Volvo 850 GLE
Für Volvo war die vollständige Neuentwicklung des 850 das bis 1991 größte Projekt in der Firmengeschichte. Neben einer neuen Hinterachskonstruktion zählte der Seitenaufprallschutz SIPS zu den Weltneuheiten.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Fünfzylinder, Quermotor und Allradantrieb waren neu bei Volvo. Nur die mit dem Hackbeil zubereitete Form des 850 war als identitätsstiftende Maßnahme geblieben. In Deutschland nahm der 850 erst 1993 Fahrt auf, als der Kombi zum gleichen Preis wie die Limousine auf den Markt kam.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Der Einheitspreis und die Vorliebe deutscher Volvo-Käufer schufen klare Verhältnisse: 80 Prozent wählten zu Neuwagenzeiten den Kombi. Auch heute ist der Kombi wesentlich gefragter als die Limousine, Fahrzeuge mit mehr als 300.000 Kilometern sind immer noch zäh und zuverlässig im Umlauf.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Das kastenförmige Heck schluckt eine Menge Gepäck, seltsam nur, dass die Zuladung mit rund 400 Kilogramm so niedrig ausfällt. Wer mit einem 850 Kombi liebäugelt, sollte sich auch gleich die Heckklappe genauer ansehen. Sie gehört zu den wenigen Bauteilen am 850, die rosten.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Bei allen technischen Neuerungen des 850 sollte der Kundschaft zu viel zugemutet werden: Das kantige Styling setzt sich im Innenraum fort, die typische Volvo-Optik blieb erhalten. 850er-Macke: der Verdampfer der Klimaanlage, für dessen Austausch Volvo satte 1800 Euro berechnet.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Viel Platz, viel Plüsch und viel Plastik: Der solide Volvo 850 bringt seine Passagiere immer sehr komfortabel ans Ziel. Es sei denn, am Heckdeckel steht 850 T5-R, der mit 240 bzw. 250 PS für ungewohnt sportliche Akzente sorgt.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Konsequent kastig: Um die Türverkleidungen zu entwerfen, brauchten die Volvo-Designer keinen Zirkel, ein Geo-Dreieck hat gereicht.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 850 GLE
Vernünftige Wahl: der 140 PS starke 2,5-Liter-Fünfzylinder des GLE ist zwar langweilig, aber langlebig. Für alle Motoren gilt: Der Zahnriemen ist nur alle 120.000 Kilometer fällig, die Umschlüsselung auf Euro 2 meist problemlos möglich. Die Turbo-Benziner machen zwar ordentlich Druck, sind jedoch beim Spritkonsum nicht unbedingt zurückhaltend.
Bild: Klaus Kuhnigk
Volvo 145
850-Ahn: der solide Volvo P 145. Der von 1967 bis 1974 angebotene Kombi überzeugte mit großzügigem Raumangebot und sicherem Fahrverhalten. Mit seinem spröden Charme entzündet der große Kühle aus dem Norden bis heute Begeisterung – für seine gradlinige Art, für Sicherheit aus Schwedenstahl.
Bild: Werk
Volvo 245
Der Nachfolger des P 145 war erstmals auch mit sechs Zylindern lieferbar. Volvo 245 (das bedeutet: 200er Baureihe, vier Zylinder, fünf Türen) und 265 (sechs Zylinder) waren in Deutschland die beliebtesten Typen der Baureihe 240/260.
Bild: Werk
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Gab sich die Kante: Der 1982 eingeführte Volvo 760 (im Bild der 1984 vorgestellte 740 Kombi) war dem US-Geschmack der 80er angepasst. Doch auch in Europa feierte die Volvo 7er-Serie große Erfolge. In stark überarbeiteter Form läuft die Baureihe bis 1998, zuletzt als S90 (Limousine) und V90 (Kombi).
Bild: Werk
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Aus 850 wurde V70: 1996 änderte Volvo die Modellbezeichnungen und unterzog dem nun V70 genannten Kombi einer Modellpflege, technisch änderte sich jedoch nicht viel. Bis 2000 blieb der erste Volvo V70 im Programm.
Bild: Toni Bader