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Die wildesten Autos der 90er-Jahre!

Klassiker der 90er
Als der amerikanische Autogigant Chrysler Lamborghini übernimmt, ist die kleine Sportwagenschmiede ein Pflegefall. Einziges Baby aus dieser Ehe ist der Diablo. AUTO BILD KLASSIK fährt den Zwölfzylinder-Satansbraten als Roadster mit 492 PS und Allradantrieb.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Zwischenstopp Stuttgart, es ist ziemlich win­dig, geiler Wagen. Oder so ähnlich. Wer in den 90ern diesen Lifestyle lebt, hat mindestens 395.000 Mark hingeblättert. Nur für das Auto, ohne Privatjet.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Dieser Diablo VT Roadster im Pinkton "Rosso Roadster“ gehört Lambor­ghini-Händler Bob Forstner aus Stuttgart.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Formel-1-Held Michael Schumacher prügelt in AUTO BILD 1994 fünf Supersportler um die Rennpiste. Sein Urteil über den Diablo VT: "Er benimmt sich zivilisierter, als er aussieht. Kraftentfaltung und Sound überzeugen. Das Fahrwerk ist eher auf Komfort als auf pure, beinharte Sportlichkeit abgestimmt“.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Think Pink: Hinterm Lenkrad dieses Superautos braucht es keine rosarote Brille, um das Leben süß zu finden.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
In all seiner Offenheit taugt das Roadster-Cockpit als Sonnenliege für den Beifahrer – denn Platz ist genug
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Kleine und große Jungs lieben die Klappscheinwerfer und die extremen Proportionen ...
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
... Auto-Ästheten die offene Schaltkulisse.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Der 5,7-Liter-V12 mit zweioben liegenden Nockenwellen pro Bank zieht einem mit 492 PS den Parma-Schinken vom Ciabatta-Brot.
Bild: Roman Raetzke
Klassiker der 90er
Lamborghini baut in elf Jahren 2903 Diablo, Proto­typen und Rennsportmodelle inklusive. Der Diablo hat jüngst rund 30 Prozent an Wert zugelegt, die Preis­kurve liegt stabil. 150.000 Euro sind für den Stan­dard-Diablo (873 Stück) fällig. Spezialversionen wie Diablo GT (83 Stück) oder Diablo SE 30 mit Jota-Paket (15 bis 28 Stück) kratzen an der Million.
Bild: Roman Raetzke
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Wichtig: dokumentierter Vorbesitz, lückenlose Servicehistorie – fragen Sie einen erfahrenen Lam­bo-Spezialisten. Welches Modell? Auch eine Geld­frage, denn die Preisspanne ist groß, je nach Eska­lationsstufe. Spielt Kohle keine Rolle, bleibt die Frage: knüppelhartes Renngerät GT-R (30 bis 40 Stück) oder stylishes Boulevard-Supercar VT Roadster (ca. 100 Stück)? Luxusprobleme.
Bild: Roman Raetzke
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Hier die Ahnentafelf des Diablo, spanisch für Teufel. Er erscheint 1990, erhält ab 1992 eine Servolenkung. Anfangs nur mit Heckantrieb, Spitze 328 km/h.
Bild: Werk
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1995: Vorstellung des Diablo VT Roadster mit abnehmbarem Dach.
Bild: Roman Raetzke
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Zagato Raptor (1996): Bleibt eine Studie. Basis ist der Diablo VT.
Bild: Werk
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1999: feste statt Klappscheinwerfer, der Diablo GT mit 575 PS kommt. Erster Neuer unter Audi-Regie, 338 km/h Spitze.
Bild: Werk
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2001: Ende nach 44 Diablo VT 6.0 SE. Abschied mit 550 PS, nur in Oros Elios (Gold) und Marrone Eklipsis (Braun).
Bild: Werk
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Der zweite quietschfarbene Vogel dieser Serie ist der Vier-Augen-Mercedes W 210. Diese E-Klasse gilt als totgesparte Rosthöhle. In einem grün-metallic-farbenen T-Modell mit V8-Motor verfliegt der Ärger für einen Moment.
Bild: Götz von Sternenfels
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Wer bei der E-Klasse die wertkonservative Ausstattungslinie Elegance wählte, hatte mit prolligen Modesünden nix am Hut. Laute Außenfarben, die bei SLK und C-Klasse noch als Spontan­kauf durchgingen, blieben eher selten, haben heute aber einen ganz eigenen Reiz.
Bild: Götz von Sternenfels
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Willkommen daheim. Das Cockpit der Generation W 210 sieht klassischer aus, als es sich anfühlt. Licht und weit ist es, aber auch ein bisschen grau in grau.
Bild: Götz von Sternenfels
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Ungewohnt und leicht beunruhigend für altgediente Mercedes-Kunden: das Fehlen des Öldruckmessers im Uhren-Ensemble.
Bild: Götz von Sternenfels
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Der samtweiche Dreiventiler-V8 macht den E 430 zum fliegenden Teppich
Bild: Götz von Sternenfels
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Klassische Achtloch-Alus konkurrieren mit Ansätzen von rundlichem Bio-Design.
Bild: Götz von Sternenfels
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Mattierte Augengläser aus Kunststoff sind ein typischer W 210-Mangel.
Bild: Götz von Sternenfels
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Starke Kontraste: Vorn 279 PS, hinten Kleingewerbe-Kofferraum. Ins riesige, leicht zu befüllende Ladeabteil passen wahlweise zwischen 600 und 1.975 Liter Gepäck oder ...
Bild: Götz von Sternenfels
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... bei aufgeklappter dritter Sitzreihe, zwei weitere Insassen, was den S 210 zum Siebensitzer macht. Dann müssen Kopfstützen auf der Lehne montiert werden.
Bild: Götz von Sternenfels
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Die Marktlage ist gar nicht mal schlecht. Aber es braucht Zeit, um un­ter tiefergelegten Achthand-Autos und Autobahn-Abfangjägern die seriösen Angebote herauszusie­ben. Einen ordentlichen E 430 T gibt es schon ab 4.500 Euro. Gepflegte AMG-Typen kos­ten knapp das Doppelte. Verlockend.
Bild: Götz von Sternenfels
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Typisch für das Alter: Der W 210 befindet sich im Tal der Tränen, die Preise sind im Keller. Wer es sich leisten kann und möchte, sollte heute den besten bezahlbaren Achtzylinder-Benz kaufen, der zu be­kommen ist. Wenn einer Klassiker-Potenzial hat, dann die Typen E 420 und 430. Wichtiger als der Kilometerstand ist der Zustand der Karosserie. Steckt der Rost schon drin: Finger weg!
Bild: Götz von Sternenfels
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Hier die Geschichte des Vier-Augen-Benz: Juni 1995 wird die E-Klasse-Limousine vom Typ W 210 mit Vier-, Fünf- und Sechszylinder-Reihenmotoren sowie 4,2-Liter-V8 (95 bis 279 PS) vorgestellt. Die Benziner-Basis hat 136 PS und fährt neumodisch als Classic vor.

Bild: Thomas Ruddies
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V 210 (1996–2002): Benz baut Limousine und T-Modell zur Langversion um.
Bild: Werk
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E 55 AMG (1998–2002): Die neue AMG-Version kommt mit 5,4-Liter-V8 und 354 PS.
Bild: Klaus Kuhnigk
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E 200 CDI (1998–2002): Das Taxigewerbe freut sich: Der neue kleine Diesel leistet 116 PS. Der Kontrast zum nächsten Kandidaten könnte kaum größer sein, denn ...
Bild: Werk
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... der Giftzwerg Renault Clio Williams riecht nach jugendlichem Übermut, schon sein Name ist völlig überdreht. In der Leichtigkeit und Unbedarftheit liegt der Reiz dieses Autos.
Bild: Roman Raetzke
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Das Gold macht den Unterschied: Schriftzüge und Räder kennzeichnen das Modell mit Formel-1-Nachnamen. Alle Autos sind im Farbton 449 Sports Blue lackiert. Mit 147 PS ist der Clio Williams schneller als der etwas stärkere VW Golf III GTI 16V – 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h!
Bild: Roman Raetzke
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Der Dachspoiler ist Zusatzausstattung ...
Bild: Roman Raetzke
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... die Seitenlinie mit den bauchigen Kotflügeln Serie. Die Kombination aus goldenen Rädern und reichlich PS findet man sonst eher bei Subaru, war damals aber ein eindeutiges Erkennungszeichen. Die Schuhe stammen aus der zeitgenössischen Kollektion des Williams-Renault-Teams.

Bild: Roman Raetzke
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Im Cockpit sticht vor allem eine goldene Plakette mit eingravierter Fahrzeugnummer hervor ...
Bild: Roman Raetzke
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... bei diesem Fahrzeug handelt es sich um Nummer 0367!
Bild: Roman Raetzke
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Ansonsten gucken Clio-Williams-Fahrer auf - wie soll es anders sein - königsblaue Instrumente.
Bild: Roman Raetzke
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Farbige Gurte sind etwas für geschmacksgefestigte Anleger.
Bild: Roman Raetzke
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Unter der Hutablage steckt ein zusätzliches Staufächlein.
Bild: Roman Raetzke
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Auch der Schaltknauf ist blau wie das Auto.
Bild: Roman Raetzke
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Das Endrohr kommt von Devil und aus dem Zubehörkatalog für den Super-Clio.
Bild: Roman Raetzke
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Der quer eingebaute Reihenvierzylinder mit Vierventiltechnik (F7R) leistet 147 PS. Renault packt ihn später auch in seinen Sport Spider und in das erste Mégane Coupé. Die Domstrebe ist nicht original.
Bild: Roman Raetzke
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Marktlage: Die Auswahl ist winzig, die Ausstattungsunterschie­de sind es auch. ABS und elektrisch verstellbare Spie­gel gibt es gar nicht. Ein Schiebedach ist erst für spä­te Modelle lieferbar, die auch den helleren Metallic­ton 432 Monaco Blue tragen. Das Sondermodell Swiss Champion hat einen CD-Wechsler im Kofferraum.
Bild: Roman Raetzke
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Wer nicht unbedingt den Clio Williams haben muss, sollte ein Auge auf den Clio 16V werfen. Der trägt schon ab 1991 den Motorhaubenhubbel und ausge­stellte Radläufe, ist als Youngtimer aber deutlich günstiger als das Formel-1-Modell. Wer den Williams will, sollte ein gutes Auto suchen und zuschlagen. Phase I, II, III? Einerlei, bis auf ein paar Kilo.
Bild: Roman Raetzke
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Und hier die Modellhistorie: Der Clio 16V (1991–95) kommt als erstes Clio-Kraftmodell mit 16 Ventilen und 136 PS.
Bild: Werk
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Clio Wlliams Safety Car (1996): Mit seinen 147 PS zu lahm für die Formel 1.
Bild: Werk
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Williams Maxi (1995–96): Rallyegerät nach Kit-Car-Regeln, 250 PS.
Bild: Werk
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Clio V6 Phase 1 (2000–2002): Mittelmotor und 230 PS. Ein würdiger Erbe. Nach dem wilden Renault folgt ein offener Wilder aus Süddeutschland ...
Bild: Werk
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Ein BMW 3er Cabrio mit Extrem-Motorisierung gilt als Auto für eitle Männer und Angeber. Das könnte ein Missverständnis sein.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Was unterscheidet dieses schwarze 3er Cabrio von anderen? Spoiler und Schwellerverkleidung kann jeder 318i tragen. Lüftungsgitter, Spiegel und Räder können Kenner zwar zuordnen ...
Bild: Sandra Beckefeldt
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... aber ein M3-Schriftzug findet sich nur auf dem Türschweller.
Bild: Sandra Beckefeldt
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In den Spieglein ist wenig zu sehen, ihre Hauptaufgabe ist ohnehin, sich flotter Vorwärts­fahrt möglichst schwach entgegenzustemmen.
Bild: Sandra Beckefeldt
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So kompakt kann ein Cockpit sein: noch mit angewinkel­tem Arm ist jeder Schalter zu erreichen.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Selbst der Zündschlüssel trägt "M“ ...
Bild: Sandra Beckefeldt
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... hinter den Kopfstützen steckt der Überrollschutz.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Bei diesem 3er ist der Motor das Wichtigste: drei Liter, sechs Zylinder, Einzeldrosselklappen (die silberne Reihe zwischen Zylinderkopf und Ansaugstutzen), variable Nockenwellenverstellung – sportlicher geht’s kaum.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Der Doppelauspuff macht das hörbar, und auch die Räder zeigen: Hier steht ein besonders starker BMW.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Marktlage: Die Preise steigen. Seit 2009 beträgt das Plus bei guten Autos 50 Prozent. 3,2-Liter-Modelle werden kaum höher gehandelt als 3,0-Liter, der Abstand war früher größer. Autos gibt es genug, gute zu fin­den ist schon schwieriger. Der E36 entwächst we­gen steigender Preise und des nachrückenden E46 gerade erst der Phase "vernachlässigtes Tuning- Opfer", und so sehen viele Autos eben aus.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Nicht verschätzen! Jeder M3 ist, was Motor und Fahr­werk angeht, ein Sportwagen. Egal wie gering der Kaufpreis-Abstand zum 325i gerade erscheinen mag: Bei Teilekosten und Arbeitslohn liegen zwischen beiden Welten. "Mal eben machen" ist bei diesen Autos nicht! Deshalb superpenibel prüfen. Repara­turkosten nie schätzen, sondern bei BMW nachfra­gen. Der Abstand zwischen 3,0 und 3,2 Liter ist da­gegen etwas für Gourmets und vernachlässigbar. Sehr ehrgeizige Sportfahrer brauchen das Coupé.
Bild: Sandra Beckefeldt
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Nach dem offenen Renner folgt 1991 ein Doppelbett auf Rädern. Der California auf VW-T4-Basis war enorm vielseitig, wie gemacht für Reisen um die Welt, dazu heiß begehrt, obwohl stets schmerzhaft teuer. So blieb es bis heute.
Bild: Harald Almonat
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Vier Menschen können in ihm reisen und wohnen. Dabei sieht er so alltäglich aus, dass sich heute niemand nach dem California umdreht.
Bild: Harald Almonat
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Das kastige Cockpit stanzte VW aus dem konzernüblichen, grauen Hartplastik, funktio­nal ist es allemal. Wie auch alles andere am California ...
Bild: Harald Almonat
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... zum Beispiel der Leise-Zuziehgriff für die Schiebetür (rechts).
Bild: Harald Almonat
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Westfalia in Rheda-Wiedenbrück fertigte die Reisemobile im Auftrag für Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Bild: Harald Almonat
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Der Grundriss hatte sich schon im Vorgänger T3 California bewährt: ein schlanker Schrank mit Küche links, zum Wohnen eine verschiebbare Klappbank und drehbare Sitze.
Bild: Harald Almonat
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Erstaunlich, wie gut trotz der vielen Jahre die Ausstattung gehalten hat. Die Kompressorkühlböx kühlt, die Standheizung heizt ...
Bild: Harald Almonat
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... und alles lässt sich bequem von innen über ein damals topmodernes Zentralelement bedienen und kontrollieren.
Bild: Harald Almonat
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1993 gebaut, haltbar für die Ewigkeit: Volkswagen und Westfalia achteten auf langlebige und praktische Details. Bei hochge­klapptem Dachbett können selbst große Men­schen problemlos im California stehen.
Bild: Harald Almonat
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Marktlage: Rund 39.000 Exemplare des T4 California hat VW verkauft, 86 Prozent davon sollen in Deutschland geblieben sein. Doch der Markt zeigt: Es sind nicht genug für die Nachfrage. Aus dem Gebrauchtwagental ist der California längst heraus. Gute für kleines Geld zu finden, ist kaum noch möglich.
Bild: Harald Almonat
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Die Modellgeschichte: Begonnen hat die Geschichte des VW-Reisemobils 1951, als Westfalia für den VW T1 die "Camping-Box" anbot.
Bild: Sven Krieger
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Den VW T2 (ab 1967) fertigte Westfalia in ver­schiedenen Camping-Varianten wie Helsinki oder Berlin, der bereits das Grundlayout des heutigen California erhielt.
Bild: Werk
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Der VW T3 folgte 1979, auf seiner Ba­sis entwickelte Westfalia das Erfolgsmodell Joker. Erst 1988, zwei Jahre vor der T3-Einstellung, zeig­te VW den einfacher (und somit kostengünstiger) gehaltenen California.
Bild: Werk
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Beim neu konstruierten VW T4 (ab 1990) wurde er zur festen Größe. Hier die bunte Studie "Hookipa" (1991), die unter anderem Stauraum für Surfbretter bot. 2013, zum 25. California-Jubiläum, meldete Volkswagen die Zahl von über 100.000 gebauten Exemplaren.
Bild: Werk
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Hier folgen nun weitere wilde Klassiker der 90er: Flache Front, hohes Heck, schräge Linien: Das Coupé Fiat wollte alles sein, nur nicht gefällig.
Bild: Hans-Joachim Mau
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Pininfarina zeichnete ein Cockpit im Stil der 60er mit einem Armaturenbrett in Wagenfarbe und Rundinstrumenten.
Bild: Hans-Joachim Mau
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Den Fiat Barchetta empfanden viele als wahren Nachfolger des Alfa Spider. Der Motor drehte bis 7000 Touren.
Bild: Thomas Ruddies
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Allradantrieb, verstellbare Spoiler, elektronisch gesteuertes Fahrwerk: Der Mitsubishi 3000 GT hat das alles.
Bild: Klaus Kuhnigk / AUTO BILD
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Fettes Airbag-Lenkrad, Armaturenbrett aus grauem Kunststoff. Die Zusatzinstrumente sitzen in kleinen Höhlen.
Bild: Stephanie Gehrt / AUTO BILD
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Für einen Fernsehspot, der die knallige Farbpalette des Polo III zeigen sollte, baute VW ein einziges bunt lackiertes Auto. Das traf dann überraschend einen Nerv, bei den Menschen, die den Polo gut, aber für die bunte Zeit zu öde fanden. Der VW Polo Harlekin war geboren.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Das Rot, Gelb, Blau und Grün, diese Farben hatte jede Harle­kin-Karosserie. Nur wie sie kombiniert waren, war Zufall.
Bild: Klaus Kuhnigk / AUTO BILD
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Von innen war das besondere Modell nur an Sitzbezügen und Lenkradkranz zu erkennen.
Bild: Klaus Kuhnigk / AUTO BILD
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Jetzt wirds martialisch: 1991 zogen die Amerikaner in den Golfkrieg im Irak. Die Fernsehbilder dieser Operation "Desert Storm" machten das Humvee weltberühmt. Die zivile Variante, der Hummer H1, bietet mit Klimaanlage und CD-Player sogar einen Hauch von Luxus.
Bild: Werk
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Alfa Romeo 155 2.5 V6: Außen leider keil, innen zu viel Fiat Tipo. Dafür entschädigte der V6 mit tollem Klang.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Audi 90 20V: Der 90er sollte ein Angriff auf BMW sein. Der Vierventil-Fünf­zylinder leistete 167 PS.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Audi 100 S4: Kam erst als Fünfzylinder-Turbo auf den Markt, dann legte Audi eine V8-Version nach.
Bild: Werk
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Audi TT: Hat heute das Zeug zum Klassiker: Audi mit 1.8 Turbo (bis 240 PS) und 3.2 VR6 (250 PS).
Bild: Christian Bittmann
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BMW Z3: Nach dem Erfolg des Mazda MX-5 brachte auch BMW einen Roadster. James Bond fuhr ihn.
Bild: Stephanie Gehrt
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Fiat Bravo HGT: Fahrspaß dank Fünfzylinder, 20 Ventilen und 147 PS. Die Form war etwas banal.
Bild: Stephanie Gehrt
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Fiat Multipla: Der Van mit den drei Vordersitzen sieht so absurd aus, dass er ein Sammlerstück werden muss.
Bild: Wolfgang Groeger-Meier
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Ford Escort RS Cosworth: Schluss mit Langeweile: Escort mit Sierra-Cosworth-Technik. Den Mega-Heckflügel gab’s auch.
Bild: Stephanie Gehrt
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Lancia Kappa: In den 90ern ging es mit Lancia bergab – der Kappa weckt nur die Erinnerung an bessere Zeiten.
Bild: Ingo Barenschee
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Mercedes CLK: Die Vierzylinder waren aus Mercedes’ zweiter Kompressor-Ära. Der 2,3-Liter hatte 193 PS.
Bild: Stephanie Gehrt
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Mercedes SLK: So viel Spaß mit Stern gab’s lan­ge nicht mehr. Besonders schönes Spielzeug: das Variodach.
Bild: Andreas Lindlahr
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Nissan 200 SX: 1,8 Liter, 16V, 169 PS: Der Nissan sah nicht nur flott aus, er fuhr auch wie ein Sportwagen.
Bild: Werk
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Opel Calibra Turbo: Opel hatte damals ein sportliches Image. Der Grund dafür waren auch Autos wie dieses.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Opel Senator B 3.0 24V: Hoppla, da fliegt der Hut von der Ablage: Mit variablem Ansaugsystem leistete er 204 PS.
Bild: Andreas Lindlahr
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Peugeot 406 Coupé: Das 406 Coupé war das letzte Auto aus der Verbindung von Peugeot und Pininfarina.
Bild: Stephanie Gehrt
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Porsche Boxster: Das Serienmodell war viel braver als die Studie. Porsche-Fans blieben auch deshalb skeptisch.
Bild: Holger Schaper
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Volvo 850: Beim 850 mit 2,3-Liter-Fünfzylin­der-Turbo stieg die Leistung von T-5 über T-5R bis R auf 250 PS.


Bild: Werk
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VW Golf III VR6: Wer den VR6-Prospekt aufschlug, las: "Der erste Golf mit sechs Zylindern.“ Mehr nicht.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Noch nicht genug? Hier folgen weitere coole Autos der 90er-Jahre!
Bild: Werk