18.09.2008
Das Starterfeld der Klassik-Rallye Hamburg-Berlin 2008
Von Alfa Romeo bis Volkswagen, bei der Klassik-Rallye Hamburg-Berlin 2008 war eine bunte Automischung am Start. Sehen Sie hier alle Teilnehmerfahrzeuge.
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Ford Modell A Cabriolet (1930). 40 PS und der älteste Wagen im Starterfeld der Klassik-Rallye Hamburg-Berlin 2008. Etwa fünf Millionen Stück wurden von diesem Fahrzeug zwischen 1927 und 1932 gebaut. Die Strecke fuhren Dr. Wilfried Völsgen und Wolfgang Laufer.
Ford Modell A Phaeton (1930). Dieser Wagen hat sein Durchhaltevermögen bereits beweisen können: 2006, bei der Rallye Hamburg-Shanghai. Am Steuer: Helge Petersen und Gerhard Zander.
Bentley 4 1/4 Litre Le Mans Special (1936). Maschinenbau pur, Technik wie aus dem Lehrbuch. Dr. Jan Willisch und Dr. Hans-Wilhelm Jenckel steuerten dieses Ungetüm.
BMW 328 (1937). Durch einen Sieg beim Eifelrennen auf dem Nürburgring 1936 wird der BMW 328 berühmt. 1937 startet BMW die Serienproduktion. Der 328 etablierte BMW als sportliche Automarke. Am Steuer das BMW-Classic-Team Dr. Daniel Tasch und Ralf Vierlein.
Opel Super 6 Gläser Cabriolet (1937). Die Dresdner Karosseriemanufaktur Gläser stylte diese wunderschöne Roadster-Karosserie. Am Start: Patrick Munsch und Ralph Herforth
BMW 328 (1937). Nur 464 Exemplare wurden zwischen 1936 und 1940 gebaut, entsprechend selten sind gute Fahrzeuge geworden. Dieser 328 gehört BMW. Team BMW Classic: Ulrich Arendts, J. Philip Rathgen.
Mercedes-Benz 300 S Cabriolet (1952). 150 PS leistet das gelbe Cabrio aus der Epoche des Wirtschaftswunders. Jürgen-Hinrich Asche und Baldur Lemcke steuerten den Wertgegenstand auf Rädern.
Opel Kapitän (1952). Vorkriegsfahrzeuge zählten zu den Perlen der Rallye, dieser Kapitän legte mit Klaus und Erika Dörner in Hamburg ab.
Jaguar XK 140 DHC (1953). André und Valerie Hüsken steuerten den stilechten Briten mit Reihensechser und 154 PS.
Mercedes-Benz 300 Cabriolet D (1953). Als "Adenauer" wird der berühmt, der große Mercedes der Fünfziger, der eines der wenigen Cabrios mit vier Türen dieser Zeit ist.
IFA F8 Cabriolet (1953). Zweizylinder-Zweitakt mit 21 PS. Die IFA-Holzkarosserien sind mit Kunstleder bezogen, allein das Cabriolet erhält eine Beplankung aus Stahlblech. Im Cockpit sitzen Udo und Conrad Walter.
Triumph Mayflower (1953). In Deutschland ist der 35.000-mal gebaute Triumph Mayflower eine Seltenheit. Mit Dreigang-Getriebe und 38-PS-Vierzylinder erreicht er rund 100 km/h. Am Steuer des Rechtslenkers: Konrad und Maren Jessen.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (1958). Gitterrohrrahmen, Benzineinspritzung und 215 PS setzten in den 1950er Jahren Maßstäbe. Vom Roadster (1957-1963) wurden 1858 Fahrzeuge produziert. Den herrlichen Klang des Reihensechszylinders genießen Konstantin Sixt und Sintra Weiß.
Mercedes-Benz 180 D (1954). Pietro Zollino und Helen Däuwel steuerten den Ponton bei der Klassik-Rallye.
Bentley R-Type Continental (1954). Am Start: das Team Swizöl mit Georg Weidemann und Curt Bloß.
Volkswagen 30 (1937/2003). Ferdinand Porsche entwickelte mit dem Volkswagen 30 ein Erprobungsmodell des Volkswagens. Alle 30 Fahrzeuge werden nach Langstreckentests 1937 verschrottet. 2003 entsteht diese detailgenaue Rekonstruktion. Auf der Strecke: das Team Autostadt mit Andreas Hornig und Dirk-Michael Conradt.
Volkswagen Export (1951). Mit eher vagen Hoffnungen startete 1945 die Volkswagen-Produktion. Umso mehr Mut beweist 1949 die erste Prise Luxus: Das "Export"-Modell lockt mit Chrom und besserer Ausstattung. Bis 1953 läuft der Brezel-Käfer vom Band. Team Autostadt: Anton Konrad und AUTO BILD-Autor Diether Rodatz.
Volkswagen Export (1956). Das Export-Modell unterschied sich in erster Linie durch mehr Chromschmuck und eine hydraulische Bremsanlage vom Standard-Käfer.
Volkswagen Cabriolet (1961). Der 1961er Käfer-Jahrgang kam bereits mit Blinkern auf den Kotflügeln statt seitlicher Winker. Am Steuer: Otto Ferdinand Wachs, der Geschäftsführer der Autostadt GmbH, mit AUTO BILD-Redakteurin Margret Hucko.
Volkswagen 1302 (1970). Mit dem VW 1302 wurde 1970 nach 25 Jahren ein komplett überarbeitetes Modell mit größerem Kofferraum und neuem Fahrwerk vorgestellt. Am Steuer für die Autostadt: Bernd Hornung und Sven Wimmers.
Volkswagen 1303 Cabriolet (1979). Das 1303 Cabriolet aus dem letzten Produktionsjahr. Bereits 1979 lief das Golf I Cabrio bei Karman von Band. Für die Autostadt am Steuer: Yorck-Michael Kronenberg und Anna Fusek.
Volkswagen 1600 "Ultima Edición" (2003). Einer der letzten Käfer aus Puebla ist der Wagen vom Team Autostadt mit Prof. Dr. Wilfried Bockelmann am Steuer.
Volkswagen 1200 Export (1962). 34 PS. Ein weiterer Wagen der Autostadt: am Steuer Maik Döblitz.
Chevrolet Bel Air Nomad (1957). Der Bel Air war das Spitzenmodell von Chevrolet und sehr beliebt. Bereits in den 1950er Jahren waren Features wie Klimaanlage, Bremskraftverstärker und Servolenkung lieferbar. Am Steuer des seltenen Kombis sitzen Thomas Urbach und Thomas Fock.
Borgward Isabella TS Limousine (1958). Die schöne Isabella war ein Verkaufs-Hit. Mit 75 PS war sie in den 50er Jahren äußerst flott unterwegs. 1961 ging Borgward leider in Konkurs. Am Steuer: Christian und Martina Steiger für AUTO BILD KLASSIK.
AWE Wartburg 311/2 Cabriolet. Selbst in der Ex-DDR ist das Wartburg-Cabrio ein seltener Anblick. Hier unterwegs mit Gerd Hohaus und Rainer Geissler.
Triumph TR3 (1959). Paul Eberhard und Sabrina Krug bewegten diesen TR3.
Ford Taunus 17 M P2 (1959). Wieder ein unrestaurierter Wagen, der 17 M wurde von Patrick Carl Leisau und Mike Reinecke gefahren.
Opel Kapitän P-L (1959). Karl-August Almstadt und Ines Segelhorst gingen als Team AUTO BILD KLASSIK im Schlüsselloch-Kapitän ins Rennen.
Skoda Felicia Super Cabriolet (1960). Im Jahre 1959, als Mädchennamen für Autos in Mode sind, präsentiert Skoda die Felicia als zweitürige Limousine und Cabriolet. Obwohl sie solide, charmant und flott auftritt, gelingt der hübschen Felicia im Westen kein Erfolg. Hana und Josef Juracka bilden hier das Team Skoda Auto Deutschland.
Austin-Healey Sprite MK I (1960). Ein englischer Roadster in Reinkultur. Wegen seiner charakteristischen Scheinwerfer wird er liebevoll "Frogeye" genannt. Dem Fahrtwind ausgesetzt sind Inge Helene und Walter Chytra.
Mercedes-Benz 190 SL (1960). Der kleine Bruder des 300 SL kann es zwar nicht mit den 300er-Fahrleistungen aufnehmen, hinsichtlich Stilsicherheit und Eleganz ist der 190 SL jedoch fast ebenbürtig. Am Steuer: Susanne Miesner und Silke Middelberg.
Jaguar MK II 3,8 Litre (1960). Der Jaguar MK II erschien 1959 und bot bereits serienmäßig vier Scheibenbremsen. Sein Sechszylinder mit 3,8 Litern Hubraum und 220 PS machte den Jaguar MK II zur schnellsten Limousine seiner Zeit. Im Cockpit: Karin und Hartmut Grothaus.
Porsche 356 B 1600 GS Carrera GTL Abarth (1961). Vom 115 PS starken Abarth-Porsche 356 entstanden nur rund 20 Fahrzeuge. Die Karosserie ist von aerodynamisch optimiert. Durch Abspecken der Ausstattung wiegt dieser 356 circa 140 kg weniger als der Serien-356. Am Steuer: Sascha Maassen (Porsche Classic) und Bernd Volkens (AUTO BILD).
Ferrari 250 GTE (1961). Der Drei-Liter-V12 befeuert eine viersitzige Karosserie, ein echter Gran Turismo. Am Steuer: Dr. Marcus Englert und Christof Hellmis vom Team ProSiebenSat.1.
Mercedes-Benz 300 SL (1961). Nur äußerst wenige Mercedes 300 SL Roadster haben die Jahrzehnte ohne Restaurierung überlebt. Dieses Exemplar zählt dazu. Zudem befindet sich der legendäre Sportwagen heute erst in zweiter Hand. Im Cockpit: Fatima und Helmar Broich
Volvo PV 544 (1961). Der "Buckelvolvo" war 1959 der erste Wagen der Welt, der serienmäßig mit Dreipunktgurten an den Vordersitzen ausgestattet war. Von 1947 bis 1965 wurden rund 450.000 Exemplare gebaut, jahrelang war der PV der meistverkaufte Wagen Schwedens. Hinter dem Volant: Dr. Jens Schnieders und Robin Cobler.
AWE Wartburg 311 Reise-Coupé (1961). Dieser Wagen hatte auf der Strecke fast Heimvorteil, der Zweitakt-Motor bewegte mit 39 PS über viele Jahre die Massen in der DDR. Hier allerdings Harald Strelow und Bernd Kretschmar.
Mercedes-Benz 190 SL (1962). Dieser unrestaurierte SL gehört Susanne Buck und Michael Wegener.
Jaguar E-Type Roadster (1962). Auf der Strecke: Team PHASE 5 (Uwe Jungbluth und Werner Beuschel).
Jaguar MK II (1962). Jaguar begründete mit Fahrzeugen wie dem MK II den Ruf, exzellente Sport-Limousinen zu bauen. Die Kombination aus einer viertürigen Karosserie und überragenden Fahrleistungen sorgen in den 60er Jahren für Furore. Am Volant: Dominikus Kaiser und Gabriele Heidel.
Volkswagen 1200 Export (1962). Mit 34 PS, Faltdach und Export-Ausstattung kommt dieser 62er-Käfer sehr kommod daher. Den Luftboxer steuern Jens Otto und Britta-Anja Burgart.
Jaguar E-Type Serie I (1963). Der E-Type bot in den 1960er Jahren eine konkurrenzlose Mixtur aus sehr guten Fahrleistungen, reinrassigen Sportwagen-Proportionen und einem günstigen Preis. Schnell und rassig ist der E-Type noch heute, aber nicht mehr billig. Am Steuer: Stefan Steinbacher und Begleitung.
Jaguar Mk II 3.8 Litre (1963). Der Mk II galt mit 223 PS als exzellente Sportlimousine zu seiner Zeit. Team MSC Fallersleben (Albrecht und Hanna Baer).
Maserati 3500 GT Sebring (1963). Nur 446 Sebring wurden von Maserati gebaut, dieser war mit Mathias und Mandy Schur und 235 PS am Weg.
Mercedes-Benz 220 Sb (1963). Stil bedeutete, stets in Rufweite hinter der Mode zu bleiben. Die Peilstege der Mercedes Heckflosse waren kein überflüssiges Gimmick, sondern unterstützten den Fahrer beim Einparken. Dieser 220 Sb ist mit vier Schlummerrollen ausgestattet. Besatzung: Andreas Sedlmayr und Horst Reinecken.
Porsche 356 C 1600 SC Coupé (1963). Einer der letzten 356, die gebaut wurden. Am Steuer: Wolfgang Loock. Beifahrerin: Heidi Hetzer.
Ford Mustang Hardtop Coupé (1964). Das Team ZF fuhr mit Walter und Barbara Erke von Hamburg nach Berlin.
Volkswagen Transporter Doppelkabine (1964). Der VW Transporter mit Ladefläche und Doppelkabine wird in Fankreisen schlicht "DoKa" genannt. Da die meisten DoKa im Handwerkeralltag verschlissen wurden, haben nur wenige überlebt. Mit dem Transporter nach Berlin fuhren Jens Effenberger und Michael Grosche.
Mercedes-Benz 220 SEb Coupé (1964). Dieses Exemplar ist eines der wenigen, das als unrestauriertes Original überlebt hat. Hier steuern Rüdiger Ludwig und Nadja Ludwig-Fricke.
Ford Thunderbird (1964). Ein Ami vom alten Schlag. V8, 6,4 Liter Hubraum, fette 300 PS. Am Steuer: Klaus und Sigrid Puhst.
Alfa Romeo Giulia Spider (1965). Aus der Giulietta (zu deutsch: Julchen) entwickelt Alfa Romeo die Giulia (Julia). Dank ihres außergewöhnlich drehfreudigen 1,6-Liter-Vierzylinders ist der Giulia Spider agil zu bewegen. An Bord: Verlagsgeschäftsführer der AUTO BILD-Gruppe Dr. Hans H. Hamer und Margit Sinnen.
Mercedes 220SEb Cabriolet (1965). 120 PS, Reihen-Sechszylinder, gesteuert vom Team Sinn Spezialuhren: Simone Leseberg und Lothar Schmidt.
Ferrari 330 GT 2+2 Coupé (1965). Bis 1967 konnte Ferrari mehr als 1000 Einheiten des 330 GT 2+2 verkaufen. Am Start: Petr und Tomas Fiala.
Austin Healey 3000 MK III (1965). Der Austin Healey war für britische Verhältnisse ein luxuriöser Roadster: Kurbelfenster statt Steckscheiben, Scheibenbremsen und ein klappbares Verdeck waren beim Austin Healey 3000 mit an Bord. Ralf und Rahimeh Krohn genossen britische Fahrkultur.
Mercedes-Benz 230 SL (1965). 150 PS leistet die "kleine" Sechszylinder-Pagode. Auf dem Weg nach Berlin: Bernd Frahm und Rita Steffen.
Volkswagen Transporter Doppelkabine (1965). Perfekt restauriert ging diese DoKa vom Team Bosch an den Start. Und zwar mit Lars Stuhlweißenburg und Marcus Klippgen.
Tatra T2-605 (1965). Dieses Exemplar befindet sich vom ersten Tag an in Familienbesitz und ist auch entsprechend gepflegt. Unterwegs: Hannelore Wiltschinsky und Manuela Schulze.
Mercedes-Benz 250 SE Coupé (1966). Dieses Exemplar ist der erste Preis der 14. Spendenaktion der Lebenshilfe Gießen. Am Steuer: Reinhard Schade.
Morris Minor (1966). Der Morris Minor erfreute sich stets hoher Popularität. Die Ersatzteilsituation ist entspannt, die Alltagstauglichkeit hoch. Ein empfehlenswerter Einstiegs-Klassiker! Am Steuer sind Helga und Martin Conrad.
Ford Mustang Convertible (1966). Heute gilt ein früher Mustang als sehr begehrt, dieses Cabrio kommt aus Hamburg und wurde vom Team Stefan Eggers und Hans-Jürgen Israel gesteuert.
Volkswagen Karmann Ghia Coupé (1966). Für viele der wohl schönste Luftgekühlte aus dem Hause Volkswagen. 44 PS im Heck und Markus Haub und Thomas Sälzle am Start.
AWE Wartburg 312 (1966). Unter dem für einen Kombi überraschenden Namen "Camping-Limousine" startet 1957 eine neue Version des Wartburg 312. 45 PS, Team Wartburg EMW: Rita und Volkmar W.E. Kruspig.
Austin-Healey 3000 Mk III (1966). Komplett restauriert und in einem traumhaften Zustand, so fuhren Stefan Wulff und Jan Hawerkamp die Rallye.
Porsche 911 Speedster (1988). Ein echtes Sammlerstück, ins Ziel gebracht von Heinrich Sieber und Bernd Stork.
Opel Rekord B 1900 (1966). Der ehemalige Wagen von Fußball-Nationaltrainer Sepp Herberger ging mit Stefan Müller (B&M Marketing) und Rüdiger Kurtz ins Rennen.
BMW 2000 C (1967). BMW bringt mit dem 2000 C, den Karosseriespezialist Karmann fertigt, das erste Serienmodell mit ZF-Automatikgetriebe auf den Markt. Entsprechend auch die Besatzung: Team ZF mit Matthias Lenz und Janine Vogler.
Mercedes-Benz 230 SL (1967). Diese Pagode drückt 150 PS auf die Kurbelwelle. Wilhelm Middelberg und Klaus Miesner steuerten den werksintern genannten W113.
Triumph TR4 (1967). 1961 löst der Triumph TR4 den puristischen TR3 ab. Der Entwurf der Karosserie stammt von Giovanni Michelotti. Dass deren deutlich höhere Türen nun sogar Kurbelfenster aufnehmen, ist für die abgehärteten TR-Fahrer ein Novum. Auf der Strecke sind Michael Wittke und Peter Hoffmann.
Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 "Rote Sau". 1971 fährt die "Rote Sau" auf Platz zwei beim 24-Stunden-Rennen von Spa. Dieser Erfolg des von AMG aufgebauten 300 SEL machte die Tuningschmiede berühmt. Das 420 PS starke Original gilt als verschollen. Fahrer: Wolfgang Zanker und Eva Wiese.
Chevrolet Impala (1969). Den Chevrolet Impala gab es nach bester Muscle-Car-Manier mit Performance-Paket: Sieben-Liter-V8, Scheibenbremsen vorn und Sportpaket. Aber auch der kleine V8 brabbelt das Lied von unendlichen Highways. Am Steuer: Jürgen und Matthias Buchert.
Volkswagen Karmann Ghia Cabriolet (1968). Die wohl edelste Variante des Karmann, ein Prototyp vom Team ZF: Jörg Steuernagel und Marian Dzubiel.
Mazda Cosmo Sport (1968). Das Team Markus Frey und Thomas Rothe absolvierte hier die Fahrt.
Lancia Fulvia Rally HF 1.3 (1968). 110 PS, gesteuert von Prof. Dr. Manfred Niewiarra und Ingolf Döbbecke.
Chevrolet Corvair Monza (1969). Der Sechszylinder-Boxer leistet 140 PS. Das Chevy-Einsteigermodell steuerten nach Berlin: Nils und Maria Hansen.
Triumph TR6 (1969). Der TR6 gilt als der letzte Triumph der Sinne: Seine Fans betonen, dass mit ihm die Epoche der echten Roadster endet. Nur wenige wissen allerdings, dass sein Design von Karmann aus Osnabrück stammt. Am Steuer: Ingo Huter und Frank Papsdorf.
Porsche 912 (1969). Das Team Porsche Brothers (Frank Becht, Henning Dreger) bewegte den 90-PS-Porsche.
Maserati Indy (1969). Der Indy debütierte 1969 in Genf. Mit seinem Namen erinnern die Italiener an die Siege der Marke bei den 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 1939 und 1940. Das von Vignale gezeichnete Coupé produzierte Maserati bis 1974. Team PHASE 5: Dirk Landrock, Martin Welp.
Renault Sinpar Plein Air (1969). Mit 29 PS das schwächste Fahrzeug im Rennen, Team Garage du Midi (Dirk und Cornelia Mittmann).
Mercedes-Benz 280 SE Coupé (1969). Team Nürnberger Versicherung (Rüdiger und Waltraud Hennings) chauffierten den Sechszylinder (160 PS) in die Hauptstadt.
Porsche 914/6 (1970). Dr. Peter und Monika Ottenbruch gaben im 230-PS-Oldie Gas.
Ford 17M/RS Coupé (1970). Mit 90 PS ging das Team Ford Classic (Gerald Selch, Florian Benedikt) an den Start der Rallye von Hamburg nach Berlin.
NSU TT (1970). 80 PS verhalfen dem TT zu sportlicher Performance. Hier bei der ersten Etappe: Klaus und Christine Becker.
Alfa Romeo GTV 1750 (1970). Die Giulia Sprint GT steigt in den 60er Jahren zum Traumwagen italophiler Sportfahrer auf. 115 PS, Carsten Pabst und Tobias Gregor
Ferrari 365 GT 2+2 (1970). Ein Zwölfzylinder mit 300 PS und heftigem Sound, bewegt von Johannes Peter Rust und Heiko Esser.
Austin Healey 3000 MK III (1965). Die USA waren Hauptabsatzmarkt für britische Roadster. Von 1959 bis 1967 wurden knapp 43.000 Austin Healey 3000 produziert. Im Cockpit: Konrad-Albert Schaefer und Marion Diekmann.
Alfa Romeo Giulia Super 1300 (1971). Wolfgang Berghofer von B&M Marketing ist latent fröhlich. Doch die Elektrikpannen seiner Giulia hätten fast die gute Stimmung getrübt.
BMW 3.0 CSi (1971). So sehen Sieger aus! Das Team Barbour ( Konrad Schmidt, Andreas Kuppert) fuhr den Sieg im Leichtbau-BMW nach Hause. Wir gratulieren!
Skoda Octavia TS (1962). Skoda Auto Deutschland, vertreten durch Peter und Andrea Sudeck.
Ford Capri 2600 RS (1971). 150 PS und ein Outfit, das in den Siebzigern schon fast obszön wirkte. Hinterm Steuer sitzen Michael Droste (Pressesprecher Ford) und Bernhard Schmidt.
Citroen SM (1971). Schon vergessen? 1967 übernahmen die Franzosen die Mehrheit an Maserati, dieser Wagen ist ein Kind dieser glücklosen Ehe. Bei der Rallye dabei sind Axel Ernst und Hannes Bitter-Suermann.
Steyr-Puck 650T (1971). Sieht aus wie ein Fiat 500, ist mit 40 PS aber stärker und kommt aus Österreich. Team Puch Museum Graz mit Kurt Glabischnig und Roland Halfpap.
Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Cabriolet (1971). Nur 1235 Exemplare des 200 PS starken V8-Cabrios baute Mercedes. Auf der Strecke bewegen ihn Stefan Meimann und Dr. Bernadette Meimann.
Volkswagen 1302 "Porsche Salzburg". 2165 cm3, 136 PS dank Porsche-Technik. Am Steuer ist das Duo Georg und Schorsch Memminger.
Alfa Romeo Giulia Super 1600 (1971). Die Sonderlackierung war bereits in den Siebzigern sehr selten, gefahren wurde der Alfa mit 103 PS von Jochen Schlatermund und Ralf Ohlwein.
Volvo P1800 (1971). Team Bosch (Jochen Schlatermund, Ralf Ohlwein) lenkten das schwedische Coupé über die Rennstrecke.
BMW 2000 (1971). Das Team Nürnberger Versicherung (Hans und Regina Lassen) fuhr mit 100 PS aus zwei Liter Hubraum von Hamburg nach Berlin.
Fiat 130 Coupé (1972). AUTO BILD-Chefredakteur Bernd Wieland und Beifahrer Alan Hadjio bewegten das Pininfarina-Kunstwerk problemlos nach Berlin.
BMW 2002 ti (1972). Nicht nur im Alltag, auch im Motorsport zeigten die 02er ihre Talente. Dieser nach Gruppe-2-Reglement aufgebaute 2002 ti beweist, dass er hart im Nehmen ist. Er wird noch immer auf Langstreckenrallyes eingesetzt. Team Barbour (Reinhard Hainbach und Klaus Fabisch) fuhr ihn nach Berlin.
Datsun 240 Z (1972). Mit dem 240 Z fällt 1969 der Startschuss für eine der erfolgreichsten Sportwagenbaureihen aller Zeiten. Seine Linienführung hat das 130 PS starke Urmodell der Z-Serie Designer Graf Goertz zu verdanken. In die Haupstadt fuhren für das Team Nissan: Michael Briante und Ingo Griesemann.
Porsche 911 T (1972). Das 911er-Einsteigermodell verzichtet auf jeden Schnickschnack, lag mit 130 PS aber stets gut im Rennen. Hinterm Steuer sitzen Dr. Jürgen Flimm und Alexander Steinbrenner.
Mercedes-Benz 350 SL (1972). Einer der ersten SL seiner Baureihe, Ernst-Wilhelm Fricke und Dr. Janine Röhreke lenkten den Roadster.
Alfa Romeo Spider 2000 Veloce (1972). Ingo Geilenberg und Ingo Giesler lenkten den Spider Veloce mit 131 PS.
Citroën DS 23 i.e. (1972). Diese DS von Dr. Detlef und Eva-Maria Mittmann hat ein seltenes und interessantes Extra, nämlich eine Dreigang-Vollautomatik.
Jaguar E-Type V12 (1973). Einer der letzten und damit perfektesten E-Type. V12, Automatik, Klima. Und am Steuer Frank Thomas, daneben Dr. Thomas Friedrich Keller.
Opel Commodore B GS Coupé (1972). Prost! Drei Weber-Doppelvergaser sorgen für 157 PS, ein Sportauspuff für den passenden Sound. Team Opel Classic (Günther Frauenkron und Dieter Wiwionka) fuhr damit nach Berlin.
Porsche 911 Targa (1973). Am Start mit 130 PS aus dem luftgekühltem Boxer: Team Barbour mit Sandra Wanzeck und Stefanie Paulin.
Triumph TR6 (1973). Team AUTO BILD KLASSIK (Tomas Hirschberger und André Klindworth) unterwegs mit 95 PS und ohne Pannen.
Alfa Romeo Montreal (1973), ein V8 mit 200 PS und unglaublicher Formensprache. Am Steuer: Dr. Michael Paul (ZF Friedrichshafen), Michael Iggena (AUTO TESTS).
BMW 2004 (1973). Gebaut wurde der 2004 1500-mal in Südafrika, dieses Exemplar wurde komplett restauriert und erst wenige Tage vor der Rallye fertig gestellt.
Porsche 911 (1973). Der erste Elfer mit Faltenbalg am Stoßfänger und Leuchtenband am Heck. Team Internationaler Autler-Club Wiesbaden (Mike Giesche, Dr. Gisela Giesche).
MG GT V8 (1973). Christian Wighardt und Andreas Polz kämpften wacker gegen technische Probleme.
Toyota Land Cruiser (1974). Dass sein Weg zum Erfolg meist steinig ist, stört ihn nicht: ein Land Cruiser kennt kaum Hindernisse. Er ist preiswert, haltbar, robust und einer der meistverkauften Geländewagen weltweit. Über Stock und Stein fuhren Karsten Rehmann und Dirk Breuer
Volkswagen 1303 Cabriolet. Wieder ein Wagen von Memminger: 50 PS leistet das Cabrio von Erich und Elke Behling.
Porsche 911 Carerra 4 (1988). Der Porsche 964 wurde zu 80 % neu entwickelt, erstmalig war der 911 auch mit Allradantrieb lieferbar. Optisch wurde der 911 nur sehr behutsam verändert. Am Steuer: Peter Bräuer und Frank Clemens.
De Tomaso Pantera GTS (1974). Die Technik kam von Ford, die Linienführung machte den Pantera aber einzigartig. 5,7 Liter Hubraum, 340 PS. Team PHASE 5: Volker Busse, Jürgen Hollstein.
Pontiac Firebird Trans Am (1974). Ein echter Ami mit V8 ( 300 PS) und zeitgenössischer Lackierung inklusive Adler auf der Motorhaube. Auf dem Weg nach Berlin sind Thomas Stümmler und Jochen Fischer.
Toyota Celica TA 22 (1975). Mit 1,6 Liter Hubraum und 107 PS an den Start ging das Team Toyota mit Jürgen Stolze und Isolde Holderied.
Alfa Romeo GTV 2000 (1975). Bertone zeichnete mit dem Coupé auf Giulia-Basis einen wahren Klassiker. Die 131 PS steuerten Alfons Siglreitmaier und Dr. Dietmar Nickel.
Opel Commodore GS Coupé (1975). In Karosserie und Fahrwerk folgt der Commodore dem Rekord, seinem braven Stallgenossen. Den Unterschied machen Ausstattung und insbesondere die Motorisierung. In Hamburg startete das Team Autohaus Stahl mit Reinhard Stahl und Heinz Georg Hiekmann.
Alfa Romeo Alfasud ti (1975). Boris Rogosch und Torsten Gröger gingen mit dem Boxer durch das Ziel in Berlin.
Ford Escort 1300 Mk 2 (1976). 1975 präsentierte Ford die zweite Auflage des Escort. Sie ist nicht mehr in England sondern bei Ford in Deutschland entwicklet worden und soll gegen VW Golf und Opel Kadett punkten. Die 54 PS fuhr das Team Nürnberger Versicherung mit Uwe Rütz und Rainer John.
Volkswagen 1303 Cabriolet (1976). 111 PS dank Weber-Doppelvergaser und 1915 ccm Hubraum. Klaus-Dieter und Elisabeth Brandenburg (Team Memminger Feine Cabrios) sind auf der Strecke.
Opel Kadett C GT/E (1976). 105 PS leistet der GT/E, die Basis spendierte das Kadett Coupé. Der letzte kompakte Opel mit Heckantrieb wurde vom Team Uwe Gregori und Thomas Plüschke gesteuert.
Cadillac Eldorado Convertible (1976). Riesig wie ein Freibad, 8,2 Liter Hubraum und Frontantrieb. Eine merkwürdige Kombination mit 190 PS. Team "Die Göttin" mit Hannes Streng und Phillip Möller.
Volkswagen Samba Bus (1963). Das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge (Harald Schomburg und Franz Joachim) ging mit diesem traumhaften Bus an den Start.
Volkswagen 1303 Cabrio (1979). Einer der letzten echten aus dem Hause Karmann in Osnabrück. Dieser Wagen kam extra aus der Schweiz zum Start nach Hamburg. Am Steuer: Hans-Joachim Schulz und Laura Smith.
Mitsubishi Lancer (1978). 1977 kam der Lancer nach Europa, dieser ist wohl einer der letzten in Deutschland. Team Mitsubishi (Helmut Bauer und Albrecht Trautzburg) fuhr nach Berlin.
Volkswagen 1303 Cabriolet (1978), aufgebaut von Memminger. 44 PS, knapp 7000 Kilometer auf der Uhr , gelenkt vom Team autobild.de (Jens Tanz und Nikolaus Eickmann).
Ferrari 400 (1978): Das Coupé mit V12-Motor (340 PS) und reichlich Kofferraum ging mit der Besatzung Franz-Josef und Barbara Bielefeld sowie deren Hund an den Start.
Mitsubishi Galant (1978). Noch ein alter Mitsubishi. 75 PS hatte die dritte Generation Galant. Am Steuer sitzen Toni Müller und Manuel Michel.
Opel Ascona B Gruppe 2 (1979). Das Team Jochi Kleint und Jochen Berger steuerte dieses originale Einsatzfahrzeug, das 1979 mit 186 PS die Rallye-Europameisterschaft gewinnen konnte.
Mercedes-Benz 380 SLC (1980). Viele Jahre galt der SLC als Mauerblümchen neben dem SL, heute zählen Autos wie der grüne 218-PS-V8 von Jutta Rohrsen und Reinhardt Schreeck zu den gesuchten Exemplaren.
Lancia Gamma Coupé (1981). Ganz schön exotisch: Der Vierzylinder mit 140 PS ist ein Boxer, die kantige Karosserie stammt von Pininfarina. Wolf-Dieter und Marlies Jahn starteten in Hamburg.
Mercedes- Benz 280 GE "Paris-Dakar" (1982). Christoph Horn und Norbert Giesen steuerten die Rekonstruktion des Wüstenrenners, der damals mit 230 PS durch den Sand wühlte.
Porsche 911 SC (1982). Im Erstbesitz befindet sich dieser 911 SC seit 1982, schon als Neuwagen wurde er für Einsätze im Renn- und Rallyesport speziell vorbereitet. Prof. Dr. Dr. Peter Krieglsteiner und Thomas Linhardt nahmen an der Rallye teil.
Volkswagen Golf I D (1982). Über den Golf I Diesel muss eigentlich nichts gesagt werden. 54 PS, im Besitz von Daniel und Doreen Schulze.
Audi Sport quattro (1983). Einer von 220 "kurzen" quattro, 306 PS. Am Steuer: Marc Hufenbecher und Dirk Schlichting.
Ferrari 400 GTi (1983). 315 PS V12, hier in der seltenen Kombination mit Automatikgetriebe. Am Steuer: Jörn Chmielinski und Sabine Hassenpflug.
Land Rover 110 V8 (1983). Der Wagen von Dr.-Ing. Steffen Peter Müller und Karsten Stiefel ist in der einschlägigen Szene bekannt, es war der erste 110 V8 in Deutschland.
Audi Sport quattro (1983). Team Audi Tradition (Wolfgang Lauterbacher, Timo Schiemer): 306 PS, kantiges Design und ein nahezu wütendes Fünfzylinder-Fauchen.
Renault R11 (1984). Schöne R11 gibt es heute kaum noch, fast alle hat der Rost geholt. Mit 60 PS am Start: Thomas May-Englert und Angelika Emmerling.
Citroen CX Prestige Nilsson (1984): Der Ex-Dienstwagen von SED-Chef Erich Honecker ging mit Steffen Kleinsteuber, Gerrit Crommenerl und Blaulicht an den Start.
Morgan Plus 8 (1984). 184 PS und brettharte Federung, britischer geht kaum. Der Roadster gehört Peter Köver und Elke Morcinek.
BMW M 635 CSi (1985). Der schnellste Sechser ist ab 1984 der M 635 CSi. Als Gran Tourismo mit Motorsport-Genen verteidigt er BMW-typisches Terrain. Sein 286 PS starker Sechszylinder basiert auf dem Triebwerk des M1. Auf dem Weg von Hamburg nach Berlin sind Udo Freialdenhofen und Hanns-Karsten Kirchmann.
Mercedes-Benz 190 E (1985). Gerhard und Giesela Hamer gingen mit dem 118 PS starken Baby-Benz über die Startlinie.
Pininfarina 124 DS Spider Volumex (1985). Pininfarina fertigt den ehemaligen Fiat Spider einige Jahre unter eigenem Namen. Als Spider Volumex leistete er dank Aufladung durch einen Roots-Kompressor stolze 135 PS. Die Produktion endete 1985. Jan-Philipp Meyer und Sebastian Machnick nahmen mit ihm an der Rallye teil.
Mercedes-Benz 300 SL (1986). 180 PS leistet der klassische Roadster, mit etwa 150.000 Kilometer in fantastischem Zustand, den Oliver Steinfatt, und Carola von Enckevort genossen.
BMW 325e (1987). Der Viertürer mit 128 PS war stets im Besitz der Familie von Dr. Sabine Heinemann-Roggenstroh und Wolfgang D.F. Roggenstroh.
Panther Kallista (1988). Die englische Firma Panther fertigt bereits seit den frühen Siebzigern diesen Roadster im Retro-Look. V6 mit 136 PS, am Start mit Axel H. Grineisen und Karl-Heinz Brieger.
Ford stellt 1955 den ersten Thunderbird vor, für US-Verhältnisse ein sehr kompaktes Auto. Mit den Jahren entwickelt sich der Thunderbird zu einem veritablen Luxusfahrzeug. Als "Flair Birds" geht die vierte Generation, die 1964 erschien, in die Geschichte ein. Die Puhdys, Dieter Hertrampf und Frank Toeffling, rocken im T-Bird nach Berlin.
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