ABE

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ABE ist die Abkürzung für Allgemeine Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis für einen Fahrzeugtyp wird dem Fahrzeughersteller nach amtlicher Prüfung für seine serienmäßig hergestellten Fahrzeuge erteilt. Der Begriff ABE wird jedoch landläufig häufig auch für die so genannte Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile verwendet, die deswegen hier erläutert werden soll.

Die Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile wird jeweils für ein bestimmtes Bauteil wie z.B. spezielle Räder, Federsätze, Sportauspuffanlagen usw. erteilt. Sofern die Anbauanweisungen der Betriebserlaubnis.für Fahrzeugteile beachtet werden, bleibt beim Anbau an ein Fahrzeug dessen Betriebserlaubnis erhalten. Es ist dennoch möglich, dass eine so genannte Änderungsabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden muss. Dies geht aus der jeweiligen Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile aber hervor. Die Kopie der Betriebserlaubnis für das Fahrzeugteil sollte immer im Fahrzeug mitgeführt werden, um sie bei einer Verkehrskontrolle der Polizei auf Verlangen vorlegen zu können.

Fahrzeugteile mit Betriebserlaubnis tragen an gut sichtbarer Stelle stets ein Prüfzeichen. Bei Verwendung von Fahrzeugteilen ohne Betriebserlaubnis erlischt die Fahrzeugzulassung, auch der Versicherungsschutz kann davon betroffen sein. Das Fahrzeug darf, wenn es keine Betriebserlaubnis mehr besitzt, nicht mehr bewegt werden und kann durch die Polizei sichergestellt werden. Die Betriebserlaubnis für das betreffende Fahrzeug muss dann ggf. durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen wieder erteilt werden.