Brennstoffzelle

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Die Brennstoffzelle gilt als umweltschonender Antrieb für die Zukunft. In der Brennstoffzelle reagieren zumeist Wasserstoff und Sauerstoff miteinander, daraus entstehen Wasser und Strom. Bereits 1839 wurde die erste Brennstoffzelle gebaut.

Funktionserklärung am Beispiel der PEM-Brennstoffzelle: Kern der Brennstoffzelle ist eine protonleitende Kunststofffolie (PEM). Sie trennt die Reaktionsgase Sauerstoff und Wasserstoff voneinander. Die Folie ist nur Zehntelmillimeter dick und trägt auf beiden Seiten eine hauchdünne Platinschicht als Katalysator. Diese zerlegt den Wasserstoff in positive Protonen und negativ geladene Elektronen. Die Protonen wandern durch die Folie zum Sauerstoff, mit dem sie sich zu Wasser verbinden und zum Auspuff entweichen. Für die Elektronen ist die Membran dicht. Sie bleiben zurück. Durch den Elektronenüberschuss auf der Wasserstoffseite und den Elektronenmangel auf der Sauerstoffseite bilden sich Plus- und Minuspol. Verbindet man die beiden Seiten der Trennfolie miteinander, fließt elektrischer Strom.

Aufgrund der sehr hohen Kosten für die technische Umsetzung ist mit einer breiten Serieneinführung im Pkw-Bereich nicht vor etwa 2010 zu rechnen.