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Heiße US-Cars: Geheimtipps

Heiße US-Cars: Geheimtipps
Es muss nicht immer Mustang sein. Pin-up-Model und US-Car-Schrauberin Catalina Rose zeigt stylische Geheimtipps, die auch in Top-Zustand für kleines Geld zu haben sind. Vom Vorkriegsauto bis zum Youngtimer!
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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Ford Lincoln Town Car: Aus diesem Auto spricht Angst. Nackte Angst des Herstellers, die konservative Kundschaft zu verprellen. Deshalb baute Ford diesen Schlitten nach alter Väter Sitte mit Leiterrahmen, V8 und Hinterradantrieb. Wir Europäer können nun gleich loslachen: Höhö, Modelljahr 1990, und der hat nicht mal 'ne selbsttragende Karosserie. 150 PS aus fünf Liter Hubraum, muahahaha! Doch ...
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... der V8 haucht angenehm leise, man hört nur ein sanftes Rauschen, das sich ab Tempo 70 unter die Windgeräusche mischt. Die Vierstufenautomatik schaltet auch unter Last geschmeidig. Die Bremsen sprechen erst weich, dann wirksam an. Der Straßenkreuzer liegt ruhig und verlässlich auf der Straße.
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Seine Schwestern Ford Crown Victoria und Mercury Grand Marquis waren oft Polizeiautos, der Lincoln gibt eher die Gangsterlimousine. In den 623 Liter großen Kofferraum ...
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... passen zwei bis vier Abtrünnige, der Deckel schließt elektrisch.
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Der 5,57 Meter lange Schlitten bietet reichlich Platz, das gefällt auch Miss Catalina. Im Gegensatz zu ...
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... dem Holz in Playmobil-Qualität und den Nähten der ausgehärteten Ledersitzbank.
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Typisch Ami: Das Abbiegelicht ist außen, der Blinker innen.
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Marktlage: Mehr Stretch-Limos als normale Viertürer werden in und um Deutschland angeboten! Nordamerika bietet natürlich mehr Auswahl an Town Car der zweiten Generation (1989 bis 1997), aber die Importkosten sind gemessen am Wert sehr hoch. Nicht erschrecken, wenn der Unterboden großflächig rostet: Achsen und Hilfsrahmen sind kaum geschützt, aber massiv. Heikel wird's erst, wenn die Karosserie gammelt, denn dafür gibt’s kaum Ersatzteile.
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Heiße US-Cars: Geheimtipps
Catalinas Style-Wertung: drei von fünf Herzen. "Das Town Car ist ein komfortabler Daily Driver, viel Platz, typisches US-Fahrgefühl. Allerdings sollte man einen eigenen Parkplatz haben, denn in der Stadt wird es mit diesen Abmessungen schwierig." Wert in Zustand 3 laut Classic Data: 4300 Euro.
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GMC Caballero: Viel mexikanischer als ein GMC Caballero ist kaum ein Auto, das Käfer-Taxi namens Vocho vielleicht ausgenommen. Miss Catalina und Wuff Joschi fühlen sich auf der Ladefläche auf jeden Fall sehr wohl. Der Caballero ("Herr", "Kavalier") ist das Brudermodell des Chevrolet El Camino ("Der Weg"). Entwickelt, zugegeben, bei GM in Detroit, seit 1984 gebaut in Ramos Arizpe im Norden Mexikos.
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Spätestens in den 90er-Jahren sah man in den USA fast nur noch Latinos in El Caminos und Caballeros rumfahros, äh, rumfahren. Ein echtes Migranten-Klischee-Auto. Wert in Zustand 3 laut Classic Data heute (2018): 10.400 Euro.
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Scheppernd fallen die schweren Türen zu, ein vertrautes Geräusch bei Chevys der 70er und 80er. Denn die Türen stammen vom Monte Carlo, ansonsten ist das Auto vom Kühler bis zur Sitzbank im Grunde ein Malibu.
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So fährt er auch. Mag das Armaturenbrett auch billig aussehen, mag der Blinkerhebel sich anfühlen, als bräche er jeden Moment ab: Der Caballero ist eben kein Truck, sondern ein bequemer Pkw. Er federt manierlich, aber nicht schwammig, die Lenkung vermittelt mehr Gefühl als die im Lincoln (keine Kunst, zugegeben), und er ist leise.
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Dem Besitzer, Mario Kielhorn, war er anfangs sogar zu leise: "Mit dem Serienauspuff klingt er wie ein 1,6-Liter-Vierzylinder." Dabei hat der V8 ordentliche fünf Liter Hubraum – aus denen er sehr überschaubare 162 PS und 170 km/h Vollspeed holt.

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Serienmäßig speckiges Armaturenbrett, aber Velourspolster wie neu. Hinterm Fahrer liegt das Reserverad, vor ihm steht der traditionelle Fünfliter-V8.
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Die Marktlage: GMC Caballero sind in den USA selten und bei uns rar. Vom baugleichen Chevy El Camino der letzten Serie (ab 1978) sind in Deutschland zwei Dutzend im Angebot – vom 137-PS-V6 bis zum 320-PS-Bollermann. Die im General-Motors-Verbund massenhaft eingesetzte Plattform ist technisch robust und ermöglicht eine gute Ersatzteilversorgung, allerdings sind die Karossen rostanfällig.
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Catalinas Style-Wertung: vier von fünf Herzen. "Die GMC­-Version des El Camino überzeugt genauso wie die von Chevrolet. Sehr schöne Kombination aus sportlichem Coupé und Pick-­up."
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Ford Mustang Hardtop V8: Ist er nicht Zucker? Innen fröhlich blau, mit sportlichen Einzelsitzen und Mittelschaltung, voller filigraner Details. Außen zarte 1,73 Meter schmal, die gekehlten Flanken betonen die schlanke Linie noch. Und dann die liebliche Farbe: Skylight Blue. Frauen wie Männer liebten das Auto beim Marktstart 1964. Und dann ...
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... schmeißt du den Motor an. "PRÖDLDM-BDM-BDM-PRÖMPRÖM", brüllt er durchs ganze Viertel: Im Testwagen wummert ein späterer 302-­V8 mit 4949 Kubik und 214 PS. Hardcore in Zartblau.
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Der V8 schüttelt sich, seine Musik grenzt auch drinnen im Auto an Getöse, die Karosserie ächzt, die Achsen poltern (was allerdings an den Buchsen von Stabi und Zugstreben liegen könnte, ein Tausch wäre keine große Sache). So fein er aussieht, so grob fährt sich der Mustang. Und eine Servolenkung gibt's ohnehin nicht. 

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Der originale 289er-Windsor-V8 schiebt mächtig an, der 302er mit fünf Litern und 190 PS, mit dem der Testwagen nachgerüstet ist, noch einen Tick besser (0-96 km/h: 8,9 Sekunden, historischer Messwert). Zumal mit dem seltenen Viergang-Schaltgetriebe.
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Blau, blau, blau sind alle meine Kleider. Und die Sitze sogar metallic. Seltene Kombination: Pony-­Ausstattung und Viergangschaltung. Trotz "Bullitt"­-Fastback-­Hype sind die hübschen Hardtop­-Coupés vergleichsweise günstig geblieben. Wert in Zustand 3 laut Classic Data: 17.200 Euro.
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Tipp: Nehmen Sie bei der Besichtigung eines Hardtops bis Baujahr 1968 eine Gießkanne, gießen Sie Wasser durchs Lüftungsgitter vor der Frontscheibe. Fließt es in den Fußraum, kann es teuer werden: Um die durchgerosteten Töpfe (cowl vents) zu ersetzen, muss ein Profi das halbe Auto zerlegen, "das kostet locker 6000 Euro", warnt Walter Rühl von Walters Auto-Service in Saulheim. Türen und ...
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... die Seitentaschen im Kofferraum rosten ebenfalls, das wird nicht so teuer. Auch prüfen: Traggelenke vorn, Stabi- und Zugstreben-Buchsen, Kabel. Angeboten werden viele schlecht restaurierte ’Stangs, "gute Exemplare sind relativ schnell weg", sagt Michael Krämer vom First Mustang Club of Germany. Für die Modelljahre bis 1968 gibt es fast alles – nachgefertigt. Knapp werden Vorderachsspindeln für den V8 und die guten Porterfield-Bremsbacken.
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Catalinas Style-Wertung: drei von fünf Sternen. "Das amerikanische Pony Car schlechthin und wohl auch das bekannteste. Schönes, klassisches Design, nur leider keine Seltenheit."
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Studebaker Commander Wagonaire: In Sachen Fahrkultur spielt der Stude mindestens zwei Klassen höher als der Ford. Schon die Fußfeststellbremse zu lösen, fühlt sich an wie in einem Mercedes. Der Wagen federt fast so gut wie der 33 Jahre jüngere GMC. Aufrecht sitzt der Fahrer am großen Lenkrad, das sich am Kurvenausgang schnell selbst auf null zurückdreht.
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Sportlich ist er nicht, und das ist okay, denn dann wären die durchgehende Sitzbank vorn und die Dreigang-Lenkradschaltung fehl am Platz. Die Kupplung kommt nach langem Weg erst auf den letzten Zentimetern, der erste Gang ist lang übersetzt, der zweite wie bei anderen Autos der dritte. Er lässt sich easy aus dem Handgelenk schalten, die langen Wege passen zum Charakter.
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Zeit für eine Pause! Catalina hat die Heckscheibe in die Klappe gekurbelt und chillt eine Runde. Die Ladefläche ...
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... ist topfeben. Einfach die Rückbank umklappen! Manche Modelle hatten auch das raffinierte Schiebedach, bei der sich die hintere Dachhälfte nach vorne wegschieben lässt. Dann ist sogar Luft nach oben.
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Nein, das Logo im Lenkrad steht nicht für Yin und Yang – aber der Wagen vereint dennoch Gegensätze: hochwertige Verarbeitung und günstigen Preis, praktische Sachlichkeit und ...

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... einen starken, schön klingenden V8 mit gelben Deckeln (statt des 112-PS-Basis-Reihensechsers). Und der sollte nicht unterschätzt werden. Rund 180 saftige PS holt er aus seinen gut 4,2 Litern, damit hat er die höchste Literleistung im Testfeld. Beim Hochdrehen rauscht der V8 mehr, als er bollert; ab Tempo 60 kommen ein paar Windgeräusche dazu.
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Marktlage: In Europa wird mal die eine oder andere Lark-Limousine angeboten, ein Wagonaire fast nie. In den USA ist das Angebot auch klein, aber es gibt immerhin ein paar Kombis auf dem Markt. Erstaunlich für ein so seltenes Auto: Es gibt nahezu alle Teile für Motor, Getriebe, Antrieb und Bremsen, dazu Lampen, Scheiben und (noch erstaunlicher) ziemlich viel für den Innenraum.
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Catalinas Style-Wertung: fünf von fünf Herzen. "Seltener Hingucker! Er fällt auf und bietet gleichzeitig viel Platz. Mein persönlicher Favorit."
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Chrysler Royal Business Coupe: So elegant sie sind mit ihren kurzen Fahrgastzellen und den langen Hecks: Business Coupes waren in den 30er- und 40er-Jahren die gängigen Vertreter-Autos, wie bei uns heute der VW Passat Variant. Später wurden sie zu Tausenden zur technischen Grundlage für die Hot Rods.
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Das Testauto ist ein Musterbeispiel für liebens- und erhaltenswerte Patina: ein Chrysler Royal der Modellfamilie C25, zugelassen 1940 im US-Staat Oregon, dessen Nummernschilder er bis 2015 trug, gewandet in die Originalfarbe Dawn Gray, verziert mit zauberhaften Art-déco-Details und Spuren seiner 78-jährigen Geschichte.
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Unrestauriert, wie er ist, fährt er nicht optimal: Die uralten Reifen rumpeln, die Bremsen ziehen schief. Aber der Charakter wird deutlich, wenn man sich das wegdenkt: Wir sitzen hoch wie in einem teuren neuen SUV, die Sicht nach hinten ist ähnlich schlecht. Selbst hier vermittelt die Lenkung, so indirekt sie auch ist, mehr Fahrbahnkontakt als die im Lincoln von 1989.
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Der 110 PS starke L-Head-Reihensechszylinder, besser bekannt als Flathead, zieht den schweren Wagen kräftiger und leiser die Autobahnbrücke hinauf, als man es einem 40er-Jahre-Auto zutrauen möchte.
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Der Motor ein schönes Beispiel dafür, dass nicht alle legendären US-Motoren acht Zylinder haben: Der L-Head wurde von den 20er-Jahren bis etwa 1960 in Autos eingebaut und sogar bis 1972 noch in Industrie und Landwirtschaft eingesetzt.
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Wenn es um Stil und Style geht, ist der Chrysler ein Favorit, und zwar außen und innen. Und Catalina kann es sich darin bequem machen. Die Lenkradschaltung mit drei Gängen unterscheidet sich kaum von der des Studebaker, auch hier liegt der Erste unten, die Wege sind lang, aber die Gänge lassen sich mühelos wechseln.
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Der musiktruhenhafte Charme macht die Armaturen auch ohne Chrom sympathisch. Mit Amperemeter, Öldruckanzeige und Warnlicht für angezogene Handbremse sind sie außerdem umfangreich.
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Im riesigen Kofferraum liegen noch Ersatzräder mit handgemalten roten Streifen.
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Wert in Zustand 3 laut Classic Data: 18.800 Euro. Original erhaltene Business Coupes sind aber sehr selten, die meisten der ohnehin nicht zahlreichen Exemplare sind brutal gepimpt. Tipp: Von den Chrysler-Royal-Limousinen ließen die meisten Umbauer ihre Finger. Die Ersatzteillage ist besser als bei manchen deutschen Vorkriegsautos; bei Ebay in den USA gibt es beispielsweise rund 2000 Posten für 1940er Chrysler Royal.
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Catalinas Style-Wertung: vier von fünf Herzen. "Ein toller Wagen mit viel Potenzial und dem Charme der 40er. In das unrestaurierte Testexemplar muss aber noch etwas Arbeit reingesteckt werden, besonders der Innenraum braucht Liebe."
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