Torsen-Differenzial

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Das Torsen-Differenzial ist vor allem durch seinen Einsatz als Zentraldifferenzial in den Allrad-Modellen von Audi seit 1986 bekannt.

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Dabei ist Torsen ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus engl. "torque" (="Drehmoment") und engl. "sensitive" (=empfindlich"). Im Gegensatz zum herkömmlichen Kegelrad-Differenzial regeln beim Torsen-Differenzial Schneckenräder die Verteilung der Antriebskräfte zwischen Vorder- und Hinterachse. Normalerweise beträgt die Kraftverteilung auf beide Achsen je 50 Prozent. Je nach Traktionsbedingungen kann im Extremfall die gesamte Antriebskraft nur an eine Achse gehen.

Die prinzipielle Erfindung des Torsen-Differenzials geht bereits auf das Jahr 1918 zurück.