Mehr Sonne, mehr Luxus, mehr Kadett." Der erste offene Opel seit dem Ableben der Olympia Cabrio-Limousine im Jahr 1956.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
Der Kadett Aero – Eine verwegene Mischung: unten ein geradliniger Körper ohne Schnickschnack, vorn Targa, dahinter Landaulet. Erich Bitter, Baur-Kunde und Schöpfer des Bitter CD auf Diplomat-Basis, hatte Opel die Idee des Open-Air-Kadett verkauft.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
15.375 Mark kostete der Kadett Aero 1.6 S mit 75 PS zuletzt, 14.500 Mark der 1.2 S mit schmalen 60 PS aus dem schon über 20 Jahre alten Motörchen, das Opel-Liebhaber gern "Nähmaschine" nennen. Ein kleiner Kadett zum Preis eines großen Sechszylinder-Commodore, das konnte nix werden. Zwischen Anfang ...
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
... und Ende des Aero lagen noch nicht einmal zweieinhalb Jahre. 1978 machte Opel dem Experiment kurz und schmerzlos ein Ende. Zu gering war die Nachfrage nach dem luftigen Kadett, schuld war der hohe Eintiegspreis. Immerhin: Ein Drehzahlmesser war Serie im 1.6 S, ...
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
... die ATS-Räder hingegen kosteten Aufpreis. Eine Fahrt im Kadett C Aero ist wie ein reinigender Besuch im Komm-zu-dir-selbst-Kloster: Alles wirkt zurückhaltend und zweckmäßig zugleich, einfach und reduziert in der Bedienung.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
Der 75-PS-Motor ermöglicht nur Tempo 157. Moment mal, "nur"? Das ist schon deutlich schneller, als Aero-Flieger fahren möchten.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
Der Aero-Schriftzug würde auch zu einer Fluglinie passen, so leicht und modern ist er geraten.
Opel Kadett Aero: Das Opel-Air-Festival
Wellness für die Augen: stylische Rundinstrumenten und flauschigen Schlingware in der Berlinetta-Ausstattung. Nur der bizarr gemusterte Glencheck-Stoff der Bezüge stellt die Geschmacksnerven auf eine harte Probe.
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Jeder Aero hat eine praktische Halterung fürs Targadach im Kofferraum ...
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... und ein kleines Kunststoff-Faltverdeck. Vor über 30 Jahren glaubten Fachleute, "italienisches Styling" in der Form der aktuellen Opel-Modelle zu entdecken; den meisten Betrachtern fällt erst heute auf, ...
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... wie reif und harmonisch die als fad in Erinnerung gebliebene Kadett-Form dasteht.
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A wie Anfang: Mit dem Kadett A (1962-65) kehrte Opel in die untere Mittelklasse zurück.
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B wie bewährt: Der variantenreiche Kadett B (1965-73) verkaufte sich über eine Million Mal.
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D wie Donnerwetter: Beim eckigen Kadett D (1979-84) hielt erstmals Frontantrieb Einzug.
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E wie endlich: Als ersten Kadett gab es den E (1985-91) auch als Vollcabrio von Bertone.