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Was Oldies wirklich verbrauchen

Kraftstoffverbrauch Youngtimer
Niemals lügen sich Oldie-Fahrer stärker in die Tasche als beim Thema Spritverbrauch. Wer kennt sie nicht, die Hubraumriesen, die „ja bloß zehn Liter schlucken“? Schluss mit dem schöngefärbten Stammtisch-Palaver, Karten auf den Tisch! Um herauszukriegen, was unsere Schätzchen wirklich verbrauchen, testet AUTO BILD Klassik 15 Old- und Youngtimer unter reproduzierbaren Bedingungen. 
Teststrecke Kraftstoffverbrauch
Alle Kandidaten müssen die 160 Kilometer lange Normrunde von AUTO BILD Klassik absolvieren, die gleiche, die auch Neuwagen bei AUTO BILD in Tests durchlaufen müssen: 54 Kilometer Autobahn, 61 Kilometer Landstraße und 45 Kilometer Stadtverkehr.
Volltanken für die Verbrauchsmessung
Vorher und hinterher wird akribisch vollgetankt und aus der verfahrenen Spritmenge der Schnitt errechnet.
Opel Commodore A 2.5
Um sicherzustellen, dass technisch alles okay ist, werden die Probanden vor der Testfahrt gründlich durchgecheckt. Schon ein falscher Reifendruck verfälscht die Messergebnisse. Also erst mal schauen, welche Werte vorgeschrieben sind – und prüfen.
Abgaswerte überprüfen
Abgaswerte korrekt? Läuft er zu fett, zu mager? Vor der Verbrauchsrunde prüft die Werkstatt das Abgasverhalten unserer Testkandidaten. Dass die Motoren mechanisch fit sind, darf ebenfalls keine Frage sein.
Was Oldies wirklich verbrauchen
In einem Punkt sind sich viele Mercedes-Freunde einig: Ein 280er-Vergaser säuft. Und, logo, der hubraumgleiche Einspritzer schluckt weniger. Unser 280 S ist ein Schalter, der SE hat Automatik – ein Verbrauchs-Nachteil, den der Einspritzer mit 20 PS Mehrleistung und effizienterer Gemischzufuhr aber ausgleichen könnte.
Was Oldies wirklich verbrauchen
Laut "Oswald", dieses Referenzwerk dürfte jedem Oldie-Fan bekannt sein, liegen die Mercedes-Limousinen der Baureihe W 108 gleichauf – egal ob der M130-Reihensechser von zwei Zenith-Register-Fallstromvergasern versorgt wird oder von einer Bosch-Sechsstempel-Einspritzpumpe. Der dort genannte Wert von 16 Litern (Automatik: 17) erscheint uns aber zu hoch.
Mercedes 280 S
Am Start: der topfitte 280 S des Kollegen und Mercedes-Papstes Karl-August Almstadt. Nach dem Test zeigt sich: Die Vergaser dosieren den Sprit nicht verschwenderischer als die Einspritzanlage. Auf der Testrunde verbraucht der 280 S 11,5 Liter.
Mercedes 280 SE
Als Konkurrent: ein Vorzeige-SE von Classic-Händler Leseberg. Auf der Testrunde schluckt der 280 SE 13,4 Liter, fast zwei Liter mehr als der S mit Vergaser. Kann nicht sein? Doch! Eine zweite Fahrt mit dem SE führt zum gleichen Ergebnis. Sorry, Stammtisch: Wunder gibt es immer wieder.
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Die Leistung seiner Motoren gab Rolls-Royce in den 60ern stets nur mit "ausreichend" an. Prüfstandsmessungen bescheinigen dem V8 im Silver Cloud III allerdings nur etwa 200 PS. "Ausreichend" stimmt trotzdem, denn bei 6,3 Liter Hubraum ist genügend Drehmoment vorhanden, um den Koloss mit dem Luftwiderstand eines englischen Landsitzes flott zu beschleunigen.
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Über den Verbrauch breiteten die Briten ebenfalls ein Mäntelchen des Schweigens – war ja egal, die Kundschaft nagte nicht am Hungertuch. Gut so, denn der Spritkonsum zeigt: Der Adel, der sich im Rolls-Royce chauffieren ließ, durfte alles sein. Nur nicht verarmt. Testverbrauch: 18,2 Liter.
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115 PS aus 2,5 Litern: Anfang der 70er war das noch eine Ansage und Opel sowohl in der Verkaufsstatistik als auch auf der Überholspur eine Macht. Die als Extra bestellbare "Powerglide"- Automatik aus dem Regal von General Motors wirkt auf den Reihensechszylinder im Opel Commodore A 2.5 allerdings wie ein Beruhigungsmittel.
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Dafür macht es beim Beschleunigen aber auch nur einmal "ruck": Mit der zweiten Stufe ist der höchste Gang bereits erreicht. Treibt der zähe Wandler den Verbrauch nach oben? Nicht allzu sehr. Mit 9,9 Litern auf 100 Kilometer bleibt der Bürger-King aus Rüsselsheim auch im Verbrauch gemütlich.
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Zum Verbrauchstest fährt der VW Käfer als "Gelb-schwarzer Renner" vor. Das Sondermodell (hieß tatsächlich so!) wurde 1972 nur 3500-mal gebaut und ist bei Sammlern heiß begehrt. Im Heck käfert der 1,6-Liter-Boxer des VW 1303, ein Fallstromvergaser von Solex versorgt ihn mit Benzin und Luft.
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Mit 50 PS war man Anfang der 70er der King in Käfer-Kreisen. Mit dem grellen Mix aus saturngelb-mattschwarzem Zweifarblack, Sportsitzen und -lenkrad sowieso. Trotzdem: Auch wenn er lief und lief und lief – mehr als 135 läuft er nicht, auch nicht bergab mit Rückenwind, obwohl der großspurige Tacho 25 km/h Luft nach oben lässt. Der "Sprint" von null auf 100 dauert geschlagene 20 Sekunden.
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"Renner"? Na ja. Gestört hat’s keinen damals. Genauso wenig wie der Spritverbrauch. 8,8 Liter gönnt sich der Kugelporsche auf 100 Kilometer. Ganz schön viel für ein 50 PS-Autochen, aber auch der Beweis, dass die zweistelligen Horror-Werte, von denen der Volksmund weiß, nicht sein müssen. Das Geheimnis: Motor und Vergaser sind sauber eingestellt, nicht wie damals nach Gehör.
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Reng, deng, deng ... Fröhlich zweitaktend geht der Trabant 601 S de Luxe des Kollegen Lars Busemann auf die Verbrauchsrunde. Der quer eingebaute Zweizylinder wirkt in seiner Plaste-Behausung ein wenig verloren, aber bei 26 PS macht er zumindest keinen Lärm um nichts.
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Solange der maximal 108 km/h "schnelle" Trabant auf der Autobahn nicht gegen die Karossen des Klassenfeindes kämpfen muss, wirkt er sogar recht quirlig. Und genügsam ist er auch. 5,3 Liter Gemisch hat der Ost-Kleinwagen am Ende unserer Tour auf 100 Kilometer in stinkenden, blauen Nebel verwandelt. Jetzt sage aber bitte bloß keiner, dass in der DDR doch nicht alles schlecht war!
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Zugegeben, wir sind fies. Schicken den Typ 43 mit Dreistufenautomatik auf die Strecke. Aber da muss er durch. Der Dauertestwagen von AUTO BILD KLASSIK hat nun mal die Antik-Automatik, die sein Temperament arg zähmt. Zum Säufer wird der Audi 100 Avant 5E auf der Testrunde trotzdem nicht.
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Mit 9,4 Litern kam unser 33 Jahre alter Audi 100 100 Kilometer weit. Na ja, im Dauertest-Schnitt waren es 12,9. Aber da musste er sich auch viel Stadtverkehr und lange Autobahnetappen gefallen lassen. Da hat uns die Dreigang-Trägheit öfter zum teuren Kick-down verleitet.
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Dieser Mercedes 190 von 1983 ist fast nackt – und dennoch fehlt ihm nichts, um seinem Fahrer das klassisch solide Mercedes-Gefühl zu vermitteln. Unter der Haube steckt der Vierzylinder M 102 in seiner Frühform mit Pierburg-Vergaser. Weiterhin scheinen eine Vierstufenautomatik sowie ein Nachrüst-Kat an der Verhinderung niedriger Verbrauchswerte mitwirken zu wollen.
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Die Testfahrt endet mit einer Überraschung. Der 190er ist nicht nur trotz schmächtig klingender 90 PS verblüffend zügig unterwegs. Er übt sich auch in schwäbischer Bescheidenheit: 6,7 Liter reichten ihm für 100 Kilometer. Heilig’s Blechle, so wenig hättet mir net denkt!
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Ein "Opel-Wagen der Prominentenklasse"? Ja, so was gab es tatsächlich mal. Mit dem Kapitän verkauften die Rüsselsheimer in Deutschland zeitweise mehr Sechszylinder-Limousinen als Mercedes. Wer den 2,6-Liter-Reihenmotor säuseln hört, versteht, warum. Das Triebwerk mit der Laufkultur einer Nähmaschine wurzelt in den 30er-Jahren, seine vibrationsfreie Lautlosigkeit verblüfft noch heute.
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Ebenso die Fahrleistungen, zu denen sich der Opel Kapitän P-LV 2.6 mit 90 PS aufschwingt. Selbst der Verbrauch kann sich sehen lassen: Auf der Testrunde ermittelten wir einen Schnitt von 9,8 Litern. Das muss dem 51 Jahre alten Käpt’n ein moderner Sechszylinder erst mal nachmachen!
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Die erste Ölkrise lauerte schon hinterm Horizont, doch als dieser Lincoln Continental 1970 in Wixom, Michigan, vom Fließband rollte, ahnte man in Ami-Land noch nichts davon. 5,49 Meter Länge, mehr als zwei Tonnen Leergewicht, Hubraum 460 cubic inches (oder auf gut Deutsch: siebeneinhalb Liter), nach landestypischem Rezept verteilt auf acht in V-Form angeordnete Zylinder.
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Mit Verbrauchswundern rechnet hier niemand, eher mit Werten deutlich über 20 Liter. Wie man sich täuschen kann: 17,3 Liter reichen dem Continental für 100 Kilometer. Nicht wenig. Aber weniger als erwartet.
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AUTO BILD KLASSIK-Chef Bernd Wieland hat ein Herz für Exoten. Sein Lancia Gamma 2500 Berlina (so nennt man in Italien Limousinen) ist gleich in doppelter Hinsicht einer. Wegen der eigenwilligen Fließheck-Form, die Leonardo Fioravanti für Pininfarina entwarf. Aber auch technisch.
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Unterm Blech des seltenen Südländers steckt ein 2,5 Liter großer Vierzylinder-Boxer. Den Sprit zerstäubt ein Doppel-Fallstromvergaser von Weber. So spannend der Anblick des 33 Jahre alten Lancia ist, so spannend ist auch die Frage, was er wohl verbraucht. Wir haben nachgemessen: 12,6 Liter. Gar nicht sooo exotisch, eigentlich.
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50 PS klingen mager, aber das passt ja ganz gut zum kargen Golf der frühen Jahre. Die erste Generation Golf wog zweitürig schlanke 790 Kilogramm. Daran hatte selbst der 1,1-Liter-Basisbenziner nicht besonders schwer zu schleppen. Mit 17 Sekunden von null auf 100 und 145 km/h Spitze reichte es trotzdem kaum zu mehr als bei den späten Käfern.
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Dafür gelang VW mit dem Abschied vom luftgekühlten Boxer ein deutlicher Effizienzsprung. 8,0 Liter Testverbrauch sind zwar nicht wenig – und sie zeigen auch, dass niedriges Gewicht höchstens die halbe Miete ist. Aber ein 50-PS-Käfer schluckte zehn Prozent mehr. Und, mal ehrlich: Mit dem ganzen Wohlstandsspeck auf ihren Hüften verbrauchen nicht wenige Kompakt-Benziner heute noch fast genauso viel.
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Der als PRV-Motor bekannte, weil von Peugeot, Renault und Volvo gemeinsam entwickelte V6 gehört nach landläufiger Meinung nicht zu den Kostverächtern. Da er auf dem Reißbrett als V8 entstand und dann um zwei Töpfe gekappt wurde, ist er bei 90 Grad Zylinderwinkel ohne Hubzapfenversatz auch kein Ausbund an Laufkultur.
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Der raue Unterton passt irgendwie zum rustikalen Charme des 1979er Volvo 264 GL. Und der Schriftzug "Injection" lässt im Vergleich zur Vergaserversion auf gezügelten Durst hoffen. Zum Sparmodell wird der Kantenhauber allerdings auch mit der K-Jetronic nicht: Genau 11,0 Liter schossen im Test pro 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen. Alter Schwede!
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Der Fitness-Check beim Fiat-Fachmann „Il Motore“ zeigt: Abgas, Leerlauf, Ventileinstellung – tutto bene. Allora, ab auf die Verbrauchsstrecke! Der Cinquecento, Baujahr 70, schlägt sich mit seinen 18 PS wacker, lässt sich sogar auf der Autobahn nicht unterkriegen, obwohl Testfahrer Gerald Schadendorf zwischen lichthupenden 40-Tonnern in der kleinen Knutschkugel bisweilen Blut und Wasser schwitzt.
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Lohn der Angst: 4,8 Liter Durchschnittsverbrauch mit dem Fiat Nuova 500. Perfetto! Sparsame Kleinwagen sind also keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Obwohl: Haben wir das nicht schon immer gewusst? 
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Je höher man kommt, desto dünner wird die Luft. Zwölfzylinder, die Krone des Motorenbaus, trauten sich in den 80ern nur Elitemarken wie Lamborghini, Jaguar und Ferrari. Beim 412 mag man kaum glauben, dass unter seiner flachen Haube überhaupt ein Motor Platz findet – geschweige denn ein derart großer: Der 60-Grad-V12 hat 4,9 Liter Hubraum.
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Im Testwagen mit jungfräulichen 25.000 Kilometern und K-Jetronic-Einspritzung fließt seine Kraft über ein Fünfgang-Schaltgetriebe zu den Hinterrädern. Einen Sparer erwarten wir nicht, warum hätte Ferrari sonst einen 120-Liter-Tank eingebaut? Auf zur Testfahrt! Die mit verblüffendem Ergebnis endet: 15,0 Liter. Hätte schlimmer kommen können.
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Schön, dass so mancher Kollege bei diesem Test mehr Kaffee verbraucht hat als sein Testwagen Sprit! Alle gemessenen Oldies waren sparsamer als vermutet. Und oft genug kaum durstiger als ihre Ururenkel von heute. Nur, woher kommen dann die Spritsäufer-Horrorgeschichten von einst? Ganz einfach:
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Klassiker-Besitzer pflegen und warten ihre Lieblinge sorgfältig. Und mit den Mitteln von heute, beispielsweise mit präzisen Abgastestern. Damals, als Käfer, Kapitän und Co. neu waren, stellte sie der Wartungsdienst entweder mit den damals landläufigen Messgeräten ein, also mit der Genauigkeit "Pi mal Daumen", oder gerne auch nur nach Gehör. Oder gar nicht. Klar, dass ein Käfer so 13 Liter schluckte.