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Die heißesten Hot Hatches der 90er

90er Jahre: Hot Hatches
AUTO BILD KLASSIK zeigt die heißesten Klein- und Kompaktwagen der 90er-Jahre. Die heißen in Großbritannien Hot Hatch (dt. heißer Laderaum). Auch in den 1990ern erblickten zahlreiche dieser Knallbüchsen das Licht der Welt, sei es in Europa oder in Japan. AUTO BILD KLASSIK zeigt eine Auswahl der coolsten Exemplare!
Bild: Peugeot
90er Jahre: Hot Hatches
Ein Golf mit Sechszylinder! Der VW Golf VR6 war der Traum vieler, die vom großen Auftritt vor der Disko träumten. 174 bzw. 190 PS aus knapp drei Litern Hubraum, Sound und Antritt satt, dazu die optischen Details, die vom "Golf im Schafspelz" erzählen. Allerdings leidet auch der Sechsender unter den Schwächen der Baureihe Golf III.  
Bild: Klaus Kuhnigk
90er Jahre: Hot Hatches
113 PS quetscht der spirälförmige G-Lader aus dem 1,3-Liter-Aggregat des zweiten VW Polo G40. Zu erkennen ist der schnelle Wolfsburger an seinen BBS-Rädern (Serie), rundum verlaufenden Stoßleisten, Kotflügelverbreiterungen, roten Zierstreifen und mehr. Der Tacho geht bis 240 km/h. Die Zuverlässigkeit des kleinen G fällt positiv ins Auge.
Bild: Christoph Boerries
90er Jahre: Hot Hatches
Nissan setzte den Sunny in den 90ern in der europäischen Gruppe A als Rallye-Fahrzeug ein. Um dafür die Erlaubnis zu bekommen, brauchte es ein Gegenstück für den freien Verkauf. Das heißt Nissan Sunny GTi-R, hat 220 PS und wiegt schmale 1220 Kilo. Besonderheit des bei uns nahezu unbekannten Japaners: sein Allradantrieb.
Bild: Hersteller
90er Jahre: Hot Hatches
Nichts für Sonntagsfahrer: Für den Renault Clio Williams gab es Helferlein wie ABS schlicht nicht. Stattdessen betört er neben seiner krawalligen Optik (goldenen Räder, ausgestellte Radhäuser) mit seinem kraftstrotzenden 147-PS-Motor – und mit der Gewissheit, ein wirklich seltenes Auto zu fahren.
Bild: Artcurial
90er Jahre: Hot Hatches
Hier braucht es keine weitere Vorstellung. Subaru Impreza GT Turbo und WRX haben einen Ruf wie Donnerhall. Und der kommt nicht nur vom Geräusch ihrer Endrohre. 210 bis 300 PS machen die gold-blauen Japaner verdammt schnell, und ihr Allrad lässt sie sich wie wütende Pitbulls im Asphalt verbeißen. 
Bild: Klaus Kuhnigk / AUTO BILD
90er Jahre: Hot Hatches
Der Citroën AX GTi bekam die 1,4-Liter-Maschine des Peugeot 205 und rennt damit dank 90 bis 98 PS 185 km/h. In 9,9 Sekunden geht die wilde Fahrt von null auf hundert Sachen. Geheimnis: keine 800 Kilogramm Fahrzeuggewicht. Vor allem auf kurvigen Strecken spielt der Franzose groß auf. Dann profitiert er voll und ganz vom geringen Gewicht und seinem extrem kurzen Radstand (Fahrzeuglänge: 3,5 Meter).
Bild: Citroen
90er Jahre: Hot Hatches
Sechzehnventiler mit 1,8 und zwei Litern Hubraum bringen den Opel Astra GSi der Baureihe F auf Trab. Die Leistungsspanne reicht von 125 bis 136 PS. Die Pferdchen stehen für eine extrem hohe Adrenalin-Ausschüttung, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch der schnelle Astra leicht zum Opfer von Väterchen Rost wird.
Bild: Opel Automobile GmbH
90er Jahre: Hot Hatches
Mächtig Laune verbreitet bei guter Pflege auch der Fiat Punto GT. Sein vom Uno Turbo abgeleiteter Motor leistet je nach Baujahr 130 bis 136 PS, das Lastenheft nennt 1100 Kilo Leergewicht. Da sind mehr als 200 Km/h Höchstgeschwindigkeit ganz entspannt drin.
Bild: Werk
90er Jahre: Hot Hatches
Klingt gut, fährt gut und sieht gut aus: Fragt man Fans, warum sie sich einen Alfa Romeo 145 zugelegt haben, hört man meist diese Gründe. Dass der Italiener vor allem als T-Spark mit bis zu 155 PS überzeugt, ist klar. Das Einzige, das Interessenten brauchen, ist Geduld für ein paar Macken des roten Renners. 
Bild: Werk
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Auch Ford wollte in den 90er Jahren Rallye-WM fahren. Dafür braucht es die Homologation. Ford löste die Aufgabe, indem die Escort-Karosserie über eine gekürzte Sierra-Plattform mit Vierradantrieb gestülpt wurde. Unter die Haube kam ein 220 PS starker Vierzylinder-Turbo. Fertig war der bis zu 237 km/h schnelle Ford Escort RS Cosworth, der nicht nur am Col de Turini zu überzeugen wusste.
Bild: Werk
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Wer in den 90ern nach einem kompakten Citroën mit dem gewissen Etwas suchte, wurde beim Citroën ZX Volcane btw. dem ZX 2.0 16V fündig. Dem einen hatte der PSA-Konzern einen mächtigen Umfang an Ausstattung mit auf den Weg gegeben, dem anderen bis zu 163 PS aus vier Zylindern.
Bild: Citroen
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Zwei Peugeot 106 Rallye legten die Franzosen in den 90er-Jahren auf. Vor der Modellpflege hatte der quirlige Kleine einen 1,3-Liter-Motor mit 98 PS. Nach der Modellpflege kam ein 1,6-Liter-Aggregat mit 101 PS zum Einsatz. Lebendig, weil leicht sind beide gleichermaßen.
Bild: Peugeot
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Direkt beim deutschen Ford-Händler gab es den 132 PS starken Ford Fiesta RS Turbo nicht. Unter anderem stand dem Kleinen sein fehlender Katalysator im Weg. Findige Sammler haben ihn trotzdem hergeholt. Zum Beispiel aus Italien oder aus den Benelux-Ländern.
Bild: Ford
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Sogar Daihatsu hatte den Charade einige Jahre lang als GTi im Programm. Der Wagen der vierten Generation (Bild) hat einen 1,6 Liter großen Sauger unter der Haube. Für den japanischen Markt bekam er stramme 124 PS, in den Export ging er mit 105.
Bild: werk
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Wer sich nicht auskennt, ahnt nicht, wie viel Power in einem Fiat Tipo stecken kann. Der von 91 bis 95 angebotene Fiat Tipo 2.0 i.e. 16V bringt es auf bis zu 146 PS. Damit wird aus dem keine 1200 Kilo schweren Italiener ein echter Garant für Fahrspaß.
Bild: Fiat Chrysler Automotives
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Heute Type R, früher VTi. Die sechste Generation des Honda Civic leistet als VTi 160 (Dreitürer) oder 169 PS (Fünftürer). Mit so viel Leistung wird aus dem gutmütigen Japaner mit dem langen Radstand ein freundlicher Kurvenkratzer.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Der große Bruder des Peugeot 106 kann ebenfalls ganz heiß. 163 PS leistet der von 95 bis 2000 angebotene Peugeot 306 GTi. Die Kraftübertragung für den Zweiliter-Sechzehnventiler übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe, Spitze sind 220 km/h.
Bild: Werk
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115 PS im Seat Ibiza GTI mit zwei Litern und 150 im Ibiza Cupra zeigen, dass die Spanier auch in den 90er Jahren schon echt heiße Wagen gebaut haben.
Bild: Seat
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Klar, dass die Legende auch unter den Hot Hatches der 90er nicht fehlen darf: Die dritte Generation des VW Golf GTI hat niemand so richtig auf dem Zettel, obwohl der Wolfsburger serienmäßig tiefergelegt daherkommt und bis zu 150 PS unter der Haube hat.
Bild: Werk