Als letzter Alfa mit Transaxle-Prinzip und Heckantrieb und als letzter Neuling vor der Fiat-Übernahme erschien 1985 die Limousine Alfa-Romeo 75 (die 75 weist auf das Alfa-Jubiläum in jenem Jahr hin). Fans sehen den Giuliettta-Nachfolger mit dem ultra-zeitgeistigen Kanten-Look als letzten "echten" Alfa. Trotz gelungenem Design, sportlichem Fahrwerk und zahlreicher Motorvarianten, darunter der Zweiliter-Twin-Spark-Einspritzer und der 3,0 QV-Sechszylinder mit 192 PS, wurde der 75 kein Bombenerfolg, aber doch ein beliebter Charakter-Typ.
AUTO BILD Archiv-Artikel 10/1987: Die Qual der Wahl: Sportliche 150 PS gibt es im Alfa 75 gleich doppelt. Einmal mit viel Hubraum, einmal mit Turbolader. Alfa 75 mit 150 PS
AUTO BILD-Archiv-Artikel 21/1986: Zum 75. Firmenjubiläum will Alfa Romeo wieder kerniger auftreten. Mit dem flotten Alfa 75 2.0 kann das klappen – trotz Macken. Alfa 75
AUTO BILD Archiv-Artikel 52/1986: 1986 war ein besonderes Autojahr, neue Typen in allen Klassen. Ein Rückblick auf die Highlights 1986. Autos des Jahres 1986
Alfa Romeo poliert am matt gewordenen Image: Sportlichkeit soll wieder in den Vordergrund rücken. Der neue Alfa 75 Turbo hat mit seinen 150 PS erstmals das Zeug dazu. Alfa 75 Turbo
AUTO BILD Archiv-Artikel 12/1986: Der Motor des neuen Alfa 75 Turbo ist eine Wucht. Denn er treibt das Auto sanft, aber kräftig bis über die 200 km/h-Grenze. Alfa 75 Turbo
Eine absurde Steuer zwang die Hersteller in Italien zu kleinen Hubräumen. Mit reizvollen Resultaten wie dem herben Alfa 75 Turbo. Somit ist der 75 der letzte echte Alfa. Alfa Romeo 75 Turbo