Tagsüber arbeitet der Driver, Ryan Gosling, als Stuntman für Hollywood. Nachts gehört der wortkage Einzelgänger für exakt fünf Minuten seinen Auftraggebern, als Fluchtfahrer. Ein Profi auf seinem Gebiet. Eiskalt und gnadenlos brutal, wenn er dazu gezwungen wird.
Nur Irene, Carey Mulligan, seine Nachbarin, löst ein paar Gefühle in ihm aus. Es entwickelt sich eine enge Freundschaft und damit beginnen die Probleme: ...
... Plötzlich muss der Driver Irene und ihren Sohn vor der Mafia schützen.
Der ständige Wegbegleiter vom namenlosen Driver ist sein 73er Chevelle.
Auffällig: Für den Film wurden nur Standard-Versionen der Autos verwendet. So ist der Chevelle des Fahrer kein Super Sport (SS) wie die Modellvariante hier.
Die erste Verfolgungsjagd ist wie ein Schachspiel in den Straßen LA's. Um nicht aufzufallen, werden die bösen Buben in einem Chevrolet Impala chauffiert.
In der zweiten Verfolgungsjagd liegt der Schwerpunkt auf dem Röhren der Motoren und dem Quietschen der Bremsen. Dazu verwendet Regisseur Nicolas Winding Refn einen
Mustang GT und ...
... einen
Chrysler 300C. Also wieder die Standard-Ausführungen.
Wo in anderen Autofilmen wie "Fast and Furious" mit spektakulären Sondermodellen geprahlt wird, zeigt sich "Drive" minimalistisch. Die Werkstatt, in der der Driver arbeitet, ...
... ist üppig gespickt mit US-Musclecars. Allerdings bleiben sie alle stille Statisten.
Zumindest werden im Chevy Monte Carlo ein paar Runden gedreht.
Nicht das Auto, sondern der Fahrer steht im Mittelpunkt der Geschichte. Damit lehnt sich Drive an so berühmte Klassiker wie "Vanishing Point" (1971) und "Bullit" (1968) an.
Daher meint autobild.de, "Drive" fasziniert gerade, weil er nicht ist, wie all die anderen Auto-Filme der letzten Jahre. "Drive" mit Ryan Gosling ist ab 26. Januar 2012 in den Kinos zu sehen.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.