Zur Homepage

Klassik-Test: Citroën CX 2400 Injection

Citroën CX 2400 Injection
Aha, Frankreich also, und in diesem Land der Auto-Merkwürdigkeiten gibt es sogar noch eine Extra-Insel für Skurrilitäten namens Citroën. Autos wie Halluzinogene. Jedenfalls bekommen wir beim Entern des Citroën CX sofort diesen Eindruck.
Citroën CX 2400 Injection
Federung? Volle Punktzahl, der Citroën besitzt schlicht die beste Federung der Welt. Seine Hydropneumatik lässt ihn wie ein Luftkissenboot über den Boden schweben, wunderbar. Das weich gefederte Schiff nimmt Kurven wie ein Kajak.
Citroën CX 2400 Injection
Unser Blick wandert über die bizarre Armaturenbretttopografie. Hiermit ein Auto dirigieren? Da sind verschwommene Anzeigen hinter Flaschenböden versteckt, Erker mit zahlreichen Knöpfen ragen bis in die Nähe des einarmigen Lenkrads hervor.
Citroën CX 2400 Injection
Beuteltier: Das Säckchen macht den Schalthebel nicht schöner. Das Thema Qualität ist beim CX ein düsteres, bei dem der extravagante Wagen am liebsten abtaucht. Zum Glück spielt es bei diesem Vergleich nur eine Nebenrolle. Es geht ja ums Fahren.
Citroën CX 2400 Injection
Der Reihenvierzylinder ist brummig, aber lebendig, durchzugsstark und dabei relativ sparsam. Nur 11,2 Liter Super genemigt sich der psychedelische Quertreiber auf 100 Kilometer. Seine 128 PS reichen für 192 km/h.
Citroën CX 2400 Injection
Der CX-Kofferraum bietet ja nicht wenig Platz, aber den Witz des schrägen Rückens hatte Citroën nicht begriffen: Heckklappe und Erweiterung des Abteils nach Innen. Zwar besitzt auch der CX ein Fließheck, doch nur eine kleine Ladeluke.
Citroën CX 2400 Injection
Auf den Punkt: Der CX ist ein herrlich wahnwitziges Auto, exzentrisch bis es wehtut. Dabei hat er eine prima Straßenlage, die denkbar beste Federung und einen starken Motor. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig.