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Mercedes gegen Porsche: Duell der Giganten

Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Eleganz gegen Ehrgeiz! Todschick im Mercedes 190 SL oder superschnell im Porsche 356 Super 90 Cabriolet? Keine leichte Wahl, wie das Duell der 50er-Jahre-Ikonen zeigt.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Schnelle Richtungswechsel sind im 190 SL zwar möglich, aber sie machen dem Fahrer wenig Freude: Du willst reisen, nicht reißen!
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Weich gefedert durch die Landschaft rollen, die Rundumsicht genießen, den Blick über die wohlgeformte Motorhaube schweifen lassen, ungetrübte Open-Air-Gefühle erleben, die moderne Cabrios nicht bieten können: darin liegt der Reiz des 190 SL.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Schöne Details waren bei Mercedes damals Ehrensache. Verchromt wurde Metall und nicht schnödes Plastik. Das solide Verdeck verhindert unwillkommene Umwelteinflüsse, ein wesentlicher Unterschied zur britischen SL-Konkurrenz.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Automobile Pracht im Stil der 50er-Jahre: Im 190 SL vermischen sich Chrom, Lack und Leder zu einer Mercedes-typischen Melange, Sindelfingen meets Hollywood. Das weiße Lenkrad mit dem Hupring zeugt von Qualität.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Das maßgeschneiderte Kofferset gab es auf Wunsch ab Werk - wohl dem, der so verreisen konnte.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Vorn der frisierte Antrieb aus der Mercedes 190 Limousine, Kennzeichen: Alu-Zylinderkopf, oben liegende Nockenwelle, zwei Doppelvergaser.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Der 190er besitzt keinen röhrenden Sechszylinder wie sein ruhmreicher Bruder, der 300 SL, keine Einspritzung, die ihrer Zeit um 30 Jahre voraus war. Er kann auch nicht mit rennerprobten Ablegern auftrumpfen. Er ist einfach nur ein schöner, hochwertiger Zweisitzer.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Der Ur-Porsche, hier in einer seiner begehrenswertesten Ausführungen: Cabrio und Super 90. Früher war er der Traum deutscher Sportfahrer, inzwischen wechselte er ins Charakterfach.
Bild: Angelika Emmerling
Vergleich Mercedes 190 SL gegen Porsche 356 Super 90 Cabrio
Schnelles Kurvenfahren stärkt die Armmuskeln, aber hier vermisst du sie nicht, die Servolenkung – lieber Gefühl für die Straße als Komfort, schließlich ist das ein Sportwagen.
Bild: Angelika Emmerling
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356-Käufer sollten das Wesen von Heckmotorautos nicht fürchten, und sie sollten den Käfer nicht hassen, denn die VW-Verwandtschaft schimmert beim Ur-Porsche überall durch.
Bild: Angelika Emmerling
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Seine Form schuldet der 356 B der Evolution. Dennoch war auch hier der Designer dran – Beweis: der Auspuff, versteckt im Stoßstangenhorn. Perfekt gemachtes, straff sitzendes Stoffverdeck.
Bild: Angelika Emmerling
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Vorn kommt erst das Ersatzrad, dann der Tank, und was dazwischen noch frei bleibt, dient als Kofferraum.
Bild: Angelika Emmerling
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Der Pilot sitzt leicht schräg und für Sportwagenverhältnisse ziemlich aufrecht. Und wenn er den dritten der vier Gänge einlegen möchte, muss er sich nach vorn beugen. Viel lackiertes Blech im karg möblierten Cockpit, sympathisch sachlich das Ambiente.
Bild: Angelika Emmerling
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Klassisch Porsche auch der Antrieb: vier boxende Kolben, zwei fette Vergaser, das langt zum Heben der Fahrlaune.
Bild: Angelika Emmerling
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Zu den Vorzügen des Porsche 356 B zählen das kompakte Format, seine solide Machart sowie die Fähigkeit, wenig Leistung in viel Vergnügen zu verwandeln. Größter Schwachpunkt ist die Rostanfälligkeit. Da es sich bei den meisten angebotenen 356 um (teils vor längerer Zeit) restaurierte Exemplare handelt, sollte vor dem Kauf ein Fachmann die Qualität der Arbeit begutachten.
Bild: Angelika Emmerling
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Zwei deutsche Glamour-Autos der 50er-Jahre, zwei Gegensätze: Unterschiedlicher können Lösungen zum Thema "offener Zweisitzer" nicht sein, so gesehen vergleichen wir hier Schokolade mit Bananen.
Bild: Angelika Emmerling
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Am Schluss dieser Begegnung liegen beide fast gleichauf, aber die Sympathien erschleicht sich der 356. Er ist das Auto in diesem Duell, das du so schnell nicht vergisst. Der 190 SL fasziniert durch Design und Detailverliebtheit. Im Gegensatz zum 356 täuscht er den Sportwagen aber nur vor. 1:0 für Porsche!
Bild: Angelika Emmerling
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Wind gegen Sturm: Ende der 60er sind Mercedes 280 SL und Porsche 911 S Targa Deutschlands meistgeträumte Sportcabrios. Heute sind sie Mainstream und Feindbilder der Altauto-Gegenkultur. Verdient haben sie das nicht.
Bild: Angelika Emmerling
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Tiiieeef taucht das Vorderrad beim Pylonentanz in den Radkasten ein, der Fahrerhintern rutscht dabei haltlos auf dem Ledersitz hin und her.
Bild: Angelika Emmerling
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Die SL-Karosserie ist sowohl stil- als auch crashsicher – der Heckflossen-Großserie sei Dank, von der sie sich stilistisch losgesagt hat. Schluss mit dem verhinderten Flossenkitsch, hin zum mondänen Klar-Design der 60er.
Bild: Angelika Emmerling
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Feng-Shui-Wohlbefinden im Innern: Sportlich, doch ohne dass es kneift, und mit genug Platz für Wohlständler mit Buddha-Format.
Bild: Angelika Emmerling
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Reihensechszylinder mit 170 PS.
Bild: Angelika Emmerling
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Das Reserverad logiert ab 2. September 1964 liegend im Kofferraum.
Bild: Angelika Emmerling
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Er ist technisch konventionell, aber schön. Viele wollen ihn deshalb unbedingt haben – der große Stern im Grill nimmt bei luftigem Roadster-Fahrspaß die Angst vor Kapriolen.
Bild: Angelika Emmerling
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Gut geführt: Kaum Seitenneigung zeigt der Porsche 911 S 2.2 Targa bei der Hatz durch die Hütchen-Gassen. Der Spitzen-Elfer von 1970 reagiert folgsam auf Richtungsänderungen, verglichen mit der komfortbetonten, leicht diffusen SL-Lenkung.
Bild: Angelika Emmerling
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Das Plus an Reisekomfort gegenüber dem 280 SL beschränkt sich auf das geringe Geräuschniveau bei Autobahn-Richt-Geschwindigkeit (Fünfgang!) und eine feste Heckscheibe, die Zugluft reduziert.
Bild: Angelika Emmerling
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Fünf Rundinstrumente stechen aus der Schwärze des Cockpits hervor.
Bild: Angelika Emmerling
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Sechszylinder-Boxer Motor mit 180 PS und 2195 ccm Hubraum.
Bild: Angelika Emmerling
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Auch ein mittelprächtiger Porsche 911 fährt zuverlässig – in die Werkstatt. Fragt sich, wer dabei lauter heult. Der Besitzer, wenn er die Zeche zahlt, oder die Gebetsmühle, die wir auch hier wieder anwerfen: Finger weg von Elfern mit unbekannter Service-Historie oder aufgehübschten Reimporten aus den Staaten!
Bild: Angelika Emmerling
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Verdeck-Vergleich: Der 280 SL brilliert im Mützen-Test: In Sekunden ist die Kapuze entriegelt, zurückgeklappt und unter der Abdeckung verstaut. Das Dachmittelteil des Targa abzunehmen und zu verstauen ist deutlich fummeliger, so cool er auch aussieht.
Bild: Angelika Emmerling
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Der Fahrspaß gibt den Ausschlag für den Porsche-Sieg. Der 911 ist minimal unkomfortabler, meistert den Alltag aber fast so gut wie die Pagode – 2:0 für Porsche.
Bild: Angelika Emmerling
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Apfel gegen Birne mit überraschenden Ergebnissen: Auf der Teststrecke liefern sich die Mercedes S-Klasse von 1975 und der Porsche 911 T von 1972 ein beinhartes Duell
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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200 PS aus einem kurzhubigen V8 mit 3,5 Litern und das seltene Schaltgetriebe machen den W 116 von 1975 zum schnellen Auto.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Der Benz fühlt sich nicht schwer an, weil er beinahe leicht ist. 1725 Kilo für eine ausgewachsene S-Klasse – das ist weniger als gedacht. Und das trotz dicken Wohlstandshinterns und des ganzen Chrom-Lamettas mit doppelten Stoßstangen.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Kunststofflenkrad, manuelle Viergangschaltung, Kurbelfenster und Sitze in Kunstleder-Stoff-Kombination. Erstaunlich, wie wenige Schalter mal in einer S-Klasse genügten.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Der 3,5-Liter-V8 mit elektronischer Benzineinspritzung ist extrem drehfreudig und lebendig. Noch frei von Abgasbeschränkungen leistete er im Jahr 1975 200 PS. Damit war er König der Autobahnen.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Der Mercedes W 116 stammt aus einer Epoche, in der Rosten als Kavaliersdelikt galt, weil das alle taten. Daher dem Wagen vorm Kauf unbedingt an die Wäsche gehen und stochern. Wer die sportliche Seite der S-Klasse kennenlernen will, sollte nach einem der seltenen Handschalter fahnden.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Nur 130 PS im schlichten Einstiegs- Elfer (F-Modell) von 1972, trotzdem liefert er perfektes Porsche-Feeling.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Größtes Plus: Er ist ein Porsche mit dem Motor am korrekten Fleck. Im Grunde ist der T der perfekte Elfer der Frühzeit, denn er ist ein zahmes Tier. Der Boxer im Heck singt sonor und ließe sich dank der Verdichtung von 7,5:1 wahrscheinlich sogar mit Rasierwasser betreiben.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Klassischer geht’s nicht: die unverschnörkelte Form, die Ferdinand Alexander Porsche zugeschrieben wird, aufgewertet mit den vollständigen S-Armaturen und dem Werks-Kassettenspieler.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Im Heck posaunt der 2,4 Liter große Boxer-Sechszylinder, gefüttert von zwei Dreifachvergasern und Normalbenzin. Ergebnis: 130 PS.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Die S-Klasse ist Komfortkönig und Platzhirsch. Dass sie nur geradeaus kann, nützt dem teuren Elfer auch nix: Mercedes verkürzt auf 1:2.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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In den 80ern trugen Porsche 944 S und Mercedes 190 E 2.3-16 rennsporterprobte Vierventiltechnik in die Mitte der Gesellschaft – jeder auf seine Weise. Wer ist der Sportlichere, das Coupé oder die Limousine?
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Die Mercedes 190 E 2.3-16 Limousine. Spoiler und Schürzen am biederen Baby-Benz erheben sportlichen Anspruch. Dank dem 16V-Motor wird keine Lachnummer daraus.
Bild: Roman Raetzke
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An der Entwicklung des 185 PS starken DOHC-Motors für den 190 E 2.3-16 war Cosworth beteiligt, Sperrdifferenzial, vier Einzelsitze und Zusatzinstrumente sind auch drin. Auf einmal, das verstört viele Kunden, darf ein Mercedes ab Werk Spoiler, Schürzen und Schwellerblenden tragen.
Bild: Roman Raetzke
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Blauschwarz-Metallic, eine von zwei Farben, die für den 2.3-16 angeboten wurden. Das mit Uhren, Anzeigen, Schaltern und Reglern vollgestopfte Cockpit wirkt unaufgeräumt, verströmt aber ...
Bild: Roman Raetzke
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... im Zusammenspiel mit Sportsesseln auf allen vier Plätzen massig Zeitgeist.
Bild: Roman Raetzke
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Das drehfreudige DOHC-Triebwerk (Cosworth entwickelte mit!) sieht nach Rennsport aus.
Bild: Sven Krieger
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Ist das H-Kennzeichen bald erreicht, spricht nüchtern betrachtet nichts mehr gegen den Kauf eines 190 E 2.3-16. Er ist ein Meilenstein der Mercedes-Geschichte, somit ein Klassiker in jungen Jahren – aber einer, der kein Vermögen kostet.
Bild: Roman Raetzke
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Das Porsche 944 S Coupé. Die Grundform des Transaxle-Typs ist vom kleineren 924 bekannt. Im 944 S kommt bei Porsches Vierzylindermodellen zum ersten Mal Vierventiltechnik zum Einsatz.
Bild: Roman Raetzke
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Der Porsche, ausgerechnet, reagiert weniger leichtfüßig, ist aber dafür komfortabler. In der Ruhe liegt seine Kraft. Er liegt satt und gelassen und bleibt unendlich lange neutral. Bei so viel Souveränität kommt der kleine Stuttgarter Nachbar nicht mit.
Bild: Roman Raetzke
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Innen ist alles schwarz und kühl und reduziert, allerdings stecken hier viele Extras drin: Z.B. ein Tempostat
Bild: Roman Raetzke
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Typisch: die Handbremse links.
Bild: Roman Raetzke
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Die 944-Form besteht seit 1982, ab 1987 spielt vorn Vierventil-Musik. 190 PS holt der massige Vierzylinder aus 2,5 Liter Hubraum.
Bild: Roman Raetzke
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Der seltene und technisch interessante 944 S teilt die Tugenden der anderen 944-Modelle mit Saugmotor: hochwertige Machart, langlebige Technik, exzellentes Fahrverhalten, sparsamer Antrieb. Im Vergleich zum deutlich unpraktischeren und weniger komfortablen 911 ist der Transaxle-Porsche in seinen Eigenschaften und beim Preis krass unterbewertet und schon deshalb unbedingt empfehlenswert.
Bild: Roman Raetzke
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Mehr als zehn Jahre fuhr unser Tester Jan Henrik Muche Porsche 944 im Alltag, und trotzdem sagt er mit Freude: Der Mercedes gewinnt! Einfach deshalb, weil der 2.3-16 neben viel 80er-Jahre-Gefühl bei Bedarf auch vier Personen transportiert. Und sich aufgrund seines herrlichen Motors dabei wie ein Sportwagen anfühlt. Der 944 S ist erwachsener, wertiger, weniger polarisierend, besitzt Porsche-Autorität. Aber auch die 16V-Technik ändert nichts am ausgeglichenen Charakter eines GT.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Die Überraschung: Limousine schlägt Sportler, nur beim Image liegt der Porsche vor dem Baby-Benz. Mercedes’ zweiter Triumph – Gleichstand!
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Mit seinem ingeniösen Variodach stahl der SLK dem Boxster schon vor 18 Jahren die Schau. Ob’s beim Mercedes auch im Alter besser klappt, zeigt unser Vergleich.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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1996 ist der SLK mit seinem "Variodach" der unangefochtene Star vor den Eiscafés der Republik. Klappdach-Cabrios wie der Peugeot Eclipse von 1934 oder die amerikanischen Ford Skyliner mit ihren "retractable hardtops" aus den 50ern sind längst vergessen. Und da er – anders als kurz darauf die A-Klasse – nordisches Großwild nicht nur sicher, sondern sogar mit Genuss umkurvt, fliegt manchem altgedienten Markenfan vor Überraschung der Hut von der Ablage.
Bild: Christian Bittmann
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Herrlich, wie druckvoll sich der Mercedes von Kurve zu Kurve schlenzt und wie er Steigungen einebnet, als seien sie eine topografische Fata Morgana. Schnell sein ist jedoch nicht alles. Beim Kurvenwedeln schimmert durch, dass die Kugelumlauflenkung des SLK das Licht der Welt in einer braven Limousine erblickte, nämlich in der C-Klasse.
Bild: Christian Bittmann
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Elfenbeinfarbene Zifferblätter und Dekor in Carbon-Optik: Mit dem SLK pirscht sich Mercedes erstmals näher an die Mode heran als auf Rufweite.
Bild: Christian Bittmann
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Der Vierzylinder hat mächtig Feuer unterm rot lackierten Kerzendeckel, sein Eaton-Kompressor schaufelt pro Minute bis zu 1035 Liter Druckluft in die Brennräume.
Bild: Christian Bittmann
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Das Variodach liegt in geöffnetem Zustand im oberen Teil des Kofferraums, von 348 Litern bleiben dann noch 145 übrig.
Bild: Christian Bittmann
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Einem offenen Mercedes ist der Klassiker-Status in die Wiege gelegt, da macht der R 170 keine Ausnahme, obwohl er von 1996 bis 2004 über 311.000-mal gebaut wurde. Fahrspaß gibt es reichlich, Youngtimer-Feeling hingegen kaum, dazu sind die Autos noch zu neu.
Bild: Christian Bittmann
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Scheinwerfer im Spiegelei-Look nehmen die Optik des neuen 911 vorweg, der 1997 erscheint. Neutrales Handling und sensible Lenkreaktionen lassen den echten Sportwagen erkennen.
Bild: Christian Bittmann
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Der – in Kauf und Unterhalt deutlich teurere – Boxster kann vor allem eins: kompetent fahren. Zum Sieg reicht das nicht. Aber die Frage, ob er ein echter Porsche sei, wäre damit beantwortet.
Bild: Christian Bittmann
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Zündschloss links und Tourenzähler in der Mitte, doch mit verschachtelten Instrumenten und elliptischen Knöpfen tun die Porsche-Fans sich anfangs schwer.
Bild: Christian Bittmann
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Der Motor ist von oben nicht zu sehen. Öl und Kühlwasser werden über Stutzen im hinteren der beiden Kofferräume nachgefüllt, alles weitere ist ein Fall für die Serviceklappe hinter den Sitzen oder für die Hebebühne.
Bild: Christian Bittmann
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Der SLK brachte Mitte der 90er frischen Wind in die Klasse der Spaßautos. Mutiger Look und technische Delikatessen wie Klappdach und Kompressormotor machten ihn begehrenswert. Den Spagat zwischen Sport und Alltag meistert er auch nach fast 20 Jahren perfekt. Der – in Kauf und Unterhalt deutlich teurere – Boxster dagegen kann vor allem eins: kompetent fahren. Zum Sieg reicht das nicht. Aber die Frage, ob er ein echter Porsche sei, wäre damit beantwortet.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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Der Boxster kurvt talentierter, ein Langweiler ist aber auch der SLK nicht. Ganzjahrestauglich und günstiger, bringt er Mercedes in Führung: 3:2.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
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W 116, 911, SLK, Boxster und wie sie sonst noch heißen: alles Kinderkram! Wer es auf die harte Tour mag, muss aufsitzen – Abmarsch mit Mercedes Unimog 2010 gegen Porsche 597 Jagdwagen.
Bild: Markus Heimbach
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Unimog 2010: 66 Jahre gibt es das Universal-Motor-Gerät schon. Dieses 1951er Modell ist noch ganz nah am Ur-Entwurf.
Bild: Markus Heimbach
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Das Dach der Fahrerkabine lässt sich runterklappen.
Bild: Markus Heimbach
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Seine Bodenfreiheit beträgt extreme 38 Zentimeter. Der Fahrerplatz sieht aus, als hätte ihn ein Dorfschmied entworfen.
Bild: Markus Heimbach
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Tankanzeige im Cockpit? Nix da! Wie viel Diesel im Tank ist, verrät ein massiver Messstab.
Bild: Markus Heimbach
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Der Vorkammer-Diesel schafft 25 PS.
Bild: Markus Heimbach
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Mit dem Hebel auf dem Kardantunnel wird der Vorderradantrieb zugeschaltet.
Bild: Markus Heimbach
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Porsche 597: Der sogenannte Jagdwagen (hier ein 1957er Modell) war der erste Allradler, der den glorreichen Namen Porsche tragen durfte.
Bild: Markus Heimbach
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Die Steigfähigkeit liegt bei satten 65 Prozent. Auch bei vorgeklapptem Verdeck tobt innen ein Orkan.
Bild: Markus Heimbach
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Hinterm Lenkrad gibt’s ein bisschen Pkw-Flair.
Bild: Markus Heimbach
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Der 50-PS-Boxer im Heck basiert auf dem des 356, unterscheidet sich aber in Details: Beispiele sind der Zenith-Geländevergaser, die wasserdichte Verteilerkappe, zahmere Steuerzeiten und eine geringere Verdichtung.
Bild: Markus Heimbach
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Seien wir ehrlich: Im Grunde lässt sich unser pauschales Punkteschema gar nicht auf Unimog und Jagdwagen anwenden. Trotzdem ist das Ergebnis interessant, weil es zeigt, wie unterschiedlich die beiden Fahrzeuge sind. Wo der Unimog Punkte sammelt, fällt der Jagdwagen zurück und umgekehrt. Am Ende springt unterm Strich ein Vorsprung für den Porsche heraus. Aber machen wir uns nichts vor: Einen Gewinner gibt es in diesem Vergleich nicht. Sondern zwei.
Bild: Markus Heimbach
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Der zu Lebzeiten verhinderte Krieger kämpft den Unimog erfolgreich nieder. Dadurch rettet der Jagdwagen Porsche das finale Unentschieden.
Bild: Markus Heimbach
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Jetzt heißt es jeder gegen jeden: Mercedes 300 Cabrio: Genüsslich cruisen, eigentlich Mercedes-Domäne, kann hier der ...
Bild: Werk
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... Porsche besser. Das 124-Cabrio kommt 1991 mit hochtourigem Vierventil Sechszylinder (drei Liter, 220 PS). Der 240 PS starke 968 fährt mit gleichem Hubraum, aber nur vier Töpfen lässiger. Wer damals einen der beiden kauft, lebt finanziell auf der Sonnenseite. Preise: knapp 100.000 Mark.
Bild: Markus Heimbach / AUTO BILD
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Coupé für Connaisseure: Ein Elfer mit Automatik? Undenkbar, Anfang der 70er-Jahre. Doch immerhin: Für einen Tausender extra schickt Porsche den Kupplungsfuß in Rente – so viel Bequemlichkeit darf damals auch in einem Sportwagen schon sein. Zur Mercedes-Alternative wird das Heckmotor-Coupé ...
Bild: Werk
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... damit noch lange nicht. Der gleich starke 250 C (130 PS) fährt viieeeel gemütlicher.
Bild: Werk
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Zweitürer für Zaghafte: Die 30.000-Mark-Coupés von 1980 könnten verschiedener kaum sein: hier der gediegene Gleiter für Graumelierte, schwermetallen in Qualität und Fahrgefühl...
Bild: Kai-Uwe Knoth
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... da die flotte, leichtfüßige Flunder in Transaxle-Bauart (Motor vorn, Getriebe hinten). Der C 123 ist ein Benz wie aus dem Bilderbuch, der 924 als erster Frontmotor-Porsche ein erst heute wertgeschätzter Revoluzzer.
Bild: Werk
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Kraftwagen für Kenner: 1990 sind sie in Zuffenhausen froh, dass es Mercedes gibt: Der 500 E lastet – quasi als Nachbarschaftshilfe – die Porsche-Bänder aus, als sich die hauseigenen Sportwagen schwach verkaufen. Gefahr droht kaum: Viertürer baut ...
Bild: Christian Bittmann
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... Porsche noch nicht. Und wer auf den 928 abfährt, würde nie ein Taxi kaufen – auch keins mit 326 PS.
Bild: Christian Bittmann
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Fünfliter für Feinschmecker: Hier trägt den Spoiler mal der Benz und nicht der Porsche: Mit Gummilippe, Leichtbauteilen und mehr Hubraum täuscht der C 107 ab 1977 den Sportler vor.
Bild: Sven Krieger
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Der gleich starke 928 (240 PS) versucht sich mit Automatik derweil im Komfortfach.
Bild: Götz von Sternenfels
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Leistung für Liebhaber: Die PS-Zahlen schießen 1993 in den Himmel: 394 holt Mercedes aus zwölf Töpfen und sechs Litern ...
Bild: Werk
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... Porsche presst per Turbo 360 aus dem Boxer des 964. Doch der Elfer ist ’ne halbe Tonne leichter, geht 280 statt 250 km/h.
Bild: Werk
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Eleganz für Eliten: Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber ist der 928 wirklich eine "Bulette ohne Arsch und Gesicht"? Was Colani vom ...
Bild: Thomas Ruddies
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... C 126 hielt, wissen wir nicht. Fest steht aber: Das Stern-Coupé sitzt wie ein edles Sacco. Feines Tuch hat 1985 seinen Preis: Mit 133.608 Mark ist der Benz gut 25 Prozent teurer als der Porsche.
Bild: Christian Bittmann
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Power für’n Bauer: Als Mercedes anfängt zu pflügen, hat sich Porsche längst vom Acker gemacht. Der rote Schlepper (12 bis 50 PS), heute Kult in Trecker-Kreisen, läuft bis 1963. Erst zehn Jahre später ...
Bild: Angelika Emmerling
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... rollt der MB Trac aus der Unimog-Fabrik in Gaggenau. Seine Leistung klettert bis zum Ende der Bauzeit (1993) von 65 auf 180 PS. Hier ein Vergleichstest der wilden Reihensechser.
Bild: Angelika Emmerling