BMW 700 RS
Der BMW 700 RS ist nicht nur ein reinrassiger Renner ohne Komfort-Zugeständnisse. Er ist auch eine Mega-Rarität, nur zwei Exemplare wurden gebaut. Ab 1961 lotete BMW mit ihm bei Bergrennen am Roßfeld, am Gaisberg und am Schauinsland die Grenzen des BMW-700-Konzepts aus.
Bild: Sven Krieger
BMW 700 RS
Dünn wie Frischhaltefolie wirkt die Aluhaut des 700 RS, die sich über einen filigranen Gitterrohrrahmen spannt. 3465 Millimeter Länge, 1460 Millimeter Breite und ein Radstand von 2000 Millimetern lassen ihn so kompakt wie eine Schuhschachtel auf Rädern erscheinen. Auf die Waage bringt er nur 493 Kilo.
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BMW 700 RS
Neben Renntechnik kamen ganz bewusst auch Serienkomponenten zum Einsatz. Die Kupplung stammt aus dem BMW 700 Sport, die Vorderachse samt Einzelradaufhängung aus dem BMW 700. Aus seinem Teileregal nahmen die Techniker auch die Zahnstangenlenkung und das Grundkonzept der Bremsen.
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BMW 700 RS
Das Nardi-Lenkrad wirkt im kargen Cockpit heute wie ein Fremdkörper. Großgewachsene kauern in Froschhaltung hinterm Lenkrad, den Drehzahlmesser fest im Blick.
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Sportliche BMWs im Vergleichstest
Der 700 RS ist tatsächlich straßenzugelassen (Nummernschild nur hinten). Deshlab hat er eine nachgerüstete Warnblinkanlage, die über den Zugknopf betätigt wird.
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BMW 700 RS
Speziell für den 700 RS entwickelten die BMW-Ingenieure einen luftgekühlten 70-PS-Boxer-Rennmotor mit 697 Kubikzentimeter Hubraum. Weil sein Bohrung-Hub-Verhältnis fast quadratisch ist, zeigt er sich drehfreudig: Die Nennleistung liegt erst bei 8000/min an.
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BMW 700 RS
Der BMW 700 RS ist vor allem eines ist: anders. Faszinierend ist die Demonstration des technisch Machbaren. Er ist laut, hart und kompromisslos. So wird aus einem 700-Kubik-Mini ein echter Rennsportler.
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