Zur Homepage

Mercedes 300 SD Turbodiesel

Mercedes 300 SD Turbodiesel
1978, als die erste "Dallas"-Staffel anläuft, baut Mercedes-Benz den ersten Turbodiesel-Pkw der Welt in Serie. Dass Daimlers Diesel-Dompteure einen ihrer "Oelmotoren" ausgerechnet in die S-Klasse einpflanzen, klingt damals so irre wie heute. Denn rustikales Nageln ist eine Disziplin, die vor allem der Strich-8 bestens beherrscht.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Der Diesel-Fünfzylinder im 300 SD erhält die Werksbezeichnung OM 617 A. Doch nur US-Käufer kommen in seinen Genuss. Der 300 SD läuft für dortige Verhältnisse flotte 165 Spitze und nippt dabei im Schnitt "nur" 14 Liter Diesel aus dem Tank.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Europäer sind angesichts eines W 116 auf sanftes Säuseln konditioniert. Den 300 SD empfinden sie als S-Klasse mit Keuchhusten. Fast 20 Zentimeter tragen die US-typischen Sicherheits-Stoßstangen vorn und hinten auf – störend ist dies vor allem für den Betrachter.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Wenn das Runde ins Eckige muss, ist nicht selten ein stilistischer Handstand gefragt: Feinripp und schöner Schein – so wollten es hier die US-Behörden.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Bis auf die Misstöne unter der Haube ist alles wie sonst: die weit aufgespannte, Präsenz erzeugende und dennoch filigrane Linienführung. Und die gelöste Haltung am Steuer, mit der Gewissheit, dass eine sanfte Berührung mit den Fingerspitzen völlig reicht, um das Schiff zu einer Kursänderung zu bewegen.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Ursprünglich zierte diesen 300 SD schlichtes MB-Tex. Der jetztige Besitzer rüstete auf die pergament-farbene Stoff-Innenausstattung um.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Die Klimaautomatik kam aus Detroit, direkt von Chrysler, übrigens auch für die Europa-Modelle – und immer mit einer Temperaturskala in Fahrenheit.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Der Turbolader versteckt sich unterm Luftfilter auf der Auslassseite. Um den Leistungsdruck für den Vorkammer-Diesel erträglich zu halten, begrenzt ein Überlastungsschutz bei über 1,1 bar Ladedruck die Kraftstoffzufuhr.
Bild: Harald Almonat
Mercedes 300 SD Turbodiesel
Der Mercedes 300 SD mag ein Exot sein, doch er passt in vielerlei Leben: Familienväter können ihn vor der Haushaltskasse rechtfertigen, Sammler freuen sich über seine besondere Geschichte. Doch zuerst mal muss sich ein guter SD finden lassen.
Bild: Harald Almonat
Mercedes C111/III
Mercedes C111/III (1978): Der Experimental-Diesel fahrt 327 km/h schnell und holt neun Weltrekorde.
Bild: Werk
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/4/4/4/4/Mercedes-300-SD-Turbodiesel-1200x800-f811e0a4e6cd319f.jpg
1980 kommt die zweite Version des Mercedes 300 SD Turbodiesel als W 126. Jetzt mit 125 PS und noch erfolgreicher.
Bild: Werk
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/4/4/4/4/Mercedes-300-CD-Turbodiesel-1200x800-e68d966df570e21b.jpg
Der Mercedes 300 CD Turbodiesel (1981) ist als C 123 Coupé mit 125 Turbodiesel-PS ebenfalls nur in Amerika erhältlich.
Bild: Werk
http://i.auto-bild.de/ir_img/1/1/5/4/4/4/4/Mercedes-S-300-350-Turbodiesel-1200x800-ea455553b03d4fd8.jpg
Der Mercedes S 300/350 Turbodiesel dieselt ab 1993 die S-Klasse als W 140 erstmals auch in Deutschland.
Bild: Werk