BMW Isetta: Das Dreirad der Bayern

Die BMW Isetta gehört zu Bayern wie Stoiber, Pumuckel und das Hofbräuhaus. Hier die schönsten Fotos aus der Zeit vor Premium, CO2 und Rußpartikel.

BMW Isetta Herrlich unbeschwert! Heute würde man über die Crash-Sicherheit der Knutschkugel diskutieren und der TÜV hätte die Abnahme für das Karusell verweigert. Die Dame aus den Fünfzigern ist vermutlich noch immer eine gefragte Partnerin beim Tanztee im Seniorenheim.

BMW Isetta Die Modellvielfalt erschließt sich nur wahren Kennern, selbst diese benötigen nicht selten einen zweiten Blick.

BMW Isetta Gute Laune, gutes Wetter, gutes Auto – was mehr? Isetta-Fahrer waren sehr kontaktfreudig, auch dieses Paar erfreut sich offensichtlich an körperlicher Nähe.

Bis zu 13 PS leistete der Isetta-Reaktor und machte den Kabinenroller damit zu einem ernsthaften Konkurrent von Goggomobil und Messerschmitt.

Ja, es gab eine Zeit vor Kombi, Van und SUV. Offensichtlich war das keine unglückliche Epoche für Familien.

"Große Isetta" nannte man den BMW 600, es handelt sich hier offensichtlich um ein kinderloses Besserverdiener-Pärchen mit Hund. Den Motor teilte die Isetta mit dem BMW-Motorrad R 60.

Gute Laune in Serie, die stilechten Reifen waren nicht im Lieferumfang enthalten.

Werbung in den Fünfzigern: Platz war in der kleinsten Hütte, heute wirkt ein neuer BMW-Prospekt cleaner.

Kabinenroller waren Nutzgegenstand und Statussymbol in einem, anders kann man die Lackierung nicht erklären.

Die Isetta bewegte als Marke auch Briefe, der Rand gibt Auskunft über wichtige Daten.

Irgendwie überzeugt dieser Anblick noch immer. Ob wir uns in 50 Jahren auch über Smart-Fotos freuen können?

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