Schwungrad

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Jeder Kolbenmotor weist mehr oder weniger große Drehungleichförmigkeiten auf, diese sind in erster Linie abhängig von der Anzahl der Zylinder. Je mehr Zylinder, desto weniger Drehungleichförmigkeiten treten auf und desto ruhiger wird der Motorlauf.

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Zum Ausgleich der Drehungleichförmigkeiten hat jeder Kolbenmotor daher am Ende der Kurbelwelle eine Schwungmasse. Beim Motor im Auto ist diese Schwungmasse das Schwungrad in Form einer schweren, runden Scheibe.

Durch die Drehbewegung der Kurbelwelle kann das Schwungrad Bewegungsenergie speichern, es dreht durch seine Massenträgheit weiter, auch wenn der Motor zu bestimmten Zeitpunkten keine Kraft liefert. Damit überwindet der Motor Leertakte und Totpunkte, weiterhin werden mit dem Schwungrad auch Drehzahlschwankungen ausgeglichen.