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Marktcheck: Oldie-Schnäppchen von Opel

Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Der Günstigste: ein kommender Klassiker oder eher Kandidat für die Schrottpresse? Den Corsa A (1982-1993) will kaum jemand haben.
Bild: Werk
Oldie-Schnäppchen von Opel
Selbst in ordentlichem Gebrauchszustand kostet er nur gut tausend Euro, ähnlich übrigens wie frühe Omega. Autos ohne Kat sind praktisch wertlos.
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Kombi mit amerikanischem Akzent. In den späten 50ern fester Bestandteil des Straßenbilds, ist der Rekord P1 inzwischen eine Rarität. Das gilt vor al­lem für die zweitürige Kombivariante "Caravan", die am Markt seltener ver­treten ist als die Limousine. Wie der Name zeugt auch das Design vom Ein­fluss der Konzernmutter General Motors.
Bild: Werk
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Da es für Opel-Modelle aus der Wirtschaftswunderzeit lediglich eine überschaubare Liebhaberszene gibt, stiegen die Preise zuletzt nur moderat.
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Flieger mit Bodenhaftung: "Nur Fliegen ist schöner", versprach die Werbung 1968 für das Klappscheinwerfer-Coupé Opel GT auf Kadett-Basis. Das "Coke-Bottle-Design" im Stil der ameri­kanischen Corvette weckte stets auch außerhalb der Opel-Gemeinde Begehrlichkeiten.
Bild: Werk
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Billig war der GT daher nie. Dafür, dass viele der knapp über 100.000 Exemplare von Bastlern verschlimmbessert wurden, blieben die Preise jedoch ziemlich bodenständig.
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Bürger-Meister ohne Lobby: Der Rekord E der späten 70er- und frühen 80er-Jahre steht im Schatten von Ford Granada und Mercedes W 123. Nach wie vor ist er eher auf schrägen Youngtimer-Rallyes zu Hause als auf etablierten Oldtimertreffen.
Bild: Werk
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Stagnierende Preise zeigen, dass sich die Szene mit dem sachlichen Look der Brave- Bürger-Limousine schwertut. Selbst die plüschige Sechszylinder-Variante Commodore (rund 1.500 Euro Preisaufschlag) hat zu kämpfen.
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Coupé mit Image-Auftrieb: Die Zeiten der Manta-Witze sind vorbei. Das Opel-Coupé hat das Image-Tief überwunden und machte zwischen 2011 und 2013 einen Preissprung.
Bild: Werk
Marktanalyse Opel: Nur die Raritäten sind teuer
Was die Tuning-Szene übrig ließ, erzielt im Liebhaberzustand mittlerweile über 10.000 Euro. Zuletzt war der Wertzuwachs allerdings wieder nied­riger. Marktbeobachter erwarten, dass die Kurve vorerst nicht mehr weiter steigt. Beliebteste Variante ist der Zweiliter mit 110 PS.
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Begehrter Volkssportler: Eigentlich wollte Opel nur 1.000 Exemplare vom Kadett C GT/E bauen, doch dann war die Nachfrage nach dem Gruppe-1B-Homologations­modell so groß, dass in zwei Jahren 2.234 Exemplare entstanden. Auch heute lecken sich Markenfans die Finger nach dem Coupé.
Bild: Goetz von Sternenfels
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Doch Vorsicht: Stark steigende Preise rufen Fälscher auf den Plan, die normale C-Kadetten zu "Tausendern" umbauen. Die 1000er-Serie hat bei Opel ähnlichen Status wie bei Audi der Quattro - nur auf niedrigerem Preisniveau.
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Der Teuerste: Das Diplomat V8-Coupé (5,4 Liter/230 PS) war 1965 Opels Topmodell. Bei Karmann in Osnabrück entstanden in zwei Jahren nur 347 Exemplare.
Bild: Werk
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Heute zählen sie zu den gesuchtesten Klassikern der Marke. Gute Exemplare kosten inzwischen über 100.000, Ausnahme-Autos so­gar bis zu 140.000 Euro.