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Ferrari F40 – Enzos letztes Opus

Ferrari F40
In den späten Achtzigern war er gleichzeitig Sensation, Zukunftsvision und Geldanlage. Inzwischen ist der Ferrari F40 ein Vierteljahrhundert alt. An Strahlkraft hat Enzos letztes großes Werk jedoch noch immer nichts eingebüßt.
Ferrari F40
Weder sein direkter Nachfolger F50 noch der überdesignte Staubsauger namens Enzo begeistern uns so sehr wie der puristische F40. Er betört heute noch immer als Gesamtkunstwerk.
Ferrari F40
Verwegen blickt der F40 aus seinen Klappscheinwerfern. Und auch wenn es hier mal gepasst hätte: Nein, fliegen ist nicht schöner. Nur komfortabler.
Ferrari F40
Die Leistung streute bei Ferrari in der Regel deutlich nach oben. Nicht selten stemmt der zwangsbeatmete Dreiliter-V8 des Ferrari F40 auf dem Prüfstand mehr als 500 PS. Das Werk versprach "nur" 478.
Ferrari F40
Die gestauchte Zweckform mit dem – aerodynamisch bitter notwendigen – Henkel auf der Motorabdeckung stammt von Designer Pininfarina. Erstmals verwendete Ferrari für den dramatisch gestylten Body eine ultraleichte Kunststofflegierung wie in den Formel-1-Autos von Gerhard Berger und Michele Alboreto.
Bilder: Ferrari F40
Kinder der frühen 90er träumten entweder davon, kicken zu können wie Klinsi – oder einmal hier sitzen zu dürfen, wo Askese und Enge herrschen.
Ferrari F40
Fahren kann einen F40 grundsätzlich jeder, der es in den Innenraum schafft – der Spagat über den stählernen Rahmen verlangt ein gewisses Maß an Gelenkigkeit. Nicht original ist in diesem Exemplar das OMP-Lenkrad.
Ferrari F40
Inzwischen vom Formel-1-Schaltpaddel ausgerottet: die offene Schaltkulisse zeigt uns, wie mechanische Ästhetik in ihrer Reinform auszusehen hat. Die fünf Vorwärtsgänge lassen sich präzise wählen, akustisch untermalt vom Ferrari-typischen "klack-klack".
Ferrari F40
Der Achtzylinder versteckt sich mittschiffs unter Ansaugrohren und einem Paar Behr-Kühlern für die beiden IHI-Turbolader, die ihn mit bis zu 1,1 Bar unter Druck setzen.
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Die Verwandtschaft: Der Ferrari GTO Evoluzione stellt die Urversion des F40 dar. Der 650 PS-Renner ist sicher der seltenste der Familie: Nur fünf Exemplare entstanden 1987.
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Der F50 ist der direkte Nachfolger des F40. Er wurde von 1996 bis 1997 ganze 349-mal produziert, als offener Zweisitzer mit Formel-1-V12 und 520 PS. Die Zahl 50 wies auf das damalige Jubiläum des Unternehmens hin.
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Im Namen des Vaters: Der Ferrari Enzo Ferrari, Nachfolger des F 50 und natürlich benannt nach dem Firmengründer, war mit 355 km/h (660 PS) der bis dahin schnellste Ferrari mit Straßenzulassung. Zwischen 2002 und 2004 entstand eine Kleinserie von 400 Exemplaren.