Daewoo ist jetzt Chevrolet. Was sagen die Fans alter Amis dazu? Wir gingen auf Stimmenfang – beim Treffen der Hubraummonster. AUTO BILD-Redakteur Wolfgang Blaube und sein Freund, Leif Rohwedder, fuhren in einem Chevrolet Matiz vor.
Verstehen die Spaß? Mit dem Chevrolet Matiz zur Street Mag Show. Das große US-Car-Treffen fand in Hannover statt.
Um die Markenkollegen milde zu stimmen, erfährt der Chevy erst mal eine Kuranwendung in Sachen Styling. Kleben und leben lassen: Leif Rohwedder (stehend) und Wolfgang Blaube verpasen dem braven Kleinwagen das volle Hot-Rod-Ornat.
Cool oder völlig daneben? Bordsteintaster aus den Fünfzigern am 2007er Chevrolet Matiz.
Lässig cruisen: Von den Boots auf dem Aramturenbrett bis zu den Würfen stimmt alles – na ja, außer der Innenraumbreite.
Warten auf den Donner: Was sagen die harten Jungs der V8-Szene zu dem mickrigen Dreizylinder? Vorn sieht man ein Cadillac Cabrio von 1960.
"Ich bin ein Chevy – lasst mich hier rein": mangelder Familiensinn beim Personal – und bei der Crew des 64er Chevy Impala Lowrider.
Mut zur Lücke: der Chevy Matiz auf dem Weg zur Showbühne.
Nett gemeint, aber unnötig: Die Blondine hätte darauf verzichten können, den 1,49 Meter schmalen Winzling einzuweisen.
Das sind wahre Missionare bei der Arbeit: Wir erklären der verdutzten Menge, warum der Chevy ohne jeden Zweifel hierher gehört.
Genetisch verwandt: Die Rückleuchten am Chevy Matiz sehen wie am 62er Ford Thunderbird aus.
Unterschiede im Detail: rechts der Matiz mit 52 PS und Edelbrock-Sticker am Luftfilterkissen, links ein Chevrolet Camaro mit Chrom-Motorraum (4000 Stunden Arbeit) und ehrlichen 400 PS.
Endlich sind wir angekommen: Matiz-Fahrer im Kreis alter Chevy-Fans.
Zwischen Respekt, Spott und Aggression: die Kommentare der Besucher. Das Kloschild zeigt übrigens am Matiz vorbei.
"So ne Blechwanze frühstückt mein Bigblock durch den Luftfilter", höhnte einer der Besucher. AUTO BILD-Redakteur Wolfgang Blaube und Leif Rohwedder wählen die Flucht nach vorn und leisten schwere Aufklärungsarbeit.
Der Rest vom Fest: Aufkleber und Chromzierrat nach dem Einsatz. Die Plastikchrom-Radkappen fielen schon auf dem Rückweg ab. Unverletzt und zufrieden ...
... treten wir den Heimweg an. Fleißig schnurrt der Dreiender mit dem Hubraum eines einzigen Vollformat-US-Zylinders über die Bahn. Nicht schlecht, die Kiste. Aber ein Chevy? Klar doch – wir müssen halt nur umdenken: Basismotorisierung mit Sinn statt V8 ohne Morgen.
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