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So erkennt man gefälschte Carrera RS 2.7

Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Der Porsche Carrera RS 2.7 ist ein Rennwagen mit Straßenzulassung. Und höchst selten: Nur 1580 Stück wurden gebaut. Um einen Serien-911 auf den RS-Look zu trimmen, sind drei optische Zutaten nötig: kultige Felgen im Fuchs-Design ...
Bild: Götz von Sternenfels
Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
... der charakteristische Heckbürzel, sowie der sportive Frontspoiler.
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Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Wie erkennt man einen echten RS. 2.7? Die lückenlose Historie ist schon mal ein gutes Zeichen, dazu gehören Belge von Inspektionen und die Namen der Vorbesitzer. Wichtig ist auch die Datenkarte des Autos. Ihr kann man die Fahrgestellnummer, die Motorisierung und den Original-Farbcode entnehmen.
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Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Die Echtheit der Fahrgestellnummer lässt sich durch Röntgen oder magnetoptische Resonanzverfahren verifizieren. Unter Fälschern ist es üblich, das Blech über der Fahrgestellnummer herunterzuschleifen und die eines echten RS 2.7 hineinzuschlagen.
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Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Das war beim Wagen von Frank Erhard geschehen, der seinen angeblich echten RS 2.7 Leichtbau 2013 für 490.000 Euro kaufte. Heute kosten originale Leichtbau-RS etwa das Doppelte, Nachbauten gut ein Viertel.
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Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Der Kult-Porsche bietet nicht nur maximales Image und Fahrspaß, sondern lohnt sich auch als Investment.
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Porsche 911 Sport Classic trifft Porsche Carrera RS 2.7
Wenn das Auto denn echt ist. Hier zeigt Frank Erhard die heikle Stelle: die neu eingeschlagene Fahrgestellnummer.
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Sie gehört zu einem Leichtbau-RS. Doch hier wurde sie nachträglich eingeschlagen.
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Radikale Prüfung im Detail: Um Fälschungen zu enttarnen, greifen Gutachter mitunter sogar zur Säge.
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Deutlich zu lesen ist die Nummer auf dem Getriebe: Doch die originale Typografie weicht von den hier verwendeten Schlagzahlen ab.
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Der Steg, auf dem die Motornummer sitzt, wurde abgeschliffen. Zudem soll die Nummer nicht zum Gehäuse passen. Im Fall des strittigen Porsche wurde im Mai 2017 vor dem Landgericht Arnsberg ein Ver­gleich geschlossen: Käufer und Verkäufer einigen sich auf Rückabwick­lung und eine Art Schaden­ersatz. Mit 750.000 Euro erhält der Käufer etwa ein Drittel mehr, als er 2013 bezahlte.
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Das sind die Kennzeichen des Originals: Lackierte Fuchs-Räder, Leichtbau, ...
Bild: AUTO BILD KLASSIK
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... und natürlich der Heckbürzel. So muss ein Porsche Carrera RS 2.7  aussehen.
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Der Sechszylinder-Boxer im Heck presst 210 PS aus 2,7 Litern. Das reicht für 245 km/h. In den Siebzigern gehörte man damit zu den Allerschnellsten.
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Beim Gepäckraum dagegen durften 911-Kunden seit jeher keine Ansprüche stellen. Auch das Cockpit des damaligen Über-Elfers ...Bild: AUTO BILD KLASSIK
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... war spartanisch eingerichte, um Gewicht zu sparen. Gegen Aufpreis bot Porsche allerdings ein Zusatzpaket, um Kunden nicht zu verschrecken.
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Wer dem RS die Sporen gab, konnte in 5,8 Sekunden auf Tempo 100 preschen. Und seine Finger dabei ins schlanke Lenkrad krallen.
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In den Siebzigern weit verbeitet: Schieberegler für Heizung und Lüftung. Kamen bei Porsche noch bis zum Start des 964 im Jahr 1988 zum Einsatz.Bild: AUTO BILD KLASSIK
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34.000 Mark kostete ein RS 1972, heute erzielt er Spitzenpreise. Geschätzter Wert für heutige Exemplare im Zustand 2 (Touring Variante): rund 510.000 Euro, Lightweights werden für über 900.000 Euro gehandelt.

Gebrauchtwagensuche: Porsche 911
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