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HBK 2018: Technische Abnahme

HBK 2018: Technische Abnahme
Eine bessere Startlocation als den Schuppen Eins in Bremen kann es für eine Oldtimerrallye wie die Hamburg-Berlin-Klassik gar nicht geben: An dem Oldtimerzentrum in der Überseestadt versammeln sich die 170 Oldtimer der diesjährigen Hamburg-Berlin-Klassik zum Start.
HBK 2018: Technische Abnahme
Im Parc fermé hat jeder Wagen einen Platz mit seiner Startnummer, schon am Tag vor der Rallye holen viele Teams ihre Unterlagen und die Aufkleber mit den Nummern. Das Toyota Corolla GT Coupé hat seine schon (150), der Melkus RS 1000 wartet noch auf die  Nummer 152.
HBK 2018: Technische Abnahme
Aber fast noch wichtiger noch ist der technische Check, ohne den kein Klassiker auf die 700 Kilometer lange Strecke gelassen wird. Zum Baldachin rollt, ja grollt der Bentley 4 1/2 Litre Le Mans, der dieses Jahr das älteste Fahrzeug im Feld ist, gebaut 1929, und damit die Startnummer 1 bekommt. Der Riesenhubraum liefert 150 PS ab, für die damalige Zeit eine Bärenkraft.
HBK 2018: Technische Abnahme
Wenig später rollt der Volkswagen T2 vom Team AUTO BILD Reisemobil heran. Sie fahren einen 69 PS starken VW-Bus in Reisemobilausführung von 1977, den es bei der Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen zu gewinnen gibt!
HBK 2018: Technische Abnahme
Den Dekra-Check absolviert der T2 ohne Probleme, Sicherheitsprüfung bestanden!
HBK 2018: Technische Abnahme
Dieser BMW 600 wartet noch auf die Abnahme durch das Dekra-Team, die grüne Plakette fehlt noch an der Windschutzscheibe des mit 19 PS leistungsschwächsten Klassiker im Feld.

HBK 2018: Technische Abnahme
Hier einer der Exoten der diesjährigen HBK: Der Facel Vega Facel II ist ein echter Kraftprotz mit 390 Pferden unter der Haube und ausladenden 6,2 Liter Hubraum, verteilt auf acht Zylinder.
HBK 2018: Technische Abnahme
Hier wartet ein 64er Ford Taunus 17M, auf die Kontrolle, die berühmte Badewanne. Rechts daneben: Fahrer Andreas Mielke, Team Schrotthandel Parkentin.
HBK 2018: Technische Abnahme
Der Check des Motorraums samt Vierzylinder läuft ohne weitere Zwischenfälle, einzig der Pluspol der Sechs-Volt-Batterie muss nachträglich mit Klebeband isoliert werden.

HBK 2018: Technische Abnahme
Eins der Higlights im Parc Fermé und der Rallye überhaupt: Der Mercedes 500 E Limited mit 5.0-Liter-Motor und 320 PS ist ein Porsche im Benz-Kleid. Von diesem W 124er wurden nur 500 Stück gebaut!
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Einer der Youngtimer im Fahrerfeld ist der VW Rallyegolf. Die stärkste Version des Golf 2  rollte 1991 vom Band und leistet dank G-Lader 160 PS.  
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Obligatorische Maßnahme: Armin Rössner klebt die Startnummer 158 an seinen Ferrari 328 GTS. Unter der Haube des mehr als 30 Jahre alten Spider arbeitet ein V8-Mittelmotor mit 270 PS.
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Ein weiterer, ziemlich rasanter Ford Taunus im Feld ist er 20M T5 von 1967. Der 90-PS-Wagen vom Team Sonax besteht den Dekra-Check ohne Probleme.
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Ganz genau hin schaut der Dekra-Fachmann beim altehrwürdigen Talbot London 90 AV, Baujahr: 1933. Der Oldie mit dem kräftigen 120-PS-Motor, sicherte sich im letzten Jahr den dritten Platz in der Gesamtwertung und gewann zudem in der AUTO BILD KLASSIK-Wertungsprüfung den Startplatz für die diesjährige HBK.
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Ebenfalls ein Hingucker im Parc Fermé vor dem Schuppen Eins: Der VW Passat im Straßenwacht-Optik von Heinz Krock. Den VW von 1976 baute Ex-ADAC-Mann Krock selber zum Pannenhilfe-Wagen um. Kurios: Krock ist bereits der 8. Besitzer des Wagens, er kaufte ihn einst für 1000 Euro und restaurierte ihn komplett.
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Da muss jeder HBK-Teilnehmer hin: An der Anmeldung bildeten sich Schlangen. Die gute Laune ließ sich niemand verderben. Hier begrüßt die Rallye-Organisatorin Vanessa Stüdemann (re.) Kerstin und Peter Pliewischkies. Sie nehmen mit einem superseltenen Melkus RS 100 an der HBK teil.

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Unter dem Dach des Schuppen Eins herrscht Oldtimer-Feeling! Für die passende Atmosphäre sorgten ausgestellte Klassik-Träume wie dieser Borgward Isabella Coupé im exklusiven Zweifarben-Look.