Getriebeübersetzung

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Die Getriebeübersetzung ist immer ein Kompromiss zwischen optimaler Kraftübertragung (kurze Übersetzung, bessere Beschleunigung, niedrigere Höchstgeschwindigkeit, Motor dreht vergleichsweise hoch) und möglichst geringem Verbrauch (lange Übersetzung, schlechtere Beschleunigung, bis zur Grenze, die der Luftwiderstand bietet, höhere Höchstgeschwindigkeit, der Motor dreht bei gleicher Geschwindigkeit dann langsamer).

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Bei manchen heutigen Fahrzeugmodellen, insbesondere mit Sechsganggetriebe, kann die Übersetzung sogar so lang werden, dass einer Kurbelwellenumdrehung mehr als eine Radumdrehung entspricht (Übersetzungsverhältnis 1 zu kleiner 1). Diese Technik war bereits in den 1980er Jahren als Schongang oder E-Gang bekannt, konnte sich aber damals wegen den im Vergleich zu heute wesentlich durchzugsschwächeren Motoren nicht durchsetzen.

Bei Getrieben mit mehreren Gängen gibt es auch mehrere Übersetzungen, die einzeln angegeben werden. Das angegebene Gesamtübersetzungsverhältnis eines Getriebes bezieht sich immer auf das gesamte Getriebe.