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Kaufberatung: Cabrios von 2500 bis 25.000 Euro

Mercedes-Benz A 124 E 200
Cabrio fahren macht glücklich. Aber ein Cabrio im Frühling kaufen macht arm. Wer im Winter zuschlägt, verpasst keinen Sonnenstrahl und spart auch noch Geld. AUTO BILD KLASSIK zeigt 20 heiße Cabriolets und Roadster für kühle Rechner.
Bild: Markus Heimbach
Mercedes-Benz A 124 E 200
Wärmstens zu empfehlen: Das Cabriolet der Mercedes-Baureihe 124. Nur 33.952 Exemplare wurden zwischen 1992 und 1997 gefertigt, die Preise für top-gepflegte 124er-Cabriolets klettern längst. Kein Wunder: Bei der Konstruktion haben sich Ingenieure und keine Kaufleute durchgesetzt, die Qualität ist Güteklasse 1A. Gute Autos kosten zwischen 10.000 und 25.000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
Mercedes-Benz A 124 E 200
Dem Himmel so nah: Für das Öffnen des Stoffverdecks müssen lediglich zwei Bügel am Frontscheibenrahmen gelöst werden, den Rest erledigt die Elektrohydraulik. Sie entblättert eine Linie, die klassischer kaum sein könnte. Tipp: Das E 220 Cabrio mit Vierzylinder-Benziner und 150 PS ist der beste Kompromiss aus Spaß und Sparsamkeit.
Bild: Markus Heimbach
Mercedes-Benz A 124 E 200
Willkommen Zuhause! Klassische Rundinstrumente, Fußfeststellbremse, multifunktionaler Lenkstockhebel – Eigenheiten, die jeder Mercedes-Fan sehr schätzt. Dieses E 200 Cabrio ist besonders üppig ausgestattet, unter anderem mit einem heute beinah antiquiert wirkenden Autotelefon.
Bild: Markus Heimbach
Audi Cabriolet 2.8 E
Schon ein Youngtimer, aber noch nicht Kult: das von 1991 bis 2001 angebotene Audi Cabriolet. Sein Problem: Das Zeitlos-Design des Audi Cabrios täuscht, man mag kaum glauben, dass es bereits 1991 auf den Markt kam. Exemplare, die von Vorstadt-Tunern verschont blieben, werden immer seltener. Gepflegte Cabrios gibt es ab rund 5000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
Audi Cabriolet 2.8 E
Ein Jahrzehnt lang hielt sich die funktionale Form ohne Facelift frisch, nur die Motoren wechselten: 1993 kam der 2,8-Liter-V6 mit 174 PS als Top-Motorisierung. Typischer ist jedoch der fast unzerstörbare 2,3-Liter-Fünfzylinder mit 133 PS. Das ab Herbst 1995 angebotene TDI-Cabrio mit 90 PS war das erste Cabrio mit Dieselmotor auf dem Markt.
Bild: Markus Heimbach
Audi Cabriolet 2.8 E
Das Cabrio-Cockpit ist identisch mit dem des Audi 80. Im Gegensatz zum Äußeren des Audi wirkt die Armaturentafel etwas klobig und angestaubt. Die Funktionalität ist jedoch ohne Tadel. Der Airbag verrät Cabrios ab Juli 1993, vorher bestand Audi auf den Lenkrad-Rückzieher Procon-Ten. 
Bild: Markus Heimbach
BMW Z3 1.8
Wind im Haar, Propeller im Logo: Fünf Jahre nach Ende des ultramodernen BMW Z1 folgte 1996 der retro angehauchte BMW Z3. Eine weit nach hinten reichende Windschutzscheibe, hinter denen sich Zugluftallergiker verstecken können wie beim SLK oder Boxster, bietet der BMW Z3 nicht. Der Fahrtwind zerrt am Piloten wie im Doppeldecker-Flugzeug.
Bild: Markus Heimbach
BMW Z3 1.8
Nimm vier: Der Z3 mit dem 1,8 Liter großen Vierzylinder und 115 PS ist eine Empfehlung, denn er bewegt den 1150 Kilogramm leichten Z3 recht flott. Ursprünglich sollte man den Roadster-Spaß ohne PS-Protzerei erleben, bis die schweren Reihensechser aus 3er und 5er ab 1997 im Z3 angeboten wurden. Top-Z3: der M Roadster mit 321 PS.
Bild: Markus Heimbach
BMW Z3 1.8
Das Armaturenbrett überzeugt mit tadelloser Bedienbarkeit. Die kuschelige Heizung ermöglicht reuelose Tiefflüge unter der Wintersonne. Die Preisspanne des BMW Z3 ist gewaltig: vom verbrauchten Vierzylinder für 4000 Euro bis zum neuwertigen M Roadster für 25.000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
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Absoluter Herrscher in der Welt der feinen Cabrios: der Jaguar XJ-S mit seidenweich säuselndem Zwölfzylinder. Wer sich in seinem Glanz sonnen möchte, wird zum Untertan – ob er will oder nicht. Heute wie damals umweht den Jaguar Convertible ein Hauch von weltläufiger Grandezza, adelt ihn die Aura des Verschwenderischen.
Bild: Markus Heimbach
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Der XJ-S liebt trotz 275 PS die bescheidene Gangart. Selbst Heißsporne werden am Jaguar-Lenkrad zu harmoniesüchtigen Kavalieren: Das Fahrwerk federt samtpfötig, der V12 läuft vibrationsfrei. Doch Kaufinteressenten kann man nicht eindringlich genug vor den Folgekosten warnen, unter 20 Litern ist der XJ-S 5.3 im Alltag kaum zu bewegen.
Bild: Markus Heimbach
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So sieht das Wohnzimmer eines Gentleman aus: Holz und Leder satt. Die Skalenwalzen-Instrumente behielt der XJ-S bis 1991. Insgesamt 30.946 XJ-S Convertible wurden bis 1996 gebaut. Ab 10.000 Euro gibt es räudige Hinterhofkatzen, Ersthand-Autos in perfektem Zustand kosten rund 25.000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
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Entstanden als Notlösung: Als Cabrios in den 70er-Jahren in den USA verunglimpft wurden, entwickelte Porsche den 911 Targa. Ein Sicherheitscabrio mit festem Überrollbügel und herausnehmbaren Dach-Mittelteil. Eine Überraschung, dass das Targa-Konzept auch beim 1988 vorgestellten 964 realisiert wurde.
Bild: Markus Heimbach
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Viele Freunde fand der Porsche 911 Targa in vier Baujahren allerdings nicht. Genau 4863 Exemplare trugen den markanten schwarzen Bügel. 1993 beendete Porsche die Ära der Bügeldächer. Targa-Vorteil: Er ist ein perfektes Wintercabrio. Mit dem Targa-Dach und der beheizten Glasheckscheibe trotzt er eisigen Nächten.
Bild: Markus Heimbach
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Mutige Interieurfarben zeichnen viele 964er aus. Heute mögen es die meisten Kunden dezenter. Wie seine Vorgänger hat er fünf klassische Rundinstrumente, der Drehzahlmesser sitzt in der Mitte. Neu im Elfer-Cockpit: Tiptronic-Wählhebel mit Schaltwippe. Gute Exemplare wechseln den Besitzer ab rund 25.000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
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Das Peugeot 306 Cabriolet, ein Youngtimer? Pöh, Plastikeimer, voll mit elektronischem Teufelszeug. Moment! Feine, glatte Linien von Pininfarina und ein schlankes Heck machen das 306 Cabrio eleganter und zeitloser als alle plumpen Nachfolger mit Blechklappdach zusammen. Wie einst beim Mercedes SL faltet sich das Stoffdach elektrohydraulisch.
Bild: Markus Heimbach
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So modern das 306 Cabriolet aussieht, so sehr erinnert es technisch an kapriziöse Oldtimer: Der geneigte Schrauber rückt zuerst der Elektrik zu Leibe, rupft Kabelbaum und Wegfahrsperre raus. Dann die Bremsen gangbar machen und alle Gummiteile von der Achsmanschette bis zum Wasserschlauch tauschen. Schade, dass es nichts zu Schweißen gibt.
Bild: Markus Heimbach
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Übersichtliches Armaturenbrett mit Holz von der Polyester-Wurzel, Modelle bis Mai 1997 haben die Tastatur für die Eingabe des Wegfahrsperren-Code. Das Angebot an Peugeot 306 Cabrios reicht vom 200.000-Kilometer-Bock für nicht mal 1000 Euro bis zum neuwertigen Ersthand-Drittwagen für 7000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
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Das Chrysler Stratus Cabriolet ist ein Auto mit uramerikanischen Tugenden: viel Platz, große Ausstattung, kleiner Preis. Wo bitte schön gibt es ein gepflegtes Fünfmeter-Cabrio mit Platz für vier Personen und V6 schon ab 3500 Euro? Dabei sind beim Stratus immer Schnäppchen-Wochen, mehr Cabrio gibt es nirgendwo.
Bild: Markus Heimbach
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Trotz moderner Optik und Technik – kein V8, aber Frontantrieb und Einzelradaufhängung – ist der Stratus ein Ami klassischer Prägung. Er ist ein Cabrio zum mühelosen Genießen, nur wenig verwindungssteif, ohne sportliche Ambitionen, dafür voll mit Wohlfühl-Accessoires.
Bild: Markus Heimbach
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Ledersitze, Klimaanlage, Automatik, elektrisches Verdeck, elektrisch einstellbarer Fahrersitz, Tempomat und Bordcomputer gehörten 1996 beim LX 2.5 zur Serienausstattung. Enttäuschend: Qualität des Plastiks und Verarbeitung der Armaturenbrettlandschaft.
Bild: Markus Heimbach
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Freude am Fahren mit ge­sunden Motoren, klaren Linien – und bügelfrei. Nach harten Jahren der Yuppie-Ära und Vorstadt- Phase ist der offene 3er BMW zum seriösen Klassiker gereift. Und ja, man findet auch noch unverbastelte Originale. Preisniveau: 2000 bis 9000 Euro.
Bild: Markus Heimbach
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Vor gut 20 Jahren blies der Mazda MX-5 zum Roadster-Revival, schon dafür möchte man ihn knuddeln. Wendiger Winzling mit knappem Innenraum, zuverlässig wie alle Mazda, aber dank Heckantrieb und drehzahlgierigem Doppelnocker mit hohem Spaßfaktor! Große Auswahl zwischen 1000 und 12.000 Euro!
Bild: Markus Heimbach
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Einst galt das Saab 900 Cabrio (für den Connaisseur: Saabrio) als Freiberuflers Darling, heute passt der Schweden-Schönling jedem mit Sinn für Stil. Es muss nicht zwingend ein Turbo sein. Preisniveau: 2000 bis 15.000 Euro.
Bild: Uli Sonntag
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Die kleine Italienerin mit den soften Kurven betörte einst die Herzen. Das schnuckelige "Bötchen" kentert im Alter jedoch oft aufgrund maroder Technik. Häufig betroffen: Phasenregler der Einlass-Nockenwelle. Deshalb: Sehen Sie bei jedem gebrauchten Fiat Barchetta sehr genau hin. Preise 2000 bis 7000 Euro.
Bild: Uli Sonntag
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Das Ur-Cabrio der Generation Golf ist längst ein Klassiker, allerdings mit authentischem Komfort in Hartplastik und echtem Kunstlederimitat. Im guten Originalzustand sind VW Golf I selten, aber noch preiswert. Preise zwischen 2000 und 8000 Euro.
Bild: Uli Sonntag
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Der Suzuki Vitara ist das G-Modell nach der Kochwäsche: Das nicht mal 3,60 Meter kurze Offroad-Wägelchen wühlt sich durch Gelände und Großstadtgassen. Solide und preiswert. Preise zwischen 2000 und 6000 Euro.
Bild: Andreas Lindlahr
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Der Toyota MR2 bietet Mittelmotor statt Mittelmaß: Der rassige Renntarga macht richtig Laune, ist dennoch ein technisch solider Toyota. Viel Sportwagen fürs Geld, Geheimtipp! Preise zwischen 5000 und 12.000 Euro.
Bild: R. Häring
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Der Volvo C70 ist nichts für Nervöse. Die schwedische Sonnenbank be­geistert eher als Komfort-Cruiser. Das elegante Luxus-Cabrio (oft mit Leder und Co) gibt es in großer Auswahl als 2,0- oder (besser) 2,4-Liter-Turbo. Der 240-PS-T5 ist selten und zu teuer. Preise zwischen 5000 und 14.000 Euro.
Bild: Klaus Kuhnigk
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Spider-Traditionalisten wandten sich beim Alfa Spider mit Grausen ab, modernere Gemüter mögen den Keil-Spider als gelungenes Spaßcabrio im Pininfarina-Dress. Große Motorenauswahl, Preise zwischen 2000 und 12.000 Euro.
Bild: Holger Schaper
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Ein Wrangler ist nur etwas für ganze Kerle: Generationen haben sich mit Hardtop- oder Softtop-Jeep durch vereiste Tundra und tropischen Dschungel gekämpft. Den meisten Jeeps sieht man das auch an. Preise 4000 bis 18.000 Euro.
Bild: Werk
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Der Chevrolet Camaro eignet sich für eilige Individualisten: Der kantige Kraft-Keil kommt mit fünf bis sechseinhalb Litern aus – Hubraum, wohlgemerkt. Aggressive Optik? Damals vielleicht, aber verglichen mit dem "bösen Blick“ heutiger Limousinen fast seriös. Preise: 8000 bis 15.000 Euro – aber man muss erst einmal einen finden.
Bild: Uli Sonntag
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Solider Nippon-Exot ohne Allüren: Honda CRX del Sol. Der Sonnen-CRX mit wahl­weise elektrisch einfahrbarem Targa-Dach ist zwar noch kein Youngtimer, aber ein seltener und sogar preiswerter Hingucker. Unverbastelte Originale sind mittlerweile sehr rar. Preise: 4000 bis 8000 Euro.
Bild: Andreas Lindlahr
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Der kompakte Peugeot 205 ist selten ge­worden, auch als Cabrio – zu viele traten im Alter eine zweifelhafte Karriere als rollende Diskothek an. Die verbliebenen Originale sind spottbillig: Sichern Sie sich einen, zwischen 1000 und 4000 Euro finden Sie gut erhaltene 205 Cabrios.
Bild: Hans-Joachim Mau