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Ford Mustang GT 390

Ford Mustang GT 390
Die Jugend im Amerika der 60er forderte ein raubeiniges Sportcoupé nach ihrer Kragenweite. Ford lieferte es: den Mustang.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Der Mustang war das Produkt eiskalten Kalküls, eine Designer-Droge von Strategen, die genau wussten, dass die US-Baby-Boomer bald das Führerscheinalter erreichen. Dann würden sie nach Autos schreien, die nichts mehr mit dem Raketen- und Flossenkitsch der 50er gemein haben sollten.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Wenn der Mustang Kurven so präzise folgen würde wie jeder Spurrille, dann hätte es wahrscheinlich keinen Carroll Shelby gebraucht, um aus dem Steckenpferdchen einen konkurrenzfähigen Rennwagen für die Rundstrecke zu basteln.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Zwischen den SUV-Kolonnen deutscher Innenstädte wirkt selbst ein Mustang mit 60er-Jahre-Vollausstattung fast schutzbedürftig fragil. Das Fastback-Coupé kam zum Modelljahr '65 als dritte Mustang-Version.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Da ist gar nicht viel Unterschied zum Armaturenbrett des treudeutschen Ford 20M P5, auch die billige Machart der Kunststoffe ähnelt sich.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Doch Details wie die knackig-schlanken Sportsessel und das hölzerne Lenkrad reißen es raus.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Das Viergang-Schaltgetriebe gab es optional, zur Serienausstattung gehörte eine Dreistufenautomatik.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Damit der 6,4-Liter-Big-Block unter die Haube passt, ging der Mustang zum Modelljahr 1967 um sechs Zentimeter in die Breite – was ihm prima steht. Der Motor stammt ursprünglich aus dem Thunderbird und liefert sein maximales Drehmoment von 579 Newtonmetern schon bei 3200 Touren.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
In den 60ern transportierte der Mustang das Lebensgefühl einer Jugend, die anders als ihre Eltern leben wollte. Rockmusik und sexuelle Befreiung eröffneten neue Horizonte – der Mustang half, sie zu erreichen.
Bild: Goetz von Sternenfels
Ford Mustang GT 390
Der Mustang ist sich im Rahmen seiner Möglichkeiten immer treu geblieben. Er ist – auch wenn die Preise ständig steigen und er in beheizten Garagen parken darf – ein Held der Arbeiterklasse.
Bild: Goetz von Sternenfels
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1964: Der erste Ford Mustang und damit das erste Pony Car erschien im April 1964. Er löste hysterische Käuferreaktionen aus.
Bild: Werk
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In den 70er-Jahren markierten die High-Performance-Versionen Mustang Mach I (Siebenliter-V8, 375 SAE-PS!) und Boss (bis zu 330 PS) den Mustang-Gipfel ...
Bild: Werk
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... während der normale Mustang, ab 1973 in der zweiten Generation (Mustang II) drei Gänge zurückschaltete: Zur Wahl standen nur ein 2,3-Liter-Vierzylinder (85 PS) und ein 2,8-Liter-V6 (112 PS) – die Energiekrise hatte zugeschlagen. Erst 1975 reichte Ford einen V8 nach, der mit 124 PS und als "Cobra II" (Bild) mit 138 auch nicht wirklich ein Reißer war.
Bild: Werk
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1979: Auch der Ford Mustang III war als Kind der ölkrisen-gebeutelten 70er ein Downsizing-Opfer. Basismotor war ein 2,3-Liter-Vierzylinder mit 89 PS, und selbst im Topmodell leistete ein Fünfliter-V8 anfangs gerade mal 143 PS. Der einst feurige Hengst war zum fußlahmen Gaul geworden.
Bild: Werk
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Und plötzlich ist wieder 1967 – Im Jahr 2005 galoppiert das Retro-Pony als Ford Mustang 5 an. Der trägt seinen Traditionsnamen wieder mit Würde. Das Design gilt als gelungener Mix aus Moderne und 60er-Jahre, eine Vielzahl an Motorisierungen bis zum Boss 302 mit 5,0-Liter-DOHC-V8 lässt keine Wünsche offen.
Bild: Werk