Direkteinspritzung

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Der Begriff Direkteinspritzung bezieht sich fast immer auf einen Dieselmotor. Beim traditionellen Diesel wird der Kraftstoff vor der eigentlichen Verbrennung im Brennraum in einer Vor- oder Wirbelkammer durch die Hitze komprimierter Luft gezündet.

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Beim Direkteinspritzer hingegen gelangt der Diesel ohne Umweg direkt in den Brennraum. Dadurch lässt sich die erforderliche Kraftstoffmenge genauer dosieren, der Verbrauch zum herkömmlichen Diesel um rund 15 Prozent senken. Die Einspritzung selbst findet unter hohem Druck (bis zu 2000 bar) statt. Der Kraftstoff verbrennt gründlicher, hinterlässt weniger Ruß – die Abgase enthalten weniger Schadstoffe.

Nachteil der Direkteinspritzung: Wegen der hohen Einspritzdrücke und der harten Verbrennung laufen die Motoren vergleichsweise rau.