Aufbruch in die Hauptstadt: Morgens um acht Uhr starten die ersten Teilnehmer von Göhren-Lebbin zur letzten Etappe nach Berlin. Im Bild: Mercedes-Benz 300 S Cabriolet A.
Perfekt gerüstet: Die Straßenverhältnisse sind nicht immer optimal, doch das Trabant-Fahrwerk mit großzügiger Bodenfreiheit trotzt Schlaglöchern und Kopfsteinpflaster.
Fahrer tief liegender Sportwagen müssen auf einigen Strecken besonders achtsam sein, damit ihr Schmuckstück nicht aufsetzt. Im Bild: ein exotischer Jensen C-V8 Mk III.
Immer schön cool bleiben: Der Opel Diplomat von Schauspieler Ralph Herforth (links) leidet kurzfristig unter einem undichten Kühler. Opel-Techniker reparieren ihn mit einer Brötchenhälfte! Danach zeigen sich sowohl Schauspieler als auch Kraftwagen von der coolen Seite.
Mr. Tagesschau grinst zufrieden: Sein Austin Healey läuft prächtig, das Wetter könnte besser nicht sein, die Route ist traumhaft.
Der kopfsteingepflasterte Marktplatz in Neustrelitz bietet ein herrliche Kulisse für die Klassiker. Im Bild: Jaguar E-Type Series II.
Publikumsmagnet: Auf dem Marktplatz in Neustrelitz haben sich zahlreiche Zuschauer versammelt, um die Oldies zu sehen und zu fotografieren.
Cuore sportivo: Der handliche und leichte Alfa Romeo Giulia Spider ist für die Route der Rallye wie geschaffen. Unglaublich, wie sexy ein Vierzylinder klingen kann!
300 springende Pferde: Der Ferrari 330 GT aus dem Jahr 1965 gehört auch heute noch zu den ganz Schnellen auf der Straße.
"Hast du den gesehen? Ist das ein Aston Martin?" fragen sich viele, die den Jensen C-V8 Mk III bestaunen. In Deutschland ist die englische Edelschmiede nicht sehr bekannt.
Besiegelt: Die Fahrer des Skoda Octavia bekommen an der Durchfahrtkontrolle in Neustrelitz einen Stempel in ihre Bordkarte.
Gut zuhören: Besonders interessant sind die Infos zu jedem Oldie, die der AvD per Lautsprecher durchgibt.
Die Arme werden nicht müde: Die Zuschauer jubeln den Rallyefahrern zu – egal, wie alt es ist.
Bad in der Menge: Auch in Templin müssen die Fahrzeuge auf den Marktplatz fahren, um den begehrten Stempel der Durchfahrtskontrolle zu erhalten.
Straßenszene der frühen 80er Jahre? Könnte fast sein! Der Mix aus allen Marken, Typen und Baujahren macht die Rallye zu einem stimmungsvollen Erlebnis.
Cabriofahrer wieder glücklich: Bei rund 23 Grad und Sonne streichelt der Wind angenehm durchs Cockpit. Der Regen vom Vortag ist vergessen.
Abgehobenes Spektakel: Der einzige noch fliegende Rosinenbomber, eine Douglas DC-3 von 1944, zeigt am Rallye-Samstag, was noch in ihm steckt.
Die Crew der Douglas landet auf der größten Landebahn Europas am Driving Center Groß Dölln, einem ehemaligen russischen Militärflughafen.
Renn-Profi Bernd Schneider nimmt Platz im Cockpit eines Mercedes W 196 R, bekannt als "Silberpfeil".
Einen eigenen Anlasser hat der Silberpfeil nicht. Entweder anschieben oder den externen Anlasser anschließen. Sobald der Reihenachtzylinder des legendären Mercedes W 196 R brüllt, bebt der Asphalt unter den Füßen!
Unwiderstehlich: Wenn 187 Oldtimer, zwei historische Rennwagen und ein Rosinenbomber zusammenkommen, lockt das auch Katarina Witt. Hier im Gespräch mit Bernd Schneider.
Fahrunterricht: Wie fühlt es sich an, in einem 50 Jahre alten Rennwagen zu sitzen? Katarina Witt scheint es zu gefallen!
Bernd Schneider erklärt der ehemaligen Eisprinzessin die Bedienung des Kult-Mercedes.
Alles klar, sogar ein Schminkspiegel ist an Bord! Dann kann es ja auf die Rennpiste gehen ...
Nein, lieber nicht! Katarina Witt bevorzugt einen Pagoden-SL für die nächste Rallye-Etappe, das Steuer des W 196 R überlässt sie Bernd Schneider.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg Mercedes 1954 wieder in den Grand-Prix-Sport ein. Das Reglement schrieb eine Begrenzung auf 2,5 Liter Hubraum ohne Aufladung vor. Heraus kam ein außergewöhnliches Fahrzeug mit Benzindirekteinspritzung und desmodromischer Ventilsteuerung.
Dem Mercedes-Silberpfeil setzt der Auto Union Rennwagen Typ A von 1934 noch die akustische Krone auf.
Sechzehn per Roots-Gebläse aufgeladene Zylinder hämmern ein infernalisches Konzert auf den brennenden Asphalt.
"Bergkönig" Hans Stuck gewann 1934 den Großen Preis von Deutschland mit dem Auto-Union-Silberpfeil.
Auf Tuchfühlung: Ganz nah ran an den Schreihals der Auto Union.
Von Auto Union zu Audi: Auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Militärflughafens darf der Gasfuß ruhig mal etwas schwerer werden. Gegen die 306 PS des Audi Sport Quattro (links) tritt Till Demtrøder im Audi Quattro mit 200 PS an.
Was macht mehr Spaß als Quattro fahren? Quattro auf der abgesperrten Landebahn fahren! Till Demtrøder gefällt es sichtlich.
"Hm, fahren wir auf Sieg oder auf Spaß?" fragt Till Demtrøder seinen Co-Piloten Bernhard Weinbacher. Ein Blick ins Roadbook zahlt sich in beiden Fällen aus!
Nur Fliegen ist schöner: Die zweimotorige Douglas DC-3 fliegt noch einige Runden über das Gelände des Driving-Centers in Groß Dölln, bevor sie am Horizont verschwindet.
Fast so schnell wie die Douglas in der Luft ist der Porsche 928 auf dem Boden. Ziel in Berlin erreicht!
Ein Bayer in Berlin: Der BMW 502 bahnt sich seinen Weg durchs Ziel-Publikum.
Feierlicher Empfang: Am Axel-Springer-Gebäude in Berlin warten viele Zuschauer, die den Rallye-Finalisten zujubeln. Im Bild: ein Glas V8.
Schauspieler Peter Lohmeyer überquert die Zielgerade mit einem VW T1.
Hurra, angekommen! Mike Giesche (links) und Thomas Plüschke durchfahren das Ziel mit ihrem BMW 1600-2 Cabriolet. Und das höchst erfolgreich: Sie gewannen die Tageswertung vom Samstag!
Viel wichtiger als Platzierungen? Der Fahrspaß während der Rallye. Wir sehen uns 2010!
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