Stabilitätskontrolle

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Die Stabilitätskontrolle gehört zu den Fahrdynamikregelsystemen und wird beispielsweise durch ein Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP) realisiert.

Droht das Fahrzeug auszubrechen, bremst die Stabilitätskontrolle in Form das ESP einzelne Räder gezielt ab und hält so den Wagen auf Kurs. Drängt beispielsweise in Kurven das Heck nach außen, wird das kurvenäußere Vorderrad verzögert. ESP verhindert auch bei zu flottem Anfahren durchdrehende Räder.

Ein ESP-System enthält neben dem Fahrzeugregler, der dem Schleudern entgegenwirkt, immer auch ein Antiblockiersystem (ABS) und eine Antriebsschlupfregelung (ASR). ESP war erstmalig im Jahre 1995 bei den Modellen der Mercedes-Benz-S-Klasse und des Roadsters SL auf Wunsch erhältlich.

Bosch hat seit der Serieneinführung des Elektronischen Stabilitäts-Programms bis Jahresbeginn 2002 fünf Millionen Systeme gefertigt. Bei Neufahrzeugen betrug die Ausrüstungsquote mit ESP im Jahre 2004 in Deutschland 64 Prozent.