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Porsche-Museum: Sportwagen-Sammlung in Zuffenhausen

Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Seit über 60 Jahren baut Porsche schnelle Autos, seit 2009 zeigt der Sportwagenbauer seine schönsten und wichtigsten Mobile im Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen.
Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
In dem spektakulären Gebäude zeigt Porsche faszinierende Exponate und hat damit eine eigene Hall of Fame, ein Walhalla der unsterblichen Helden der Piste.
Bild: AUTO BILD / Andreas Lindlahr
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Porsche in höchster Dosis: In der riesigen Box sind rund 80 berühmte Fahrzeuge ausgestellt, jedes für sich ein Unikat, das automobile Geschichte schrieb.Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Götterdämmerung: Wenn es dunkelt, scheint der kantige Bau, der auf drei wuchtigen Stahlträgern ruht, abzuheben. Verantwortlich für den kühnen Entwurf war das Wiener Büros Delugan Meissl. Volumen: rund 100 Millionen Euro.Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Gewagtes Kräftespiel: Allein der leere Korpus wiegt 35.000 Tonnen.
Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.eum in Stuttgart-Zuffenhausen.
Noble Garage: Seit 2009 ist das Porsche-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Besucher erwartet kein Erlebnisklamauk, sondern ein Kunstwerk an sich, das angefüllt ist mit Schätzen der Ingenieurs- und Designkunst.
Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Hereinspaziert, bitteschön: Wie eine Himmelsleiter führt eine elegant geschwungene Rolltreppe hinaus in den automobilen Olymp. Hochgefühl, wir kommen!Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Eintritt ins Porsche-Paradies. Oder so ähnlich. Schon der erste scheue Rundumblick bleibt hängen am bunten Rennkleid der vielen legendären Racer.
Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
Oft sind Museen Verwahranstalten für Gestriges. Dieses nicht. Dass ein Porsche keinen Staub ansetzen darf, erfährt der Besucher bereits im Foyer: Sein Blick fällt durch breite Schaufenster in eine Werkstatt, wo Könner an Motorsport-Preziosen wie 908 oder 917 schrauben. Das ist der Kern des Konzepts.Bild: Werk
Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet am 31. Januar 2009.
"Sie fahren beinahe alle", sagt Klaus Bischof, Chef des rollenden Museums, über die rund 80 gezeigten Exponate. Der erste Eindruck überwältigt: Es gibt zwar verschiedene Ebenen, aber nur einen Raum.Bild: Werk
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Durch den ganzen langen "Flieger", wie die Porsche-Mitarbeiter das Bauwerk inoffiziell nennen, fällt der Blick, ein dickes Plus für die Orientierung. Überraschungen gibt es dennoch genug.Bild: Werk
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So empfängt kein Ur-356 den Besucher, wie mancher vermuten dürfte. Nein, hier wartet eine nackte, aluglänzende Stromlinien-Karosserie. Sie zeigt den Typ 64, der als Berlin-Rom-Wagen bekannt wurde. Von dem Versuchsträgergab es nur drei Exemplare, dann kam der Krieg.Bild: Werk
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Leichtbau war schon lange eine Porsche-Spezialität. Anfang der Siebziger steigerte Porsche kontinuierlich die Motorleistung: Bis zu 1200 PS stark sind die Porsche 917. Aus seiner Turbo-Renntechnik entwickelte Porsche den ersten 911 Turbo.Bild: Werk
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So schlagen die Herzen: In einer kleinen Motorengalerie stellt Porsche Delikatessen vor. Darunter Formel-1-Motoren – der Achtzylinder-Boxer von 1962 (rechts) und der TAG-Turbo-V6 (Mitte) aus den Achtzigern.Bild: Werk
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Motorsport erzeugt immer große Gefühle. Das gilt für Niederlagen, erst recht für Siege. Bislang fuhr über 28.000 Mal ein Porsche als Erster über eine Ziellinie. Im Museum erinnern 150 Pokale an die Leidenschaft der Ingenieure, Mechaniker und Piloten.Bild: Werk
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Urvater aller Porsche-Sportwagen: Den Prototyp 356/2 baute Ferry Porsche noch im österreichischen Gmunden, Motor und Chassis stammten vom Volkswagen. 1949 präsentierte der Handwerksbetrieb den 40-PS-Sportwagen auf dem Genfer Automobilsalon.Bild: Werk
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Auch rot, auch Porsche, nur nicht ganz so schnell: In den 50er und 60er Jahren entwickelte Porsche auch Traktoren, die heute unter Schlepperfreunden einen ähnlichen Ruf genießen wie die Sportwagen in der Autoszene. Wie erfreulich, dass Porsche sich der kleinen Bauernfreunde mit dem Dieselmotor nicht schämt.Bild: Werk
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Porsche gibt Gas: Überall stand Porsche am Start. 1961 stiegen die Schwaben sogar in die Formel 1 ein, 1962 gewann Dan Gurney im neuen Porsche 804 (zweiter von links) den Grand Prix von Frankreich – es sollte der letzte Sieg eines komplett in Deutschland konstruierten Formel-1-Wagens bleiben.Bild: Werk
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Überflieger: Ein Rennwagen Typ 956 C Coupé hängt mitten im Museum von der Decke. Theoretisch ist das auch ohne Befestigung möglich - denn sofern der Bolide mindestens 321,4 km/h schnell fährt, saugt er sich am Boden förmlich fest.Bild: Werk
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Weglassen ist eine Kunst. Porsche bewies das 1968 mit dem 908 Kurzheck-Coupé: Seine extrem dünn laminierte Kunststoff-Karosserie lässt von innen sogar Licht durchschimmern. Dass sie nicht mehr als 130 Kilogramm wiegt, beweist die Hülle im Museum: Sie hängt an vier Waagen. Und ist schön wie eine Skulptur.Bild: Werk
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Automobiler Querschnitt: Wortwörtlich einmalige Einblicke gewährt Porsche seinen Jüngern im Museum; hier den durch einen aktuellen 911er mitsamt Motor.Bild: Werk
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Einmillionster Porsche: 1996 rollte nicht nur der erste Boxster, sondern auch dieser 911 Carrera vom Band – es war der einmillionste Porsche. Ferry Porsche übergab ihn an die baden-württembergische Autobahnpolizei. Die hat ihn sichtlich gut gepflegt.Bild: Werk
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Schnell zu sein, ist Voraussetzung. Doch es genügt nicht: Wer bei den 24 Stunden von Le Mans gewinnen will, braucht auch robuste Autos. Porsche hat bis heute 16 Gesamtsiege errungen, mit höchst unterschiedlichen Konzepten.Bild: Werk
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So blickt man in diese Vitrine für die an Schätzen so reiche Firmengeschichte. Hier gibt es keinen Erlebnisklamauk. Nur Porsche in hoher Dosis. Oft sind Museen Verwahranstalten für Gestriges. Dieses nicht.Bild: Werk
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Der Begriff des "Rollenden Museums" ist keine Phrase: Die vierrädrigen Rentner sind höchst aktiv, mal geht der eine auf Reisen, mal der andere. Im Laufe des nächsten Jahres wird beispielsweise der 550 A Spyder an der Mille Miglia teilnehmen und den 356 Carrera Abarth GTL verschlägt es zur Classic Adelaide bis nach Australien.Bild: Werk
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Wer als Besucher Pech hat, findet vielleicht nur einen Zettel am leeren Platz: "Bin beim Rennen." Wer Glück hat, hört noch ein leises Knistern vom letzten Einsatz. Gut so. Für den ewigen Ruhestand sind sie hier alle viel zu wild.Bild: Werk