Ruhende Ruinen: Fast 1000 Autos schlummern auf dem historischen Autofriedhof im schweizerischen Kaufdorf.
Am Steuer eines Vauxhall Velox von 1957: Friedhofs-Faktotum Werner Brunner, der aufpasst, dass ...
... es den Toten aus Blech möglichst gut geht. Der 63-Jährige turnt zwischen den eng geparkten Autos umher wie ein junger Spund.
Tief versunken: Die legendäre Borgward Isabella wird von einem Renault auf dem Dach in den Untergrund gedrückt.
Ausblick: Spinnen haben ihr Netz über das Cockpit dieses Fiat gesponnen, was mittlerweile in den ...
... meisten Innenräumen zur Serienausstattung gehört. Zudem gibt es auf den Polstern viel altes Laub, in den Fußräumen sammeln sich Äste.
Wegfahrsperre: Zwischen Stoßstange und Heck des rund 50 Jahre alten Fiat 1100 ist in mehr als 30 Jahren ein Baum gewachsen.
Obenauf: Einer der vielen Fiat Topolino des Schrottplatzes hat einen Parkplatz auf dem Dach eines anderen Autos gefunden.
Moos und Rost geben den gammelnden Exponaten eine ganz besondere Note. Der Eigentümer des Schrottplatzes würde am liebsten ein Museum eröffnen.
Zwei Porsche 356 schlummern unter einem Vordach, ihr Lack ist noch ganz passabel. Es zahlt sich eben aus, ...
... wenn man einen Porsche nicht ganz schutzlos dem Regen aussetzt. Trotzdem dürfte die Restaurierung des Schätzchens unzählige Euro verschlingen.
Eleganter Verfall: Links rostet ein Riley, gebaut zwischen 1947 und 1949. Obenauf ein gebräuchlicheres Modell: Mercedes 190 Ponton, deutsche Businessklasse der 1950er, die ...
... auf dem Schrottplatz noch öfter vertreten ist.
Wehrhaft: Dieser fast 60 Jahre alte Oxford Morris trotzt selbst dicken Baumstämmen.
Im Tod vereint: Neben dem Blinker eines Sunbeam verwittert ein Schneckenhaus.
Wie Grabsteine wirken die stumpf gewordenen Typenschilder der ewig ruhenden Wracks.
Wehrhaft: Auch militärisches Gerät lässt sich auf dem Schrottplatz finden.
Ordnung im Chaos: Türensammlung unter schützendem Wellblechdach.
Anspringen unwahrscheinlich: ein verwitterter, von Moos bewachsener Motor aus Schweizer Produktion.
Idyllische Fundgrube: Ersatzteile liegen unsortiert mitten in der Natur.
Darf auf keinem Schrottplatz fehlen: der VW Käfer.
Am Ende wird die Natur über die Technik siegen, wie dieser eingewachsene Motor beweist. Sie wollen noch mehr Impressionen vom automobilen Zerfall? Einfach weiterklicken und staunen.
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