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Maserati Biturbo Spyder 2.8

Maserati Biturbo Spyder 2.8
Der Maserati Biturbo sieht ein bisschen aus wie ein Audi 80, aber er geht wie ein Porsche. Und kann schöner singen – falls er mal läuft. Der Biturbo sollte eine Art Volks-Superauto werden, also musste der Motor steuerbegünstigt bleiben. Zugleich braucht ein Maserati natürlich Spitzenleistung, das verlangt schon das Markenimage.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Also wählten seine Entwickler zwei kleine Turbolader anstelle eines großen, je einen außen an den Zylinderbänken, das ist sinnvoll für einen V-Motor. Und weil so ein Winz-Turbo schneller anspricht als ein großer, schwindet das gefürchtete Turboloch.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Der Schub setzt ab 2000 Umdrehungen ein, oberhalb von 3000 erreicht der Motor die Gipfelplattform seines Drehmomentgebirges. Dabei kracht die Aufladung auf eine Hinterachse nieder, die beim Spyder nur 42 Prozent der Last trägt. Wer sich übermütig fühlt, lässt im dritten Gang die Räder durchdrehen.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Das Fahrwerk ist zwar untersteuernd ausgelegt, aber das hilft nicht immer. Im Grenzbereich knallen Unter- und Übersteuern übergangslos wie Ohrfeigen auf den Fahrer ein. Frühen Biturbo-Baujahren ist der Giftstachel nicht anzusehen, besonders wenn sie als Viertürer dastehen.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Nur wenige Automobile beherrschen den Sprint auf dem schmalen Grat zwischen höchstem Glück und persönlichem Ruin. Der Biturbo sogar meisterlich. Sollten Sie die Gelegenheit auch nur zu einer Mitfahrt bekommen – steigen Sie ein!
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Ganz besondere Kampfzonen zwischen Glorie und Irrsinn eröffnet das Cabrio. Kein Bügel, ungefilterter Sound! Aber bei schlechter Straße verwindet sich das Auto, dass einem bange wird. Und Regen findet ein Biturbo-Spyder völlig unmöglich, dann weint er auch mal dicke Tränen auf die Insassen.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Manche Materialien und Bedienelemente im Fahrgastraum galten schon vor 30 Jahren als piefig, und das Alter ist nicht immer gut zum Biturbo-Wohnraum. Vielleicht hängt deswegen die mandelförmige Zeituhr als Blickfang an zentraler Stelle.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
Es gibt Viertürer, Spyder und richtig böse Sport-Zweisitzer. Sie haben die Wahl. Allen gemein ist das Geweih der Druckleitungen zur Luftsammelkammer. Manche Motoren haben die empfehlenswerten Ladeluftkühler.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
"Kein echter Maserati!" Dieses Vorurteil ist haltbarer als jeder Biturbo. Nervenstärke ist generell eine wichtige Voraussetzung für den Biturbo-Besitz, selbst echte Fans sprechen von ihrem Auto als "Diva". Außerdem trägt der Biturbo kein hopsendes Pferdchen im Logo, was ihn in der Wertentwicklung hemmt.
Bild: Angelika Emmerling
Maserati Biturbo Spyder 2.8
So sehen für manchen Porsche-Fahrer wahrscheinlich die Trompeten von Jericho aus. Ihr Klang ist beeindruckend und hält sehr viel mehr, als das biedere Blechkleid verspricht.
Bild: Angelika Emmerling
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/9/1/9/1/Maserati-Biturbo-V6-1200x800-f4c389e75d948180.jpg
Die Ur-Version des Maserati Biturbo kommt 1982 mit klaren Linien und Zweiliter-V6 – niemand sieht die Potenz.
Bild: Aleksander Perkovic
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/9/1/9/1/Maserati-Quattroporte-II-Biturbo-1200x800-db5ea069e44c8b99.jpg
1984 gibt es den Biturbo als Viertürer und mit langem Radstand. Fahrdynamisch wie das Basismodell.
Bild: Werk
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/9/1/9/1/Maserati-Karif-1200x800-d98b293434b79798.jpg
Mit dem Karif kehrt 1988 der Sport-Maserati zurück: 285 PS, 0–100 km/h in fünf Sekunden.
Bild: Werk
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/9/1/9/1/Maserati-Quattroporte-IV-1200x800-035e8dca0000da76.jpg
Der Quattroporte IV ist 1994 der erste Maserati unter Fiat-Regie, mit Biturbo-V6 und -V8.
Bild: Werk