11 gute Gründe, elektrisch zu fahren

Elektrisierende Antriebstechniken

11 gute Gründe, elektrisch zu fahren

Keine lokalen Emissionen, aber jede Menge Emotionen - das ist der Antrieb hinter den elektrifizierten Automobilen von Mercedes-Benz. Die Kombination aus lautlosem Motorlauf und ansatzloser Beschleunigung fasziniert. Eins von elf Beispielen: der B 250 e Sports Tourer.

Der Mercedes-Benz B 250 e ist ein Verwandlungskünstler: Der kompakte Sports Tourer kann sehr komfortabel unterwegs sein, äußerst sparsam und echt sportlich. Das verdankt er seinen drei Antriebs-Modi E, E+ und S. In Letzterem ruft er seine volle Leistung von 132 kW (179 PS) ab. Von null auf 60 km/h geht es dann in magischen 3,9 Sekunden, Tempo 100 liegt vier Sekunden später an. Im Economy-Modus (E) reichen dem 4,36 Meter langen B 250 e 98 kW (133 PS) Leistung, im Economy Plus Fahrprogramm (E+) selbst auferlegte 65 kW (85 PS) – und eine auf 110 km/h statt 160 km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit.

Mercedes-Benz B 250 e: Immer volle Leistung

Zurückhaltung ist bei der elektrischen B-Klasse allerdings nicht vonnöten: Mercedes-Benz garantiert, dass bei Einhaltung der Vertragsbedingungen der maximale Energie-Inhalt der Lithium-Ionen-Batterie nicht weniger als 19,6 kWh beträgt. Diese Zusage gilt für die Dauer von acht Jahren oder bis zu einer Fahrleistung von 100.000 Kilometern – je nachdem, was zuerst eintritt. Große Gedanken über (zu) lange Strecken müssen sich die Fahrer des B 250 e ohnehin nicht machen: Für die Fahrt in den Urlaub und sonstige Roadtrips können sie sich kostenlos ein anderes Mercedes-Benz Fahrzeug leihen. Das sogenannte „B flexible Package“ – eine exklusive Zugabe zu jedem privat abgeschlossenen Leasing- oder Finanzierungsvertrag für einen neuen B 250 e – enthält umfangreiche Gutschriften für die kostenlose Nutzung von Mercedes-Benz Rent-Fahrzeugen sowie Freiminuten-Kontingente des Carsharing-Anbieters car2go.

MOBILITÄT NEU GEDACHT

Mercedes-Benz EQ

MOBILITÄT NEU GEDACHT

Alles aus einer Hand: EQ, die neue Produktmarke von Mercedes-Benz, bietet ein umfassendes elektrisches Ökosystem – und eine avantgardistische, eigenständige Elektro-Ästhetik. Außen wie innen.

Hot und cool – so beschreibt Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG, das erste Showcar der neuen Mercedes-Benz Produktmarke EQ. Die seriennahe Studie Concept EQ im Look eines sportlichen SUV-Coupés zeigt, wie das Elektroauto schon bald auf die Überholspur wechseln kann: mit skalierbarer Leistung (max. 300 kW/408 PS), permanentem Allradantrieb über zwei E-Motoren, bis zu 500 km Reichweite und neuartiger Elektro-Ästhetik – virtueller Kühlergrill, glänzend schwarze Motorhaube, kaum wahrnehmbare Fugen und Türgriffe.

Concept EQ: Premiere auf dem Pariser Salon 2016

„Emissionsfreie Automobile sind die Zukunft", sagt Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. "Unsere neue Marke EQ geht weit über das E-Fahrzeug hinaus. EQ steht für ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen." Kurz: für „Electric Intelligence“, was sich von den Mercedes-Benz Markenwerten „Emotion und Intelligenz“ ableitet.

Das künftige EQ Portfolio basiert auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist. Noch in dieser Dekade startet das erste EQ Serienmodell im SUV-Segment, gebaut wird es im Mercedes-Benz Werk Bremen. Zetsche: „Der smart electric drive war 2007 ein Pionier des elektrischen Fahrens. Jetzt legen wir den Schalter um.“ Bedeutet: Elektro-Offensive von der Kompakt- bis zur Luxusklasse. Die kommenden EQ Serienmodelle verkörpern dabei das Wesentliche der modernen Elektromobilität – die Verbindung von attraktivem Design, außergewöhnlichem Fahrspaß, hoher Alltagstauglichkeit und einem Maximum an Sicherheit.

SCHLAUE STRATEGEN

Plug-in Hybrid

SCHLAUE STRATEGEN

Das intelligente Antriebsmanagement der Plug-in Hybriden von Mercedes-Benz wählt im Hintergrund automatisch immer die ideale Kombination aus Verbrennungsmotor und E-Maschine. Und spannt dabei auch Routenführung und Radartechnik ein.

Das Beste an einem Plug-in Hybrid ist dieser unnachahmliche Mix aus höchster Energieeffizienz und herausragender Performance. Ein Paradebeispiel dafür ist der Mercedes-Benz GLE 500 e 4MATIC. Das SUV-Multitalent unterbietet die geringen Verbrauchswerte des Effizienzchampions GLE 250 d mit Vierzylinder-Dieselmotor – und erreicht dabei die Leistungsfähigkeit eines V8-Modells. In 5,3 Sekunden sprintet der GLE mit Doppelherz von null auf Tempo 100. Spitze: 245 km/h. Kombinierter Verbrauch laut NEFZ: 3,3 l/100 km. Das entspricht 78 Gramm CO2 pro Kilometer (kombiniert) – rund ein Drittel der CO2-Emission des GLE 500 4MATIC ohne Ladestecker. Das Beste daran: Die ausgefeilte Technik des Plug-in Hybriden arbeitet völlig unauffällig im Hintergrund. Einfach einsteigen, starten, losfahren. Wie mit jedem anderen Mercedes-Benz mit Automatikgetriebe auch.

Wer bremst, gewinnt – und zwar Energie und Reichweite

Erhöhte Aufmerksamkeit wegen des zusätzlichen Elektroantriebs? Nicht nötig. Das intelligente Antriebsmanagement wählt automatisch die ideale Kombination aus Verbrennungsmotor und E-Maschine. Wer will, wechselt selber zwischen den Betriebsarten. Und freut sich über Annehmlichkeiten wie Silent Start (nahezu geräuschloser elektrischer Start), Boost (Zuschalten des E-Motors zum Beschleunigen) und Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation). Bedeutet: Die beim Bremsen und beim Ausrollen entstehende Energie verpufft nicht einfach ungenutzt, sondern fließt zurück in die Fahrbatterie und sorgt für ein paar Kilometer Extra-Reichweite (oder Extra-Boosts).

Das kompakte Hybridmodul der Plug-in Hybridmodelle von Mercedes-Benz ist komplett in das siebenstufige Automatik-getriebe 7G-TRONIC PLUS bzw. beim E 350 e in die 9G-Tronic integriert. Die elektrische Energie wird in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert, die an öffentlichen Ladestationen, der heimischen Wallbox oder einer herkömmlichen 220 Volt-Steckdose aufgeladen werden kann. Das Aufladen an Wallbox oder Ladestation dauert in der Regel rund zwei Stunden.

Je nach Modell beträgt die rein elektrische Reichweite bis zu 34 Kilometer, die elektrische Höchstgeschwindigkeit orientiert sich an der Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen – 130 km/h. Spätestens dann schaltet sich automatisch der Verbrennungsmotor zu und übernimmt die Arbeit in höheren Temporegionen. Radargestützte Rekuperation, vorausschauende Schalt- und Betriebsstrategie (Strom aufsparen), streckenbasierte Betriebsstrategie und der ECO Assistent sind heute gesetzt bei den Plug-in-Modellen von Mercedes-Benz. Der nächste deutliche Technologiesprung kommt bereits 2017 im Zuge der Modellpflege des S 500 e. Eine weiterentwickelte Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht zusammen mit der optimierten intelligenten Betriebsstrategie erstmals elektrische Reichweiten von mehr als 50 Kilometern.

Mercedes-Benz 350 e: Doppelherz mit Stecker

Zweites Leben als Stromspeicher

Allein in den nächsten zwei Jahren investiert Daimler über sieben Milliarden Euro in „grüne“ Technologien. Bereits 2015 ist der Konzern in das Geschäft mit stationären Batteriespeichern eingestiegen. Die Idee birgt weit mehr, als sich vermuten lässt, denn das Dasein einer E-Fahrzeug-Batterie muss natürlich nicht mit dem Einsatz im Auto enden. Geringe Leistungsverluste nach den „mobilen“ Jahren auf der Straße schließen eine weitere Nutzung nicht aus. Im stationären Bereich können die Akkus problemlos weiter als Stromspeicher dienen. Durch dieses sogenannte „zweite Leben“ der Lithium-Ionen-Module lässt sich deren wirtschaftlicher Nutzen quasi verdoppeln. Daimler ist hier ganz vorn dabei: In Lünen entsteht der größte 2nd-Use-Batteriespeicher der Welt. Systeme aus smart electric drive Fahrzeugen der zweiten Generation werden dort zu einem Stationärspeicher mit einer Kapazität von insgesamt 13 MWh gebündelt – und in Kürze am deutschen Primär-Regel-Energiemarkt vermarktet. Die Umweltbilanz und die Lebens-zykluskosten der E-Mobilität werden so weiter verbessert.

1 Angaben zur Nennleistung nach Verordnung (EG) Nr. 595/2009 in der gegenwärtig geltenden Fassung. 2 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer; Umweltbonus in Höhe von 3000 Euro für Plug-in Hybridfahrzeuge bzw. 4000 Euro für Elektrofahrzeuge nicht in Abzug gebracht. Im realen Fahrbetrieb können Abweichungen im Vergleich zu den zertifizierten Normwerten auftreten. Die Realwerte werden von einer Vielzahl individueller Faktoren beeinflusst, z.B. individuelle Fahrweise, Umwelt- und Streckenverhältnisse. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist.

AUS ZWEI MACH DREI

smart electric drive

AUS ZWEI MACH DREI

smart ist der einzige Hersteller, der alle Modelle auch als reines Elektroauto anbietet. Im Frühjahr 2017 startet die 4. E-Generation – erstmals auch im Viersitzer smart forfour.

Einmalig war smart schon immer: Seit dem Produktionsstart 1998 ist der smart fortwo die kleinste Limousine auf dem Markt. Als einziger Hersteller weltweit baut die Daimler-Tochter ein Cabrio mit Elektroantrieb. Und jetzt kommt noch ein Superlativ hinzu: Ab 2017 bestückt smart als einziger Hersteller sein gesamtes Produktportfolio wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor. 60 kW (81 PS) leistet die nunmehr vierte Generation des smart electric drive. Damit sprinten smart fortwo, fortwo cabrio und der viersitzige forfour in 11,5 bis 12,7 Sekunden auf Tempo 100 und laufen 130 km/h Spitze. Dann bremst der elektronische Begrenzer den Drehstrom-Synchronmotor ein, um die Reichweite nicht zu gefährden. 160 km (forfour: 155 km) schafft der Lithium-Ionen-Akku (17,6 kWh) laut NEFZ mit einer Ladung Strom – mehr als genug für sein natürliches Revier, die Citys dieser Welt.

Smarter tanken – einfach an die Steckdose

Die Batterie stammt von der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE und kann an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Das Unternehmen mit Sitz in Kamenz baut seit 2012 das elektrische Herzstück des smart electric drive. Ab 2017 ist auf Wunsch ein leistungsstarker Schnelllader mit 22 kW verfügbar. Damit ist der Akku in weniger als 45 Minuten wieder zu 80 Prozent voll, so vor Ort das Laden über drei Phasen möglich ist. Auch beim Carsharing nimmt smart eine Ausnahmestellung ein: car2go ist klar Marktführer bei den E-Autos auf Zeit. Mit bislang über 1400 smart fortwo electric drive kommen heute schon zehn Prozent der gesamten weltweiten car2go Flotte (ca. 14 000 Autos) ohne konventionellen Antrieb aus. Seit dem Start haben sie mehr als 35 Millionen Kilometer im Alltagseinsatz abgespult. Mit der vierten electric drive Generation geht die Erfolgsstory nahtlos weiter.

smart fortwo electric drive - Mercedes-Benz 350 e: Doppelherz mit Stecker