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So grün ist sonst kein Ferrari

Ferrari F40 – Enzos letztes Opus
Für Ferrari-Enthusiasten gibt es nur drei Farben, die auf einen Sportwagen aus Maranello gehören: Rosso Corsa, klar. Schwarz und gelb gehen als Exoten gerade so durch. Jegliche Abweichung von dieser Farbenlehre kommt für viele einem Sakrileg gleich.
Ferrari F40 – Enzos letztes Opus
Doch glücklicherweise gibt es mutige Ferrari-Besitzer, die die ausgefahrenen Wege verlassen. Zu ihnen gehört Eugenio Amos, Besitzer des ...
Ferrari F40 – Enzos letztes Opus
... wohl einzigen grünen Ferrari F40. Um aufgebrachte Rot-Anhänger zu beruhigen: Ja, Verde Abertone ist eine Ferrari-Farbe, aber eine nur selten auf der Straße anzutreffende Lackierung. Um so erfreulicher, ...
Ferrari F40 – Enzos letztes Opus
... dass gerade ein F40, der nahezu immer nur in Rot über den Asphalt rollt, diese außergewöhnliche Pigmentierung bekam. Zahlreiche Mängel an der Karosse machten die Lackierung zu einer mehr als aufwendigen Arbeit, da sie teilweise aus Carbon, ...
Ferrari F40 – Enzos letztes Opus
... Aluminium und Kevlar besteht. Das Interieur würde ebenfalls überarbeitet und aufgefrischt. Cappuccino-farbenes Leder, wahrscheinlich auch ein Novum in einem F40, ziert das Gestühl des schnellen Italieners.
Ferrari F40
In den späten Achtzigern war er gleichzeitig Sensation, Zukunftsvision und Geldanlage, mittlerweile ist der Ferrari F40 drei Jahrzehnte alt. An Strahlkraft hat Enzos letztes großes Werk jedoch noch immer nichts eingebüßt.
Bild: Sven Krieger
Ferrari F40
Weder sein direkter Nachfolger F50 noch der überdesignte Staubsauger namens Enzo begeistern uns so sehr wie der puristische F40. Er betört heute noch immer als Gesamtkunstwerk.
Bild: Sven Krieger
Ferrari F40
Verwegen blickt der F40 aus seinen Klappscheinwerfern. Mit diesem Auto ist fliegen ist nicht schöner. Nur komfortabler.
Bild: Sven Krieger
Ferrari F40
Die Leistung streute bei Ferrari in der Regel deutlich nach oben. Nicht selten stemmt der zwangsbeatmete Dreiliter-V8 des Ferrari F40 auf dem Prüfstand mehr als 500 PS. Das Werk versprach nur 478.
Bild: Sven Krieger
Ferrari F40
Die gestauchte Zweckform mit dem – aerodynamisch bitter notwendigen – Henkel auf der Motorabdeckung stammt von Designer Pininfarina. Erstmals verwendete Ferrari für den dramatisch gestylten Body eine ultraleichte Kunststofflegierung wie in den Formel-1-Autos von Gerhard Berger und Michele Alboreto.
Bild: Sven Krieger
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Kinder der frühen 90er träumten davon, einmal hier sitzen zu dürfen, wo Askese und Enge herrschen.
Bild: Sven Krieger
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Fahren kann einen F40 grundsätzlich jeder, der es in den Innenraum schafft – der Spagat über den stählernen Rahmen verlangt ein gewisses Maß an Gelenkigkeit. Nicht original ist in diesem Exemplar das OMP-Lenkrad.
Bild: Sven Krieger
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Inzwischen vom Formel-1-Schaltpaddel ausgerottet: die offene Schaltkulisse zeigt uns, wie mechanische Ästhetik in ihrer Reinform auszusehen hat. Die fünf Vorwärtsgänge lassen sich präzise wählen, akustisch untermalt vom Ferrari-typischen "klack-klack".
Bild: Sven Krieger
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Der Achtzylinder versteckt sich mittschiffs unter Ansaugrohren und einem Paar Behr-Kühlern für die beiden IHI-Turbolader, die ihn mit bis zu 1,1 bar unter Druck setzen.
Bild: Sven Krieger
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Die Verwandtschaft des F40: Der Ferrari GTO Evoluzione stellt die Urversion dar. Der 650 PS-Renner ist sicher der seltenste der Familie: Nur fünf Exemplare entstanden 1987.
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Der F50 ist der direkte Nachfolger des F40. Er wurde von 1996 bis 1997 ganze 349-mal produziert, als offener Zweisitzer mit Formel-1-V12 und 520 PS. Die Zahl 50 wies auf das damalige Jubiläum des Unternehmens hin.
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Im Namen des Vaters: Der Ferrari Enzo Ferrari, Nachfolger des F 50 und natürlich benannt nach dem Firmengründer, war mit 355 km/h (660 PS) der bis dahin schnellste Ferrari mit Straßenzulassung. Zwischen 2002 und 2004 entstand eine Kleinserie von 400 Exemplaren.
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Jüngster Spross aus der Reihe der Ferrari-Legenden: der LaFerrari. Er kratzt an der 1000 PS Marke, fährt fast 350 km/h und ist auf 500 Coupés und 200 Aperta (bedeutet offen auf italienisch) limitiert. 2017 mutierte ein Aperta bei einer Auktion zum teuersten Ferrari des 21. Jahrhunderts. Er brachte rund 8,3 Millionen Euro.
Bild: Pieter E. Kamp ©2017 Courtesy of RM Sotheby's