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Risse schweißen und Gewinde reparieren mit dem Laser

Mit dem Laser einen Riss schweißen
In den Werkstätten kennt das Verfahren niemand, obwohl es seit Jahrzehnten existiert. Denn außerhalb der industriellen Fertigung scheint es bislang zu teuer, zu aufwendig, zu anspruchsvoll. Da ist in der Tat etwas dran – auf der anderen Seite
bietet es jedoch Vorteile, die überzeugen. Zum Beispiel die Tatsache, dass ein Verzug durch Hitze kein Thema ist. Oder dass ein Laser aus großer Entfernung schweißen kann. Also dort, wo eine Standard-Elektrode nicht hinkommt.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
So sieht es aus, unser Problem: ein Riss, der ein Gehäuse aus Aluguss schwächt. Er wird ausgefräst, weil nur so ein sicheres Durchschweißen gewährleistet ist.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Das ist keine medizintechnische Versuchsanstalt, sondern ein Laser-Schweißgerät. Bevor es losgeht, wird eine Schweißprobe gemacht. Allein sechs Parameter sind einzustellen.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Selbst angelegte Datenbanken liefern dafür viele Informationen, doch das Wichtigste geht nur von Hand: Der Bediener führt den Laser ebenso wie den speziellen Schweißdraht.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Ein Laser schweißt nur schmale Raupen – eine liegt neben der anderen. Bei Rissen muss zudem Schicht für Schicht aufgebaut werden. Das kostet teure Arbeitszeit.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Nach dem Schweißen ist vor dem Schweißen: Am Rande der Raupe blitzen Poren im Guss durch. Nun muss wieder geschliffen werden – und nachgeschweißt.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Poren treten immer auf, wenn der Guss nicht homogen ist – es sind also eingebaute Fehlerquellen. Doch meist lässt sich ein Weg finden, den Riss sicher zu schließen.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Nächstes Objekt, ein Riss in einem Grauguss-Motor. Lasergeschweißte Nähte schließen ihn. Das Material ist schwieriger zu schweißen als Alu.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Noch ein Beispiel: Eine haarfeine Raupe rettet diesen Grauguss-Krümmer vor dem Schrott-Container. Auch hier hängt die Arbeitszeit und damit der Preis sehr davon ab, wie gut sich das alte Gussmaterial schweißen lässt.
Bild: von Sternenfels
Mit dem Laser einen Riss schweißen
Das tat weh: Beim Anziehen platzte das halbe Gewinde aus diesem Gehäuse. Zum Aufbauen eignen sich verschiedene Schweißverfahren.
Bild: von Sternenfels
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Hier kommt ein Hybrid-Laser zum Einsatz, der Laser- mit WIG-Techniken (Wolfram-Inertgasschweißen) kombiniert. Das Gerät eignet sich besonders zum Aufmodellieren von Material.
Bild: von Sternenfels
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Raupe um Raupe wächst das Gehäuse, in das später das neue Gewinde geschnitten wird. Der Laser schweißt, ohne den Aluguss mit zu viel Hitze zu belasten.
Bild: von Sternenfels
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Noch sieht es nicht schön aus, doch es wird halten. Für die weitere Bearbeitung ist nicht mehr der Schweißer verantwortlich, sondern der Motorenbauer.
Bild: von Sternenfels