Ein Bild zum Dahinschmelzen: Unimog auf eisigem Feld. Es gibt Formen, die man nicht verbessern kann.
Während andere Oldtimer in der warmen Garage dösen, darf der Unimog von 1961 zum Spielen raus in den Schnee.
Zwei schräge Typen auf dem Weg nach oben: AUTO BILD-Autor Knut Simon und der Unimog.
Die Konstruktion dieses kantigen, agrar-grünen Dings wurde 1945 erdacht. Seine Schöpfer wollten einen schlichten Nutzgegenstand entwickeln.
Doch neben einem epochemachenden Arbeitstier schufen sie dabei auch völlig unbeabsichtigt eines der faszinierendsten Automobile überhaupt.
Heute ist der Unimog die am längsten gebaute Modellfamilie der Welt.
Seit über 60 Jahren fahren Unimog mit ihren kurzen, stupsnasigen Motorhauben auf dem ganzen Globus.
Alles Handarbeit, auch die Beschriftung.
Da muss der Kulissenmaler den Pinsel geführt haben.
Einfach genial: Sieht aus wie ein Schachspiel mit seltsamen Figuren, ist aber die Armaturentafel des 1961er Unimog. Ganz vorn die Vorglüh-Anzeige.
Niedriger Abschlepp-Faktor: Nur ein einziges Mal versenkten wir den Mog zu weit unten. Mit etwas Hilfe ging es weiter.
Deine Spuren im Sand: Ein alter Hit von Howard Carpendale und Alltag für alle, die den Unimog fordern.
Ein Klassiker, der auch im Winter draußen parkt, da schaudert es den Fan. Aber einen Allesüberwinder wie den Unimog kann der Schrecken des Eises nicht schocken.
Simpel und gut: Es gibt sechs Vorwärtsgänge, zwei davon als Kriechgänge, und einen Rückwärtsgang.
Übersichtlich: das Armaturenbrett aus der Perspektive des Fahrers.
Auch am Scheibenwischer gibt es keinen überflüssigen Schnickschnack: Er wird direkt am Wischermotor eingeschaltet.
Der Allradantrieb mit zwei Differenzialsperren zieht munter durch Schnee und Matsch.
Die Portalachsen erlauben eine großzügige Verschränkung.
Er hat Langholz aus dem Wald gezogen, per Zapfwellen so manche Zusatzmaschine angetrieben, und Kartoffeln ernten war auch noch drin. Der Mog ist ein Arbeitstier.
Feierabend! Jetzt darf sich der Mog ausruhen.
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