Dieser Testwagen ist also eine echte Seltenheit: Nur 971 Opel Monza 2.0 E wurden mit dem Zweiliter-Motor vom
Opel Rekord gebaut. Und der Monza setzt Maßstäbe: Die Schräglenker-Hinterachse mit am ...
... Fahrschemel verblocktem Differenzial sorgt für einen Komfort, der in die Oberklasse passt und seinerzeit vielen größeren und namhafteren Konkurrenten überlegen war.
Wohlweislich verzichteten die paar Käufer auf das entlarvende "2.0 E" am Monza-Heck, etwas Hochstapelei sei ihnen gegönnt. Der Heckbürzel ist ein zeitgenössisches Relikt von Irmscher.
Das Heck ist wirklich durchdacht: Das Heckfenster wird von zwei Gasfedern abgestützt, die Rückenlehne lässt sich bereits geteilt umklappen.
Feine Velourspolster dehnen sich bis weit in den Kofferraum, darunter befindet sich echtes Reserverad. Wer die Sitzfläche in der Garage lässt, bekommt einen Kombi.
Die Innenausstattung entspricht höheren Ansprüchen. Samtiger Stoff dominiert den Fahrgastraum: Velours, wohin das Auge blickt. Die Sitze sind so kuschelig, wie sie aussehen.
Beim Armaturendesign verzichtete Opel auf jegliche Spielerei, die Lenkung arbeitet bereits mit Servo-Unterstützung. Ein Bordcomputer errechnet Verbrauch und Reichweite, verfügt sogar über eine Stoppuhr und zeigt die Außentemperatur an.
Der kleine Zweiliter hat natürlich so seine Last mit dem 1,35-Tonner, der sich aber nach anfänglich zähem Ziehen dann doch bis Tempo 185 aufrafft. Wobei die schon aus Verbrauchsgründen selten angepeilt werden sollten, denn der Motor verlangt Kraftstoff mit 98 Oktan.
Der Opel Monza hat nicht wie Mazda RX-7 und Porsche 924 Lampen zum Ausklappen, sondern begnügt sich mit herkömmlichen Scheinwerfer. Diese Bauform sorgt immerhin für optimale Lichtausbeute und erlaubt dem Fahrer, die Lichthupe spontan einzusetzen.
Und wie komfortabel der Monza mit seiner sensationell fortschrittlichen Hinterachse. Sein Motor indess passt nicht so recht zu einem Coupé der Oberklasse. Wie der 924 will auch der Mazda RX-7 ein Sportwagen sein. Die Motor-Turbine macht süchtig, das Fahrwerk bringt es fast auf Porsche-Niveau. Hier geht's zum nächsten 80er-Jahre Coupé:
Mazda RX-7.
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