Ein Klopfsensor misst mit einem Piezokristall ständig die Schallschwingungen im Motor und regelt entsprechend den
Zündzeitpunkt in Richtung früh bis kurz vor die Klopfgrenze. Ein früher
Zündzeitpunkt führt zu einer besseren Ausnutzung der Verbrennungsenergie und damit zu erhöhter
Leistung und einem besseren Wirkungsgrad des Motors.
Registriert der Klopfsensor ein Klopfen des Motors, wird der
Zündzeitpunkt automatisch in Richtung spät verstellt, bis keinerlei Klopfgeräusche mehr festgestellt werden. Der Motor wird durch die Klopfregelung mit Klopfsensor permanent in der Nähe der sogenannten Klopfgrenze gehalten und die Motorleistung gemäß der Qualität des Kraftstoffes optimiert. Allerdings sind die meisten Motoren fest auf eine bestimmte Oktanzahl, sprich Kraftstoffqualität eingestellt. Die Verwendung anderer Sorten führt zu einem Leistungsminus.
Die Klopffestigkeit lässt sich durch Zusatz von Bleitetraethyl (in Deutschland nicht mehr zulässig), Alkohol oder hochoktanigem Kohlenwasserstoff im Sprit erhöhen.