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Vergleich: Klassiker mit sieben Litern Hubraum

Vergleichstest: 7 Liter Hubraum
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen? AUTO BILD KLASSIK machte die Probe aufs Exempel und bat vier Autos der Siebenliter-Klasse zum Vergleich. Wer von den Riesen hat am meisten drauf?
Bild: Roman Raetzke
Mercedes 450 SEL 6.9 bei Ebay
Den Anfang macht der Cadillac Fleetwood 60 Special. Der opulente Cadillac hat Stil und Klasse. 
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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Groß und gleißend hell wie ein Eisberg steht der weiße Fleetwood da. Der Cadillac verkörpert ultimativen Luxus und Fortschritt. Schnelle Kurven mag er nicht so gern.
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Das Cockpit im Breitwandformat glänzt mit Glitzerdesign und edler Machart.
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Tempomat zur Linken. Per Rändelrad wird die Geschwindigkeit (in Meilen) festgelegt.
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Der verlängerte Radstand des 60 Special schafft viel Platz in der zweiten Reihe.
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Großer Motor, große Stille. Der 7,0-Liter-V8 läuft fast unhörbar.
 
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
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1967 trägt ein Fleetwood noch Flossen. Der Name kennzeichnet den Top-Viertürer.
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Fazit: Cadillac-Design und -Technik gehören, unabhängig vom Modell, zum Besten, was die Autoindustrie in den 60ern hervorbrachte. Auch heute ist beides ein Genuss, allerdings braucht es für Wartung und Instandsetzung Spezialisten, Ersatzteile kommen meist teuer (Versand, Zoll). Viel Platz benötigt ein Cadillac sowieso.
Gebrauchtwagensuche: Cadillac Fleetwood
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
Vergleichstest: 7 Liter Hubraum
Iso Grifo 7 Litri: Weder das grandiose Styling noch das Fahrverhalten des Iso Grifo waren 1969 noch auf der Höhe der Zeit, und auch der zornigste V8 macht aus dem feinen Gran Turismo keinen Supersportwagen.
Bild: Roman Raetzke
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Giorgetto Giugiaro schuf die kraftvolle Form für Bertone. Im Slalom braucht der Grifo eine feste Hand, die Lenkung ist zäh.
Bild: Roman Raetzke
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Traumwagen-Cockpit à la mode. Neben Kraft bietet der Grifo auch Luxus. Acht Uhren trägt der Iso im Armaturenbrett. Tacho bis 320 km/h.

Bild: Roman Raetzke
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Viel Leder und Licht. Bequeme Sessel vorn, nur eine Nische unter der Heckscheibe.
 
Bild: Roman Raetzke
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Der heiße 427-cubic-inch-V8 liefert grob geschätzte 300 DIN-PS.
Bild: Roman Raetzke
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Der Schwung im Heckabschluss verleiht der GT-Form zusätzliche Spannung.
 
Bild: Roman Raetzke
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Fazit: Ein Grifo 7 Litri gilt als Krönung der Iso-Palette, in Leistung und Optik begegnet er Ferrari und Co auf Augenhöhe. Zum Traumwagen-Status gehören auch eine geringe Stückzahl und Preise, die mittlerweile oft über 300.000 Euro liegen. Chassis und Karosserie sind stark rostgefährdet, Iso-Ersatzteile selten.
Bild: Roman Raetzke
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Bei uns sah Mittelklasse Mitte der 70er- Jahre aus wie ein Rekord D - in den USA wie ein Pontiac Catalina Safari.
Bild: Roman Raetzke
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2,3 Tonnen Glas, Stahl, Chrom und Plastik, rund 200 PS aus fetten 7,5 Liter Hubraum.
Bild: Roman Raetzke
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Alles Plastik, auch das "Holz". Das herumgezogene Cockpit ist leicht zu bedienen.
Bild: Roman Raetzke
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Genug Gepäckraum für die Weltreise. Und unter der Ladefläche ist auch noch Platz.
Bild: Roman Raetzke
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Fenster und Heckklappe des "Glide-away-Tailgate" fahren in die Karosserie.
Bild: Roman Raetzke
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Full Size auch vorn: Der 7,5-Liter-V8 ist ein träger Motorriese.
Bild: Roman Raetzke
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Fahrwerkstuning ab Werk: Radialreifen auf Rostyle-Rädern.
Bild: Roman Raetzke
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Fazit: Der Safari bietet massig Platz, eine simple und solide Antriebstechnik - und die Glide-away-Heckklappe garantiert den ganz großen Auftritt. Leider ist deren Mechanik anfällig, und richtig dicht ist das Ganze auch nie. Hinzu kommt ein Benzinverbrauch, der auch Liebhaber nachdenklich stimmt.
Bild: Roman Raetzke
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Mercedes 450 SEL 6.9: Mit dem Anspruch, als damals das bestes Auto seiner Zeit, trat der "Sechsneuner" zu diesem Vergleich an.
Bild: Roman Raetzke
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Solidität und Sicherheit trägt die S-Klasse offensiv zur Schau. Dabei fährt der 6.9 ausreichend handlich.
Bild: Roman Raetzke
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Viel Holz und blaues Plastik: Der Charme des Cockpits ist von der nüchternen Sorte.
Bild: Roman Raetzke
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Automatik ist beim Sechsneuner obligatorisch. Aber diese Schalter sind speziell.
Bild: Roman Raetzke
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Wenn der Chef seine Ruhe haben will, zieht er im 1.-Klasse-Abteil den Vorhang zu.
 
Bild: Roman Raetzke
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Viel Komfort in breiten Sesseln. Auch vorn macht es der 6.9 den Insassen bequem.
Bild: Roman Raetzke
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Als einziger Motor im Feld zeigt der epochale M 100 echte Drehfreude.
Bild: Roman Raetzke
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Fazit: Vor 40 Jahren war er ein technisches Wunder, heute strahlt der Nimbus des ehemals besten und schnellsten Mercedes kaum weniger hell. Sein Nachteil sind hohe Kosten für typspezifische Ersatzteile, rostgefährdetes Blech sowie die Gefahr von Standschäden bei viel zu selten bewegten Autos. Wichtig: Nicht blenden lassen!
Gebrauchtwagensuche: Mercedes 450
Bild: Roman Raetzke
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Das war noch nicht alles, hier folgen weitere Kandidaten mit gewaltigen Hubräumen! Lanz Eilbulldog HR9: Der Lanz beweist, dass es für viel Hubraum nicht unbedingt vieler Zylinder bedarf. Aus seinen 10,3 Litern holt der Einzylinder-Glühkopfmotor 55 PS – bei nur 750 Umdrehungen pro Minute.
Bild: Markus Bolsinger
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Bentley 8 Litre: Der Achtliter-Riese floppt 1930, ein Jahr später übernimmt Rolls-Royce.
Bild: Martin Meiners
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Lister-Jaguar XJ-S 7.0: Der Jaguar XJ-S war ab Werk mehr Salonlöwe als Raubtier. Tuner Lister änderte das. Mit aufgebohrtem V12 und über 600 PS zeigte das Luxuscoupé scharfe Krallen.
Bild: Charlie Magee
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Mercedes SL 73 AMG: Mit 325.612 Mark im Jahr 2000 der teuerste R 129: 7,3-Liter-V12 mit 525 PS, Sitze 307 km/h.
Bild: Daimler AG
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Blitzen Benz: Er durchbricht 1909 als Erster die 200-km/h-Mauer - mit 21,5 Litern, verteilt auf vier Zylinder.
Bild: Daimler AG
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Shelby Cobra 427: Carrolls giftigste Schlange. 500 PS machen sich 1965 über 1190 Kilo her. Hubraum: 7,0 Liter.
Bild: Ford Motor Company
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Lincoln Continental: Die Heckflossen sind lange weg, doch der V8 wächst weiter. 7,6 Liter sind 1966 der Höhepunkt.
Bild: Ford Motor Company
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Shelby Mustang GT500: Galopper des Jahres - 1967 kommt das Pony mit 7,0-Liter-Big-Block (335 PS) in die Hufe.
Bild: Angelika Emmerling
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Jensen Interceptor: In den Mk3 packen die Briten 1971 einen 7,2-Liter-V8, wie der 6,3-Liter zuvor aus dem Hause Chrysler.
Bild: Roman Raetzke
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Oldsmobile Toronado: Frontantrieb? Exotisch, ja. Aber beim Hubraum macht GM keine Experimente: 7,5 Liter ab 1968. Hier kommen die Könige der Literleistung. 
Bild: Volker Corell