Trabi und Berliner Mauer - nach knapp 30 Jahren wurden beide Symbole deutscher Geschichte.
Aufgeräumt - viel platz braucht der Zweitaktmor mit 595 Kubik nicht, denn er kommt ohne Wasserkühlung und Ölkreislauf aus.
Spartanisch - Generationen kannten dieses Cockpit, 23 Jahre lang gab es nur die Varianten 601, 601 S und 601 de Luxe.
Plastisch - zur Kostenersparnius klebten am Trabi-Stahlgerippe bis zu zehn Duroplast-Platten. Daher auch Spitznamen wie Plastebomber und Rennpappe.
Kitt-schig - sieht gefährlich aus, ist aber nur bröckelnder Schallschutzkitt. Tipp: wachs als Ersatz, hilft zugleich gegen Rost.
Plastik rostet nicht - aber unter der Konststoffhülle nagt der Gilb an Falzen, Kanten, Schwellern, Trägern, Anschlüssen, und, und, und.
Dramatisch - am Mittelsteg bricht dem Trabi das Rückgrat. Folge jahrelanger Holperstraßen und rüder Ampelstarts.
Gammelei - die Bremsleitungen sind schnell rostig, denn sie wurden ab Werk nicht konserviert.
Ölschlacht - kein eigener Ölkreislauf, denn das Zweitaktgemisch schmiert beim Fahren. Aber die Kopfdichtungen sind schnell leck.
Kleckerkram - wird der Simmerring an der Getriebeseite des Motors undicht, läuft das Benzin-Öl-Gemisch muter nach draußen.
Bremser aus der DDR - der Bremslichtschalter hat seine Tücken und versagt aus unerfindlichen Gründen öfter mal den Dienst.
Schlaucherei - poröse Verbindungen wie hier am Unterdruckschlauch der Kraftstoff-Momentan-Verbrauchanzeige sind typisch.
Kleines Kerlchen, aber wer hat die Ideen mit Heckflossen und andersfarbigem Dach abgeguckt?
Trabanten-Treue - knapp 300.000 von drei Millionen Exemplaren sind noch zugelassen.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.